Wie war mein erster Tag?

Gestern war mein erster richtig ernster Tag auf den Weg in ein neues und schlankes Leben. Optimal war er nicht, denn in Rahmen der Grenzen, die ich mir gesetzt habe, habe ich ordentlich zugeschlagen und alles geschlemmt, was möglich war, aber es könnte schlimmer sein.

Morgens fing es damit an, dass ich nicht, wie geplant, gleich eine Mango aufgeschnitten habe, sondern erst einmal ein Paket meiner leckeren Honig-Reiswaffeln und viele, viele Cashew-Nüsse essen musste.

Später gab es dann doch die Mango mit ein paar getrockneten Goji-Beeren:

Zwischendurch folgte noch ein Paket Honig-Reiswaffeln und die restlichen Cashew-Nüsse (die Dose war nachher leider leer):

Auf dem sonnigen Balkon gab es einen sehr süßen, grünen Saft, der aus einem Apfel, Brokkoli-Stengel, Sellerie, Chicoree und Gurke bestand:

Zum Abendbrot habe ich mir diesen Salat (Romana-Salat, Möhren, Brokkoli, Tomaten, Gurke, Alfalfa-Sprossen, Chicoree, Avocado-Senf-Meersalz-Dressing) gemacht, auch wenn er eigentlich mein Mittag sein sollte. Ich kam so ziemlich mit meiner Tagesplanung durcheinander.

Und wer glaubt, soweit würde mein Tag doch ganz gut aussehen, der weiß nicht, was im Nachhinein dann noch passiert ist. Ich habe nicht nur einen leckeren Chai-Latte getrunken (Chai-Tee, Soja-Reismilch und 1 Löffel Agavendicksaft), es gab auch noch 2 Portionen Bananen-Schokopudding. Dafür habe ich einige Bananen, ich glaube es waren drei, püriert und ungesüßen Bio-Kakao untergerührt. Verfeinert wurde das noch mit Agavendicksaft.
Ein Foto gab es leider nicht, denn die Geschichte entsprang meiner Gier und war so nicht geplant.

Insgesamt war ich trotzdem zufrieden, denn ich habe mich an dem satt gegessen, was ich so dahabe – Obst, Gemüse und gesunden Alternativen. Dann war es eben zu viel, na und? Ich bin nicht losgerannt, um mir irgendwo ein Brötchen oder Fast Food zu holen, es gab keinen Kuchen, keine Schokolade und keine Fertiggerichte. Nicht einmal einen Kaffee habe ich getrunken, aber das mit dieser Sucht, das ist noch mal eine andere Geschichte.

Heute war dann das große Saftfasten dran. Wie es gelaufen ist, darüber berichte ich morgen.

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2 Gedanken zu “Wie war mein erster Tag?

  1. Ich find den Tag gar nicht so schlimm.
    Das man am Anfang von der Rohkost einfach viel mehr isst, geht wohl allen so.
    Am Anfang nimmt man aber trotzdem ab und deswegen würde ich mir da jetzt noch nicht so viele Gedanken drüber machen.
    Wenn du dich eingewöhnt hast und sollte dein Gewicht irgendwann mal stagnieren kannst du immer noch schauen, dass du was anders machst.
    Also erstmal meinen Glückwunsch zu deinem tollen ersten Tag!

  2. Nunja, ich bin ja noch nicht mal wirklich bei einer rohköstlichen Ernährung. Die Nüsse waren es nicht, die Reiswaffeln nicht und der Kakao auch nicht.
    Aber stimmt, wenn man die ganzen Kohlenhydrate aus Brot, Nudeln, allgemein Getreide + Zucker weglässt, dann ist das schon ein merkwürdiges Gefühl im Magen. Irgendwie flau, als wäre nix Festes drin. Ich glaube, die „Schoko“-Bananen mussten da einfach sein – als eine Art „comfort food“ und als kleine Motivation. Aufgeben ist dieses Mal nicht 🙂

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