Wie ich es schaffen will + Saftfasten

Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Bisher gab es hier ja noch nicht allzu viel zu sehen. Das soll sich die Tage ändern – dann werde ich nämlich meine offizielle Diät beginnen. Eine Diät, die eigentlich keine ist, sondern nur eine Ernährungsumstellung.

Ich werde da radikal vorgehen. Es gibt natürlich kein Fleisch und keine Milchprodukte, aber auch kein Weismehl, kein Zucker, keine glutenhaltigen Produkte, keine stark konservierten Sachen und raffinierten Produkte. Dazu kommt, dass ich so viel wie möglich roh essen möchte. Da Rohkost über eine längere Zeit auch immer mit Entgiftungssymptomen einher geht, werde ich da keinesfalls von 0 auf 100 gehen. Mein Ziel ist es, mich kontinuierlich zu steigern und mich dann den gesamten August rohvegan zu ernähren. Ob ich dann dabei bleibe oder nicht, das halte ich mir noch offen.

Keine Kalorien zählen

Ich werde nicht, wie in der Vergangenheit, Kalorien zählen. Das funktioniert zwar durchaus, macht aber immer zusätzlich Arbeit. Außerdem finde ich es gerade bei den Rohköstlern nicht sehr sinnvoll. Hier geht es nicht darum, zu viel oder zu wenig zu essen, sondern ein ganz neues Körpergefühl zu entwickeln. Von reiner Rohkost zuzunehmen, ist eigentlich so gut wie unmöglich. Auch wenn man ein paar gekochte oder gedünstete Lebensmittel zu sich nimmt, bin ich sicher, dass die Pfunde purzeln werden. Die wahren Bösewichte sind ja nicht dabei. Alles, was man dem Körper mit dieser Ernährungsweise zuführt, wird er rein theoretisch auch positiv nutzen können. Die Devise heißt also, sich selbst wirklich zu nähren und eine Befriedigung von innen heraus zu erreichen, anstatt nur Müll durch den Verdauungstrakt zu jagen und sich nur an dem Gefühl eines schwer gefüllten Magens zu laben.

Saftfasten

Kris Carr hat in ihrem Buch „Crazy Sexy Diet“, das ich die nächsten Tage noch einmal genauer vorstellen werde (es ist einfach nur super, super, super), auch empfohlen einen Tag in der Woche oder im Monat dazu zu nutzen, nichts weiter als frisch gepressten grünen Saft zu trinken. Es hilft dem Körper, sich einmal von allem Ballast zu befreien und gleichzeitig viele Vitamine und Mineralien aufzunehmen. Da es sich für den Anfang wirklich immer nur um einen Tag handelt, dürften die Entgiftungserscheinungen sich (hoffentlich) auch in Grenzen halten.

Rein zufällig bin ich da auf drei tolle Blogs gestoßen, deren Besitzerinnen sich gemeinsam zu einen solchem Fasten zusammengeschlossen haben. Schaut doch mal im Wurzel Weber Blog von Miriam oder im Rohzustand-Blog oder auch bei Lizzie von „Eat and Think“ vorbei.

Ich passe zwar absolut nicht in die Gruppe, da ich noch kein Rohköstlerin bin (derzeit nicht einmal eine halbe) und ich dieses ganze Übergewicht mit mir herumschleppe, aber was soll’s. Ich möchte trotzdem gern mitmachen.

Die Drei haben gestern schon mit dem ersten Fastentag begonnen und über ihre Erlebnisse berichtet. Ich werde die Tage wohl allein den Anfang nachholen müssen und kann dann erst nächste Woche offiziell mit einsteigen.

Ihr seid aber auf jeden Fall (fast live) mit dabei!

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5 Gedanken zu “Wie ich es schaffen will + Saftfasten

  1. Du bist mehr als herzlich willkommen!
    Für die Tage brauchst du doch kein Rohköstler zu sein.

    Ich wünsche dir alles alles Liebe für deinen Weg…bei mir war es der März 2010…ich war so krank und kaputt, die 46 war zu klein, die 100 Kilo fast geknackt. Ich fühlte mich einfach nur elend.
    Dann wurde ich erst Vegatariern, dann Veganer, dann Vollwertler und erst zuletzt Rohköstler…und es hat sich so unendlich gelohnt, auch wenn es Tage gab, wo ich dachte, ich schmeiße alles hin. Der Zuckerentzug, irgendwann der Kaffeentzug…ich habe mehr als einmal gelitten, aber ich würde es immer wieder tun.
    Alle Krankheiten bin ich noch nicht los, aber trotzdem geht es mir heute besser als ich den letzten 20 Jahren.

    Also halt durch, es lohnt sich! Und schließ dich uns an, dann behalten wir dich im Auge und können helfen, wenn du strauchelst.
    Hast du einen Facebook Account? Wir haben uns für die Unterstützung bei den Juice Feasting Tagen dort vernetzt und das macht echt Spaß!

  2. Vielen Dank, das ist so lieb.
    Ich bin gerade dabei, Deinen Blog begeistert von hinten bis vorn durchzulesen. Du glaubst gar nicht, wie inspirierend und motivierend das ist! 🙂

    Einen Facebook-Account habe ich noch nicht, ich bin nur bei studivz, aber ich denke, ich werde dafür mal einen anlegen. Meinen ersten Fastentag habe ich jetzt, sofern nichts dazwischen kommt, auf Freitag gelegt. Den nächsten mache ich dann mit Euch mit 😉

    • Du musst bei Facebook auch nicht deinen richtigen Namen angeben.
      Ich hab mich auch als Kris Tina angemeldet, weil mir das damals mit der Privatsphäre doch unheimlich war.
      Cookie Windimhaar ist doch auch ein schöner Name ;o) und finden tun wir dich dann auch schnell.

      Ich wünsch dir viel Glück für Freitag! Und freu mich, wenn du dann bei uns einsteigst!

  3. Hallo Liebes,
    ich finde es super toll, was Du vorhast! Und der Weg ist genau der Richtige, langsam die Ernährung umstellen und nicht von Jetzt auf Gleich.
    Und ich freue mich, dass Du beim Saftfasten mitmachen möchtest!!! Yay!

    Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg,
    und sende Dir liebe Grüße,
    Miri

  4. Ich hab hier nochmal meinen Vorgänger-Blog ausgebuddelt. Aber der ging auch erst im Oktober los
    http://keowyn.wordpress.com/author/keowyn/
    die Zeit von März bis Oktober habe ich noch nicht gebloggt, das waren die ersten 18 Kilo, der Rest kam dann danach.
    Vielleicht ist das auch noch ganz interessant, weil ich da noch keine Rohkost anvisiert hatte, das kam dann erst.

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