Vitamix-Test 1: Mango-Ananas-Milchshake

Seit letzter Woche wohnt dieses Baby nun also schon bei mir. Ich wollte ja schon viel früher darüber schreiben, aber vorher habe ich noch kein anständiges Rezept zustande gebracht. Das liegt natürlich nicht an diesem über 600-Euro teurem Gerät, sondern an meinem ungeheuren Respekt davor. Ich habe den Vitamix so mit Samthandschuhen angefasst, dass ich zunächst nicht einmal den Deckel abbekommen habe. Ich wollte ja nichts kaputt machen, da es ja nur ein Leihgerät ist.
Den Reinigungsvorgang (Wasser mit Spülmittel 2 Minuten auf höchster Stufe) habe ich vorzeitig abgebrochen, weil es so verdammt laut war, und die Wucht des 2-PS-Blenders mir Angst gemacht hat. Dazu sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich die bin, die schon als Kind immer panisch vor Bohrmaschinen geflüchtet ist, und sich bei dem Geräusch auch heute die Ohren zuhält.

Dementsprechend habe ich meine Smoothies und mein Bananeneis auch nicht so lange laufen lassen, wie es nötig gewesen wäre, damit alles schön glatt gemixt ist.

Aber langsam habe ich mich jetzt an die Power gewöhnt, und arbeite ein wenig routinierter. Leider hat meine Gemüsesuppe, die ich euch ursprünglich präsentieren wollte, wie ein Knüppel aufm Kopp geschmeckt, weil ich meinte, mich an kein Rezept halten zu müssen und Pi mal Daumen alles reinzuwerfen, was noch in meinem Kühlschrank zu finden war. Deshalb machen wir als ersten offiziellen Test stattdessen einen:

Mango-Ananas-„Milch“shake

Eigentlich wollte ich diesen Mango-Kokossmoothie, von dem ich vor einiger Zeit so geschwärmt habe, zaubern, aber mangels einer Kokosnuss oder Kokoswasser kam der Geschmack nicht ganz so raus.
Ich nenne den Drink übrigens Milchshake und nicht Smoothie, weil er eine ganz andere Konsistenz hat – halb Eis, halb Getränk, so wie diese Milchshakes bei McDonalds, falls die noch jemand kennt (gibt es die überhaupt noch?).

Dafür brauchen wir:

  • eine schön vergammelte reife (da süße) Banane
  • gefrorene Ananas und Mangostückchen
  • Wasser oder Kokoswasser
  • ½ Teelöffel Kokosöl

Man kann da prima nach Gefühl vorgehen; ich denke, genauere Mengenangaben sind da nicht notwendig.

Alles in den Vitamix füllen; die Reihenfolge ist egal. Auf Stufe 1 stellen, anschalten, warten bis alle „Eiswürfel“ grob erfasst wurden (ansonsten mit dem Stößel nachhelfen), dann schnell auf Stufe 10 hochgehen und auf „high“ umschalten. Ich habe es etwa 20 Sekunden laufen lassen. Man sieht ja ungefähr, wie die Konsistenz sich verändert.

Das Ergebnis sollte dann so aussehen:

Es schmeckt super süß und erfrischend, ist cremig und eisig, und gibt es so garantiert nirgendwo zu kaufen.

Bon Apétit!

Demnächst folgen noch ein paar mehr Vitamix-Tests bzw. Rezepte. Mein Fazit ziehe ich erst, wenn das gute Stück sich dann schlussendlich wieder auf die Heimreise macht.

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10 Gedanken zu “Vitamix-Test 1: Mango-Ananas-Milchshake

  1. Oberyammi!

    Ich hab auch immer voll Schiss vor Mixern, allerdings dass es mir die Schüssel um die Ohren haut.

    Tja das ist mir letzte Woche nun auch wirklich passiert:( Muss den Behälter iwie falsch reingehangen haben und tadaa 250 ml ergossen sich über meine Küche.

  2. Was hat denn das mit Werbung zu tun? Ich werbe nicht für den Vitamix, ich teste ihn und teile meine Erfahrungen. Nicht, weil ich irgendetwas dafür bekommen würde, sondern weil ich selbst total scharf darauf bin und ihn gern kaufen würde. Behalten darf ich den nicht.

    Ich führe hier kein reines Abnehmblog. Es geht in erster Linie um Gesundheit, Veganismus, Rohkost & Lifestyle. Wenn dich das nicht interessiert, dann guck doch einfach nicht mehr vorbei. Wäre das einfachste.

  3. Ich habe noch gar keinen Artikel nach dem ersten September geschrieben (bis dahin wollte ich es schaffen). Ich mache das hier ja in erster Linie für mich. Und wenn es zeitlich nicht passt, dann ist das eben so.

  4. „Exakte Tagespläne für die jetige Woche gibt es dann wieder nächsten Montag. Diesen Freitag werde ich mich auch endlich wieder auf die Waage trauen; egal, wie viel Angst ich vor dem habe, was sie mir anzeigt.“
    (vom 22.08.)
    stattdessen kommt aber nur ein weiterer Werbeeintrag

    Echt traurig, fand den Blog am Anfang richtig interessant und hab beim immer Wiegen mitgefiebert.

  5. Hallo Mara,

    es ist schade, dass dir der Blog nicht mehr gefällt. Durch unregelmäßige Posts wird es natürlich schnell langweilig, das kann ich verstehen.
    Aber wie schon einmal gesagt, ich bin ja keine Angestellte, sondern schreibe hier in meiner Freizeit. Und von der habe ich nicht immer gleich viel zu Verfügung.

    Werbeeinträge hat es hier bisher noch nicht gegeben – es sei denn das Erwähnen eines Produkts oder eines Firmennamen ist für dich automatisch Werbung.

    Sei mir nicht böse, aber weitere Kommentare, die in die Richtung führen, werde ich der Übersichtlichkeit wegen wohl löschen. Deine Meinung kenne ich ja nun. Aber es zwingt dich auch niemand, hier mitzulesen.

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