Die Wahrheit – und nichts als die Wahrheit

Mein letztes öffentliches Wiegen ist gut zwei Monate her. Und das aus gutem Grund:

Ich habe 5,6 Kilo zugenommen. So schnell geht das. Und je öfter ich gekniffen bzw. den Wiegetag um eine Woche verschoben habe, desto mehr ist das Gewicht angestiegen. Deswegen ziehe ich jetzt die Reißleine.

Ich wiege immer mehr statt weniger, und jeder hier soll das sehen dürfen!

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16 Gedanken zu “Die Wahrheit – und nichts als die Wahrheit

  1. Eiweiß macht schlank. Ist natürlich schwierig, bei einer veganen Kost davon ausreichend zu bekommen. Stattdessen werden sogar eher noch mehr KH gegessen, die bei entsprechend dispositionierten Leuten erst recht ansetzen. Daher geht der Schuss oft nach hinten los, vor allem in Bezug auf abnehmen.

  2. Ojeee! Aber immerhin hattest Du es im Gefühl, dass es mehr geworden ist!
    Und was heißt Reißleine? Was wirst Du unternehmen?
    Auch wenn Du wohl jetzt nicht viel Lust auf Tipps hast, ich möchte nur wiederholen:
    Fang mit grünen Smoothies an, da ist fast alles drin, was Du brauchst, und der Heißhunger vergeht, sowohl auf süßes als auch auf salziges
    Das kann ich bestätigen!
    Und dass sie mehr als gesund sind, brauch ich glaub ich nicht mehr zu sagen!
    Und ess nach 18 Uhr nichts mehr!
    Und fang mit regelmäßiger Bewegung an!
    Das ist superwichtig! Dann wird Dein Stoffwechsel „schneller“, sprich, er verbrennt mehr, auch wenn Du Ruhephasen hast!
    Wenn Du diese 3 Dinge beachtest, ich glaub, dann sollte einem gesunden Abnehmen nichts mehr im Wege stehen!
    Viel Glück dabei und fang heute an 🙂
    Du wirst es schaffen….
    liebe Grüße
    Birgit

  3. @Caitanya: Ich glaube nicht, dass eine knsequente vegane Ernährung Cookies Gewicht in die Höhe getrieben hat!

    @Cookie: Ich überlege schon länger, ob ich was dazu sagen soll, darf, oder besser nich, aber nun sage ich was. Ich habe das Gefühl, dass du theoretisch alles weisst (Genug Bewegung, kein Alkohol, viel Rohkost blablabla). Aber es gibt ja Gründe, warum du dick bist, und es auch bleibst. Und ich finde, da solltest also könntest du ansetzen. Versteh mich nicht falsch, ich mein das nich böse. Aber Übergewicht und die Unfähigkeit abzunehmen haben psychische Ursachen. Ich wünsche dir viel Erfolg. Wenn du magst, kannst du mich für konkrete Tipps gerne anschreiben.. Grüße von June

  4. Hi Cookie,

    ich habe ja immer noch
    *A course in weight loss* von Marianne Williamson im Schrank. Ich will es ja lesen, eben weil ich weiß, dass die Probleme die June beschreibt, warum ich überhaupt so dick wurde, bei mir immer noch bestehen, auch wenn ich abgenommen habe.
    Aber ich lese es nicht. Warum? Keine Ahnung…vielleicht habe ich unterbewusste einfach Angst, das ich die Probleme dann wirklich angehen muss.
    Ich habe die erste Aufgabe gemacht und geheult und geheult und geheult und seitdem verstaubt das Buch.

    Vielleicht wäre das auch was für dich? Also natürlich nicht, es verstauben zu lassen sondern es wirklich zu lesen?
    Es ist ja nicht so, dass man die Theorie nicht kennt…in der Theorie bin ich der beste Diäter der Welt ^^ nur an der Umsetzung hapert es eben.

    Du wirst es schon schaffen,
    ganz liebe Grüße
    Kris

  5. @ Caitanya:
    Würde ich es darauf anlegen, als Veganer proteinreich zu essen, wüsste ich unzählige Quellen. Soja ist ja beispielsweise auch bei vielen Bodybuildern ganz weit vorn. Aber ich will den Weg nicht gehen. Ich möchte es lieber low fat & high carb versuchen, natürlich vegan. Das empfinde ich als genau das Richtige für mich – vorausgesetzt natürlich, ich schaffe es endlich mich auch dauerhaft daran zu halten.

    @ Birgit:
    Naja der erste Schritt ist, mir erstmal einzugestehen, dass es derzeit wieder schief läuft. Dazu gehört, dass ich mein (derzeit wieder höheres) Gewicht hier veröffentliche.
    Grüne Smoothies hatte ich in letzter Zeit öfter. Das ist echt eine tolle Sache. Aber ohne High Tech Blender doch kaum zu realisieren, oder

    @ June:
    Natürlich stecken da psychische Dinge dahinter. Das ist ja nichts Neues. Ich denke aber, dass die Macht der Gewohnheit in Kombination mit der Suchtwirkung vieler Lebensmittel da auch eine ganz große Rolle spielen. Wenn man einmal in so einer Spirale drin ist, ist es ganz schwer, sich kopfmäßig komplett umzupolen.
    In gewisser Weise sind wir ja alle emotionale Esser oder Trinker – sei’s die Tasse Kaffee, die viele mit einem gelungenen Morgen verbinden oder das Stück Kuchen, das häufig zu einem gelungenen Sonntagnachmittag dazugehört. Solche Verbindungen gibt es bei mir haufenweise – das Bier mit Freunden, der Kuchen bei Oma, das Eis mit Papa, Schokolade vorm Fernseher usw.
    Klar kann man sich mit purer Willenskraft von allem fernhalten, aber ich erwische mich dann auch häufig dabei, ein stückweit die Lebenslust zu verlieren, weil ich eben alles mit Essen verbinde. Da neue Reize zu finden und zerstörerisches Verhalten mit gesundem zu ersetzen, das ist nicht immer einfach.

    @ Kris:
    Ich werde mir das Buch ganz sicher noch vornehmen. Ich finde so etwas nämlich interessant – aufzuschlüsseln, woran es wirklich liegt, und warum der Mensch nicht in der Lage ist, viele destruktive Verhaltensweisen trotz besseren Wissens aufzugeben.

  6. sag mal machen die die verschiedensten Ernärungsideen nicht auch wahnsinnig?

    so geht es mir zumindest. Hier les ich low fat high carb, woanders genau umgekehrt, andere empfehlen wiederum die Pyramide.

    *waaahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh wirrwarr im Kopf

  7. Nein, die machen mich gar nicht wahnsinnig. Früher war ich der Meinung, alles essen zu können und dabei nur Kalorien zählen zu müssen. Und ich bin immer noch davon überzeugt, dass das der beste Weg ist, wenn man nur abnehmen möchte.

    Aber bei mir steht die Gesundheit ganz klar an erster Stelle – und weil ich schon Schäden an Verdauungsorganen und Knie habe, habe ich mich ganz stark für den gesündesten Weg interessiert. Ein Patenrezept habe ich natürlich auch nicht, und ich bin sicher, dass gesund nur das sein kann, wohinter der einzelne kopfmäßig vollkommen steht. Aber für mich geht das bewusste high fat oder high protein gar nicht. Ich habe schon mehrere Texte darüber gelesen, dass wir viel zu viele Eiweiße zu uns nehmen, und diese eben nicht in der empfohlenen Menge bräuchten – im Gegenteil, dass sie irgendwann schädlich sein könnten.
    Das gleiche habe ich von Milch, Fleisch und Eiern auch gelesen (habe ja auch entsprechende Links und Studien hier gepostet). Mein Fazit ist da: vegan. Und da ich gern süß & gern Obst esse – und Zucker in Kombination mit Fett ganz böse ist, low fat!

    Ich respektiere, dass man in vielen anderen Abnehmblogs den low carb-Weg geht, und glaube auch, dass das abnehmtechnisch gut funktionieren kann. Aber das ist einfach nicht mein Weg. Nicht das, von dem ich mir Energie und Gesundheit verspreche. Außerdem habe ich ja viele glühende Vorbilder im Bereich low fat high carb vegan.Die brauchen gar keine Worte, sondern überzeugen mit ihrer Figur, ihren glatten reinen Gesichtern, den weißen Augen und dem Strahlen, das sie umgibt.

    Wie ernährst du dich eigentlich?

  8. Oh könntes du mal einen Beitrag über deine Vorbilder machen.

    Ich ernähre mich nach der Methode: öhm naja eigentlich nach zweien.

    Die ursprüngliche: abends keine KH, ansonsten immer die gleiche Menge KH und Eiweiß.

    Momentan esse ich allerdings relativ wenig KH und hab vor zwei Wochen versucht die KH wieder hochzuschauben, da ein kompletter Verzicht nicht gut ist.
    Mach auch ziemlich viel Sport, daher brauch ich auch die KH.

  9. Du hast geschrieben, du hättest bereits Schäden an Gelenken und Verdauungsorganen… Nun, so geht es mir auch – ich muss daher eine stärkefreie Diät einhalten (und damit geht’s mir top, der Unterschied ist riesig). Tierische Produkte werden ohne Grund verteufelt (bis heute kann mir keiner sagen, was daran so giftig sein soll oder wie genau dieses Gift wirkt…!). Der wahre „Bösewicht“ ist gerade in gesundheitlicher Hinsicht die Stärke – das passt natürlich nur leider kaum ins Konzept von Vegetariern oder Veganern…

    Auch eine eiweißarme Ernährung verstärkt diese degenerativen Schäden, weil der Körper sich selbst nur mit genügend Baustoff (also Eiweiß) reparieren kann (und das tut er, wenn er kann!).
    U.a. hier mehr Info: http://www.josef-stocker.de/

    Ich hab früher auch mal geglaubt, vegetarisch oder gar vegan sei die gesündeste Ernährung. Ich wurde u.a. durch Eigenerfahrung eines besseren belehrt. Also immer schön vorurteilsfrei bleiben 😉

    Sport bedeutet übrigens nicht, dass man zwingend KH braucht (ganz alte, lange überholte Ansicht). Es geht auch völlig ohne.

  10. Ich bin ohne Vorurteile. Und ich glaube nicht, dass es ausschließlich DIE eine gesunde Ernährungsweise gibt. Aber ich glaube eben, dass nicht alles für jeden funktionieren kann. Jeder Körper ist anders, jeder spricht auf verschiedene Dinge anders an.

    Ich habe mich nie in meinem Leben besser gefühlt, als in der Zeit, in der ich konsequent vegan, fettarm und zu 70-80% roh gegessen habe. Dabei kann man auch ganz gut auf stärkehaltige Lebensmittel, wie auch auf Gluten verzichten.

    Die tierischen Produkte möchte ich dir nicht verleiden, und dir auch keinen Laienvortrag halten. Aber ich bin mir sicher, dass du viele Dinge finden wirst, die eine Verteufelung teilweise rechtfertigen. Wenn es nicht die unzähligen Studien sind – beispielsweise die größte, unabhängigste und ausführlichste Ernährungsstudie der Welt – Die China Studie (Ergebnis: Tierische Produkte sind Hauptverursacher für so gut wie jede Zivilisationskrankheit), dann sollte man sich vielleicht vor Augen führen, wie diese Tiere gehalten werden, und welche Medikamente ihnen eingeflößt werden, damit sie das überleben. Ganz abgesehen von Futtermittelskandalen, weil alles nur noch auf Profit ausgerichtet ist.
    Ein Fisch (und ein Schwein, ne Kuh oder Geflügel) kann nur so gesund sein, wie das Wasser, in dem er schwimmt. Massentierhaltung kann aber niemals gesund und hygienisch sein, weil es einfach fernab aller natürlichen Bedinungen ist, was die Tiere krank macht (machen würde, ohne chemische Eingriffe).

    Aber ich hab Luisa ja versprochen, dass ich hier mal einen Artikel über meine Vorbilder poste. Die Erlaubnis zu Verwendung von Fotos habe ich mir gerade eingeholt. Denn das ist für mich auch wichtig: Wie sieht der Mensch, der eine bestimmte Ernährungsform propagiert und sich selbst seit Jahren daran hält, aus? Ist er schlank, sportlich und schön? Hat er reine Haut, eine gesunde Hautfarbe weiße Augen und glänzende Haare? Wirkt er positiv und glücklich? War er seit Ewigkeiten nicht mehr krank?
    Und wenn man das alles mit „ja“ beantworten kann, welche Zweifel sollte es dann noch geben? Warum es nicht auch selbst ausprobieren?

  11. Es gibt nun mal Dinge, die für jeden ausnahmslos gleich sind. So z.B., dass Getreide für Gelenkschäden verantwortlich ist.
    Bei Schäden an Verdauungsorganen verhält es sich leider so, dass man nur mit rein pflanzlicher Nahrung oftmals nicht, nicht lang oder nicht gut zurechtkommt.

    Ich möchte auch an dieser Stelle wiederholt darauf hinweisen, dass „Die Chinastudie“ keine Studie ist, sondern ein BUCH ÜBER eine Studie. Und dieses Buch bzw. der Autor hat die originale Studie sehr falsch interpretiert. Siehe auch hier: http://www.urgeschmack.de/die-veblueffende-biegsamkeit-von-fakten-the-china-study/
    Die Auswertung von Denise Minger ist bei weitem sinnvoller. Nur stützt die leider leider nicht das Veganerdogma…

    Tierprodukte verleidest du mir schon nicht, keine Angst 😉
    Ich weiß mittlerweile genau, was mir gut tut und warum, da bin ich sehr froh drüber. Meine Gesundheit ist vegetarisch immer weiter bergab gegangen, trotz vieler hochwertiger Superfoods.
    Natürlich ist es wichtig, bei Tierprodukten auf Qualität zu achten (tue ich). Verallgemeinern kann man auch hier nicht; jemandem, der z.B. einen Eiweißmangel hat, wird auch ein konventionelles Steak sehr gut tun. Wenn man Veganer aus ethischen Gründen ist, stellt sich die Frage natürlich eh nicht. Da kann dann oftmals nicht sein, was nicht sein darf. Ich persönlich war so masochistisch nicht, dass ich mich für eine zweifelhafte Ideologie zugrunde gerichtet hätte. Ausprobieren? Hab ich längst. Zu einer Zeit, da hat die Allgemeinheit noch lange nicht so „modisch“ über Ernährung nachgedacht.

    Ich schreib das hier ja nicht aus reiner Erfindung, sondern wie gesagt aus Erfahrung.
    Und was das Aussehen angeht: Ich sah vegetarisch richtig krank aus, war bei weitem nicht so fit wie jetzt. Bindegewebe war sehr schlecht (trotz Sport). Laune war auch schlechter. Aber es ist wie gesagt auch eine Frage, wie gut man die pflanzliche Nahrung (und hier spielt die Stärke eine Schlüsselrolle) verwerten kann. Alles in allem kann man nach ein paar Wochen oder Monaten sowieso noch keine Schlüsse ziehen, da es auch bei mir ein paar Jahre gedauert hat, bis die Mängel handfest wurden.

    Es ist eben auch so, dass durch die geringere Nahrungsgruppen auswahl bei veg. Ernährung viele falsche Verdauungskombinationen wegfallen (davon hat i.d.R. kein Mensch eine Ahnung und macht tagtäglich bei ziemlich JEDER Mahlzeit alles falsch) und daher insgesamt weniger Toxine im Darm gebildet werden. Es geht einem also aus diesem Grund besser, und man denkt, es liege nun an der veg. Ernährung – obwohl der echte Grund der ist, dass man quasi aus Zufall nun z.B. nicht mehr Fleisch mit Kartoffeln isst.

    Schau dir Paleo-Leute an: Bei ihnen das gleiche Spiel (schädliche Kombis fallen weg). Sie sehen dann aber eher noch gesünder als Veganer aus, da sie auf schädliche bzw. zumindest nicht als gesund einzustufende Nahrungsmittel (z.B. hochverarbeitete Nahrung wie Sojasachen, Zucker, Getreide und unnatürliche Transfette) gänzlich verzichten UND die Gefahr eines Mangels (insb. Eiweiß, Eisen, Zink, Chrom, B-Vitamine) viel weniger gegeben ist.

    Daher ist es mein Anliegen, dass nicht dogmatisch geglaubt wird, veg. Ernährung sei per se gesund oder gesünder und nicht-veg. Ernährung sei ungesund. So einfach ist es nicht. Das Thema ist extrem breit und tief und vielverzweigt. Aber viele Menschen sind so gestrickt, dass sie die Welt mit ganz einfachen Glaubenssätzen begreifen möchten. Das funktioniert bei Ernährung und Gesundheit nicht.

  12. Nichtsdestotrotz wünsche ich dir natürlich, dass du es mit der geplanten Abnahme nun dennoch schaffst; vor allem, wenn nicht ein eventueller Eiweißmangel, sondern ein Kalorienplus an der ungewollten Zunahme schuld war.

  13. Die China Studie ist sehr wohl auch eine Studie – und deren Daten hat nicht nur Campbell verwendet. Kennst du den Film „Forks over Knives“? Dort haben andere Ärzte sich mit den Themen beschäftigt, und man hat kranke Versuchspersonen begleitet – von Herzbeschwerden bis hin zu Diabetes/Insulinresistenz. Alle sind wieder gesund geworden und konnten ihre Medikamente absetzen, bzw. sich vor dem prognostizierten Tod retten.

    Außerdem habe ich Hochachtung vor der Arbeit von Dr.Graham in seinem Buch „The 80/10/10″-Diet“. Er ist Arzt, und hat sich nicht nur seit über 30 Jahren mit dieser Ernährungsweise beschäftigt, sondern ernährt sich all die Jahre selbst so – ohne Mangelerscheinungen, und mit sportlichen Höchstleistungen. Er läuft im Marathon allen jungen Männern den Rang ab.

    Weiter Kris Carr – sie war zum Tod verurteilt. Krebs im Endstadium. Schau sie dir jetzt an mit fast 40. Für mich ist sie eine junge und lebensfrohe Frau, die einfach nur „scheint“. Ihr Rezept? Vegane Rohkost mit ganz viel Chlorophyll.

    Ich meide Getreide bzw. Gluten auch. Mein Ziel ist keine normale vegane Ernährung, sondern eine vollwertige Rohkosternährung, die bestenfalls fettarm ist – also Obst, Gemüse, Samen und Nüsse.

    Was ich auch interessant fand, ist die Frage einer Youtuberin gewesen: Gibt es einen medizinischen Fachbegriff für Eiweißmangel? Falls nein, warum nicht? Gibt es so etwas wie Eiweißmangel wirklich?

    Ich bin seit 12 Jahren Vegetarierin und seit 4 Jahren on und off-Veganerin. Ich habe keinen Mangel, dabei war meine Ernährung bei weitem nicht gesund. Ich glaube nicht, dass wirklich Verschlechterungen eintreten, wenn ich beginne, auf weniger Fett und mehr Frischkost zu achten.
    Vielleicht irre ich mich, aber momentan bin ich entschlossen, diesen Weg zu gehen. Einen Weg zurück zu Fleisch und Co. gibt es für mich auf keinen Fall.

    Ärzte und Wissenschaftler „streiten“ sich genauso, wie extreme Fanatiker der einen und der anderen Seite. Eindeutigkeit scheint es nicht zu geben, deswegen finde ich es auch okay, dass jeder genau das tut, von dem er glaubt, es wäre richtig. Auf sich und seinen Körper hört.
    Ich glaube, mit Diskussionen kommt man wirklich nicht weit. Du schickst mir einen Link, dass die China Studie falsch oder fahrlässig interpretiert wurde, ich kann wiederrum auf Links mit (anderen) Studienergebnissen verweisen, die zeigen, dass Fleisch und Milch gefährlich sind und Krankheiten auslösen: Hier

    Ich denke also, man würde sich nur im Kreis drehen.

    Aber beim Thema glutenfrei treffen wir uns ja. Kennst du zufälliger Weise ein gutes „Brot“rezept ohne Tierprodukte?

  14. Ich kann nur sagen, dass die für einen (momentan) richtige Ernährung niemals schwer durchzuhalten ist. Die richtige Ernährung macht zufrieden, satt und gesund und vital(er).

    Ich betrachte die Dinge generell von allen Seiten. Kann auch die ayurvedische Sicht da sehr empfehlen, so kann man sich auch einer individuell perfekten Kostform annähern.

    Brot? Wozu Brot, wenn du roh essen willst? Da gibt es ja die Möglichkeit, Essener Brot zu machen… schmeckt aber… naja.

    Ansonsten schlage ich eher gekochtes glutenfreies Getreide oder Pseudogetreide und Hülsenfrüchte vor. Das enthält dann, im Gegensatz zu nicht-rohem, gebackenen Brot, auch keine schädlichen Transfette.

  15. Für den Winter starte ich keinen Rohversuch. Ich kenne mich mit Paleo und Co. nicht aus, habe aber gedacht „ihr“ macht vielleicht selbst Maisbrot – oder eines aus diesen Ersatzmehlen.

    Und ich weiß, was du meinst – mit der richtigen Ernährung. Aber für mich kommt erschwerend dazu, dass ich adipös bin und ein fast krankhaftes Essverhalten habe/hatte. Es ist gar nicht mal so entscheidend, was ich esse, sondern wie und wann? Geplant und zu den Mahlzeiten, ausgewogen und gesund? Oder Binge-eating mäßig, kopflos, Spontanaktion im Supermarkt oder im Café – essend bis zur Übelkeit?
    Ich muss eher das kopfmäßige in den Griff bekommen. Sofern ich in meinem Rhythmus drin bin und mich nicht von Ausnahmen ablenken lasse, bin ich auch glücklich, satt und zufrieden.

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