Schon wieder Juni? Verdammt!

Ist es echt schon wieder Juni? Mein letzter Eintrag war Ende April – und es kommt mir vor, als wäre es letzte Woche gewesen. So ist es doch wirklich immer! Die Zeit rennt, nimmt keinerlei Rücksicht, und ich verschiebe die Dinge auf morgen, auf übermorgen, auf nächste Woche … so als würde ich ewig leben, als wäre ich ewig jung. Verdammt!

Die Tage, in denen ich aufwache und realisiere, dass ich schon mehr als ein Jahrzehnt damit verschwendet habe, sinnlos zu träumen und gleichzeitig meinen Körper zu zerstören, kommen leider nicht so häufig. Verdrängungsmechanismus. Es ist auch nicht so, als würde ich das jeden Tag spüren wollen: Die Tatsache, dass ich niemals mehr das Ideal erreichen kann, das ich von mir hatte, weil dafür einfach schon zu viel kaputt ist … denn es tut weh!
Aber manchmal ist es einfach notwendig. Dieses „in den Tag leben“, das „nur heute noch einmal“, das geht einfach nicht mehr. Ich kann doch nicht immer so weiter machen, obwohl ich es eigentlich besser weiß?

Ich glaube, dass ich von einem chaotischen Leben mit einem chaotischen Essverhalten (alle Sünden, die man sich nur vorstellen kann!) direkt in die vegane Rohkost einsteigen wollte, war ein bisschen dumm. Meine Vorstellungskraft ist vielleicht stark genug, das alles durchzuziehen, aber mein Fleisch ist dann doch zu schwach. Alles auf einmal ändern, wer schafft das schon?
Ich sollte mich die nächsten Tage – ich weiß, eigentlich sofort – hinsetzen, und mir einen ausgebiegen Ernährungsplan ausdenken, und dann alles entsprechend einkaufen. So viel Kontrolle macht zwar unkreativ und sie macht keinen Spaß, sie gibt einem aber Halt. Dadurch werden Situationen vermieden, in denen Hunger aufkommt, und man keine Ahnung hat, womit man diesen stillen soll, weil im Kühlschrank nur Salat und ein paar Äpfel liegen – und einem das nicht sonderlich verlockend erscheint.
Morgens, mittags, nachmittags, abends: alles durchgeplant. Nur so kann es gehen, zumindest für die erste Zeit.

Ich weiß, nichts ist schlimmer, als ein dicker Mensch, der jammert, der sagt, wie scheiße doch alles ist, und wie sehr er dieses Mal etwas ändern will. Ich habe das schon tausend Mal gemacht, und die Menschen werden langsam müde, mir noch weiter zuzuhören.
Man möchte Vorbilder: Menschen, die an etwas glauben, das durchziehen und damit auch Erfolg haben. Vielleicht werde ich nie so ein Vorbild sein, aber ich habe auch nicht vor, aufzugeben oder hier mein Scheitern öffentlich darzustellen und mich in meinem Selbstmitleid zu suhlen.

Ich verspreche, ich werde mein Bestes geben, wieder auf die Erfolsspur zurückzukommen, und euch hier regelmäßig daran teilhaben zu lassen!

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3 Gedanken zu “Schon wieder Juni? Verdammt!

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