Banana Island

Gestern war ich auf den Banana Island unterwegs. Für wen das irritierend klingt: Es bedeutet, einen ganzen Tag (oder auch länger) nichts anderes als Bananen zu essen. Dabei handelt es sich um eine Form des Fastens. Man darf sich zwar ordentlich satt essen, aber der Körper hat bei Mono Mahlzeiten nicht ganz so viel Verdauungsarbeit und kann sich auch darauf konzentrieren, ein wenig zu entgiften oder Baustellen im Körper anzugehen.

Ich finde, es hört sich nicht sonderlich schwer an. Bananen sind lecker, süß, machen satt und bieten viel Variation in der Zubereitung. Ich musste mich trotzdem ganz schön überwinden.

Letzte Woche habe ich etwa 3 Kilo Bananen gekauft (siehe oben), also etwa um die 20 Stück. Wer es kann, sollte auf jeden Fall auf Qualitätsware zurückgreifen, am besten auf organische. Ich habe mich für dieses Experiment aber für Billigbananen entschieden, und nur knapp 3 Euro bezahlt. Die habe ich dann ein paar Tage liegen lassen, bis sie reif waren und schwarze Punkte bekommen haben, und los ging’s.

Es gab dann:

1 ½ – 2 gefrorene Bananen zum Frühstück:

Später 2 Bananen und dazu eine Tasse Kamillentee:

Den größten Hunger habe ich mit einer Bananensuppe aus 5 Bananen und ganz wenig Wasser bekämpft:

Gegen Abend hatte ich dann noch eine Banane und unzählige Tassen Kamillentee. Bis dato habe ich also 10 Bananen gegessen:

Ich hatte noch irgendwie Hunger oder mehr Appetit. Vielleicht war es auch nur dieses flaue Gefühl im Magen, aber zu mehr Bananen konnte ich mich nicht aufraffen. Sie waren teilweise schon matschig und schwarz von innen und haben einfach nicht gut geschmeckt. Am Ende habe ich mich richtig vor ihnen geekelt.

Nach 0:00 habe ich mir mit einer Dattel dann noch eine kleine Sünde erlaubt und bin ins Bett.

Eigentlich hatte ich vor, so einen Bananentag jetzt ein Mal pro Woche zu machen, aber ich glaube, das wird nichts. Ich habe mich dabei nicht so gut gefühlt, wie es von Vielen versprochen wird. Eher schwach, energielos und mit Ohrensausen. Und der Hunger auf irgendetwas Unsüßes ist nagend und schwer auszuhalten.

Ein Versuch war es wert, aber ich glaube nicht, dass es meinem Körper viel gebracht hat. Die Schmerzen im Bauchraum, mit denen ich mich jetzt schon wieder seit Wochen rumquäle (und von denen ich vermute, dass die zeitweise üble Ernährung mit Alkohol und Co. Schuld sind) haben sich davon jedenfalls unbeeindruckt gezeigt. Naja, ein Tag ist wohl auch wirklich nicht ausreichend.

Wer es selbst mal selbst ausprobieren mag, der findet dieses Video von Freelee zu dem Thema vielleicht ganz interessant:

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16 Gedanken zu “Banana Island

  1. Hi Cookie,
    ich glaube, Fasten egal welcher Art bringt immer erst ab Tag 4 was. Vorher fühlt man sich immer nur mies.
    Allerdings ist das bloße Theorie, denn so lange habe ich auch noch nie durchgehalten.
    Ich knicke auch immer vorher ein.
    Bei Bananen hatte ich dann auch immer irgendwann so eine Lust auf was wirklich Herzhaftes.
    Vielleicht funktioniert es mit grünen Smoothies auf Bananenbasis *grübel*. Ist dann zwar nicht mehr Mono, aber naja.
    Ich finde es faszinierend, wie viele Menschen doch längere Monophasen durchziehen.
    Anne Osbourne hat mal 6 Monate von Melonen gelebt…im englischen Winter.
    Unvorstellbar für mich, aber ebenso faszinierend irgendwie.

    Lieben Gruß
    und gute Besserung für deinen Bauch,
    Kris

  2. Probier es das nächste mal einfach mit Bio-Bananen aus 😉 dann wirste vielleicht eher einen Energieschub bekommen als von den konventionellen. Oder mach mal nur Obsttage, die du dann wenn du nichts süßes mehr sehen kannst, abends mit grünen Salatblättern abschließt. Das tut gut. 🙂
    Liebe Grüße
    Anika

  3. Hi,

    wollte Dir noch diesen Link zukommen lassen, aufgrund meines Kommentars letztens, dass ich sagte, dass Eiweiß schlank macht bzw. Eiweißmangel bzw. KH dick. Das ist natürlich auch Typsache, aber m.E. sind gerade die Menschen, die übergewichtig sind oder wurden, davon betroffen: http://www.strunz.com/news.php?newsid=1031&tag=&ab=0
    bzw. http://www.strunz.com/news.php?newsid=1607

    Ich denke, dass man sich gerade mit so einem Metabolismus nicht an Leuten orientieren kann, die schon immer schlank waren und dann eine Nur-Obst-Diät propagieren. Und selbst wenn man dabei abnimmt – was ist es? Körperfett? Oder doch eher Muskelmasse? Whs. letzteres, weil Eiweiß in der Ernährung fehlt. Ist doch schade, entgegen aller Naturgesetze den gegenteiligen Weg einzuschlagen von dem, was man erreichen will.

    Auch die Fressattacken zeigen, dass etwas nicht passt.

    Grüße

  4. Hallo:)
    Ich lese hier immer mal wieder rein seit einiger Zeit und finde es toll das du dich immer wieder aufraffst. Ich hatte heute meinen ersten Raw Tag und ich hab auch hunger.

    Zwecks deinen Magenschmerzen würd ich mal zum Arzt – durch hohen Konsum von Alkohol und Stress und allem anderen – kann man kann schnell eine Magenschleimhautentzündung bekommen. Die hatte mein Freund vor kurzem und das war ganz schön fieß… selbst jetzt wenn er zu scharf ist oder zu viel Kaffee trinkt schmerzt sein Magen wieder.
    Wenn du diese Schmerzen öfters hast, würde ich wirklich zum Arzt damit gehen.

    Liebe Grüße,
    Jess

  5. @ Kris:
    Wow, wie sie das geschafft hat (Anne) ist mir auch ein Rätsel. Das muss ja unglaublich anstrengend sein, das gute Obst ranzuschaffen und auch noch zu bezahlen. Und dann die Weihnachtszeit, Schnee und überall Duft von heißer Schokolade, Gewürztee, Kaffee und Glühwein … und sie nur mit Melonen? Also ich glaube, das würde ich nicht versuchen ^^

    @ Anika:
    Bio-Bananen sind zwar weniger belastet, aber meinst du wirklich, daran liegt es? Hm, naja, vielleicht probiere ich es noch mal.

    @ Jessica:
    Ja, ich habe eine chronische Magenschleimhautentzündung. Aber die Schmerzen, die ich jetzt habe, passen so gar nicht ins Bild – sie sind eher seitlich und im Rücken. Der Arzt meinte aber, chronische Entzündungen würden sich maximal durch leichten Oberbauchdruck bemerkbar machen können. Ich werde das auf jeden Fall nochmal genauer abklären lassen.

    Ich wünsch dir ganz viel Erfolg und viel Energie und positive Lebenskraft bei deinem Roh-Versuch 🙂

  6. @ Caitanya:

    Danke für die Infos. Aber ich will und kann es derzeit nicht auf diese Weise versuchen. Vielleicht belehrt mich mein Scheitern eines Besseren. Aber ich glaube viel zu fest an die gluten-, laktose-, zucker- und fleischfreie Ernährung, als dass ich mich auf den High Protein Weg begeben könnte. Dann müsste ich ja nur noch Reis, Bohnen und Soja essen. (und low carb wäre das dann auch nicht)

    Guck die die Frau oben im Video an. Wirkt die für dich vielleicht dick? Oder untrainiert?
    Und nein, sie war nicht schon immer sooo schlank. Das war sie vorher:

    Was isst sie? Obst, Gemüse, wenige Nüsse und Samen. Es können auch schon mal bis zu 30 Bananen am Tag werden.

    Oder hier eine andere Frau und ein anderes Beispiel für eine unglaubliche Veränderung:

    Versuch doch mal einen dieser Filme zu schauen: „Forks over Knives“ (gibt es bei Youtube) oder „Fat, Sick and Nearly Dead“.

    Für mich macht das alles Sinn: Willst du aufblühen, strahlen und gesund sein, dann nähre deinen Körper mit lebendiger Nahrung, mit Enzymen und Antioxidantien, nicht mit toten Bestandteilen. Man ist, was man isst!
    Und ich halte mich da an lebende Beispiele, die mir zeigen, wie gut man aussehen kann.

    Dass ich hin und wieder vom Weg abgekommen bin, liegt nicht daran, weil mir etwas gefehlt hätte, sondern weil ich mir Ausnahmen erlaubt habe. Die haben mich dann wieder auf die falsche Spur gebracht. Das ist eine Kopfsache und kein körperlicher Drang.

  7. Hi du, lustig, ich habe mir gerade dasselbe Video von Freelee angeguckt. Ich glaube, ich komme der Tatsache langsam auf die Spur, warum Bananen nicht so geeignet sind (jedenfalls für mich). Das kann was mit Kalzium und Phosphor zu tun haben. Ich finde die auch schnell matschig und manchmal auch echt widerlich. Ich werde es bald mal mit Feigen probieren.
    Monomeals sind toll, und ganze Tage bestimmt noch besser. 🙂
    Dass du dich nicht so toll gefühlt hast, ist anfangs echt normal. Das hatte ich anfangs auch ganz oft. Nicht verzagen, das wird besser. Außerdem sind 10 Bananen auch nicht kalorienreich genug (nicht als Kritik gemeint, sondern lieb!), als dass sie einen auf den Beinen halten. Ich finde die Idee mit dem Monotag super. Ich glaube, ich probiere das auch mal wöchentlich. Mal sehen, wie es klappt.
    Und ich schließe mich an, gute Besserung für den Magen!

    Ganz lieben Gruß!
    Lissa

  8. hm… es muss ja kein strenges Low-Carb sein.
    Aber „zuckerfrei“ ist das ja nun auch nicht, wenn man primär Obst ist.
    Selbst wenn es besser ist „süßes“ in Form von Obst zu sich zu nehmen, aber Bananen und Datteln sind ja ziemliche Zuckerbomben. (Ja, der vorteil ist nur, dass sie halt keinen „reinen“ Industriezucker haben und statt dessen noch ein paar Mineralien).

    Würde zwar das ganze Konzept kaputt machen, aber einen Bananenquark würd ich dennoch zwischendurch nehmen.
    Der Körper braucht Eiweiß weil er quasi aus Eiweiß besteht. „Du bist was du isst“ – das ist auch darauf anwendbar. Das heißt ja nicht dass direkt eine total eiweißbetonte Ernährungsumstellung machen soll, aber ein bisschen sollte es schon sein. Für Zellerneuerung, Enzyme, Hormone usw braucht der Körper Eiweiß. Wenn keines rein kommt, holt er es sich aus den Muskeln.

    Deswegen würd ich auch keinen Bananentag aushalten, weil ich merke, wenn ich unausgewogen esse muss ich erst recht Disziplin aufbringen nicht immer weiter zu futtern.
    Und ich hätte Angst davor dass der Blutzuckerspiegel bei den ganen Bananen lambada tanzt und Hungergefühl produziert. Kann durchaus sein dass es schlanke schnelle Stoffwechselleute gibt für die das perfekt ist, die auch ohne Obsttage eher zu den Leuten gehören die immer Hunger haben und alle 2-3 Stunden was essen müssen um nicht unterzuckert zu sein.

    Aber als schlanker Mensch hat man meist schonmal nen ganz anderen Stoffwechsel als als „Dicker“. Mein Bruder war auch mal dick und ist jetzt schlank… wenn ich sehe was der so an Kohlenhydraten alles spachteln kann. Angeblich schüttet das Bauchfett ja auch nochmal Hormone aus, die den Hunger und Blutzuckerspiegel beeinflussen usw.

    Muss sagen, bei Gluten grübel ich auch schonmal… Gluten/Laktose/Zuckerfrei… naja, nur weil es Leute mit Glutenallergie gibt, Laktoseintoleranz und Diabethes (weiß ja nicht ob es dir darum geht). Hab zum beispiel mal gehört dass Leute mit Laktoseintoleranz Blähungen von zu viel Quark kriegen würden… ich wüsst nicht dass ich von Milchprodukten Blähungen krieg, schein es vertragen zu können, kann es also essen.
    Warum also meiden? Kann ja auch Nüsse essen, bei denen Allergiker Erstickungsanfälle kriegen würden. Ebenso hab ich mit Vollkorn und Ballaststoffen keine Probleme, wo andere massiv Blähungen oder Reizdarm von kriegen würden.

    Ich weiß ja nicht ob es bei dir anders ist weshalb du dich an diese Ernähung hälst und deswegen dran glaubst.

    🙂

  9. Auf die Schnelle ist das ein bisschen schwierig zu erklären, ich denke, deswegen werde ich hier noch mal eine Extraseite einrichten.
    Warum ich Milch meide, kannst du hier nachlesen: klick(unter dem Menüpunkt „Milch ist schädlich“)

    Bei Gluten ist es so, dass viele Menschen zumindest eine Sensibilität haben, die man so direkt nicht merkt, aber die sich langfristig ganz extrem auf die Gesundheit auswirken kann. Kris Carr rät in ihrem Buch „Crazy Sexy Life“ zumindest einmal 4 Wochen darauf zu verzichten, um zu schauen, ob man irgendwelche positiven Veränderungen wahrnimmt. Dieser Rat wird übrigens von einem Experten/Arzt untermauert, der sich in dem Buch auch dazu geäußert hat.

    Zu den Eiweißen: Es ist ja nicht so, dass Obst und Gemüse keine Proteine enthalten – Banenen zum Beispiel bestehen doch unter anderem aus ner Menge Eiweiß. Es gibt Wissenschaftler, die glauben, dass solche naturbelassenen Nahrungsmittel, die nicht in irgendeiner Form extrahiert oder raffiniert wurden, genau die richtige Dosierung der Nährstoffe enthalten, und deswegen perfekt vom menschlichen Körper assimiliert werden können. Vor einiger Zeit hat man auch herausgefunden, dass viele Nahrungsergänzungsmittel damit praktisch nutzlos sind – weil eben die zusätzlichen Mikronährstoffe, die nur in vollwertiger Form vorhanden sind, fehlen, um die Vitamine und Mineralien wirklich aufnehmen zu können.

    Und es ist teilweise auch schon nachgewiesen worden (die sogenannten Experten streiten sich), dass Menschen in den Industrienationen Eiweiß vielfach überdosieren und damit das Risiko für viele Krankheiten erhöhen.

    Dr.Graham, ein Arzt, der sich seit über 30 Jahren fast ausschließlich von Obst und Gemüse ernährt, empfiehlt pro Tag 500g Grünes zu essen. Das ist für mich zwar derzeit noch sehr unrealistisch, aber da stecken eben alle wichtigen Aminosäuren drin.
    Und in der Tat ist es so, dass es so etwas wie einen Eiweißmangel nicht gibt. Viele glauben das zwar, aber es hat einen Grund, warum es dafür keinen medizinischen Fachbegriff gibt.
    Wie gesagt, schau dir mal die Dame in den Video an. Sie ist Sportlerin und wirklich gut trainiert. Isst seit über 5 Jahren aber frutarisch + Grünes, unterbrochen mit ewigen Bananen-Monophasen. Ich finde nicht, dass sie aussieht, als würde sie irgendeinen Mangel leiden.

    Das sind um Gottes Willen aber nur meine eigenen Recherchen – Infos, für die man etwas tiefer graben muss, und die einfach (noch nicht?) Mainstream sind. Ich betrachte das also als Experiment für mich selbst und nicht als Nonplusultra für alle anderen. Zumal ich ja auch noch viele normale Lebensmittel esse – Reis oder Maisnudeln, glutenfreies Brot, Tofu usw.

    Und beim Zucker denke ich, dass es einen großen Unterschied macht, ob man ihn zusammen mit Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralien und Co. zu sich nimmt – eben wieder in der Form, wie die Natur ihn für uns geschaffen hat, oder ob wir ihn extrahieren und anschließend überdosiert und ohne Sinn und Verstand in alle möglichen Lebensmittel reinhauen. Das kann nicht gesund sein.
    Wie Kris von Rohzustand mal geschrieben hatte (ich hoffe, ich bringe da nicht jetzt nichts durcheinander), ist weißer Zucker vor Gericht sogar als Schadstoff zugelassen, weil er eben nichts Gutes mehr enthält, und langfristig Schaden anrichtet. Das bei Agavendicksaft, Honig, Stevia und Co. nicht der Fall, obwohl ich da ja auch kürzlich geschrieben habe, dass ich davon nicht (mehr) ganz so überzeugt bin.

    Puh, das war jetzt ein Aufsatz 🙂
    Aber wie gesagt; ich habe keinen ernährungstechnischen oder medzinischen Hintergrund; ich berate hier nicht und ich glaube auch nicht, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Ich habe mich nur dazu entschlossen, einen anderen Weg zu gehen, bei dem Abnehmen nur ein Nebenprodukt ist. Die Gesundheit ist mir das Allerwichtigste; und da habe ich mittlerweile zu viel überzeugende Sachen von Wissenschaftlern und lebenden Beweisen gelesen, als dass ich jemals wieder Milch, Fleisch & Zucker dauerhaft in meine Ernährung integrieren könnte.

  10. Es stellt sich vor allem die Frage, wie lange die Leute mit solchen veganen Diäten durchhalten, da einfach Nährstoffe fehlen. Und es gibt durchaus Leute, die 20 Jahre vegan waren, es aber nicht mehr sind. Und diesen Leuten sollte man eher zuhören als Leuten, die das erst ein paar Jahre oder sogar nur Monat machen.

    Vielleicht mal das hier zu Gemüte führen… http://www.originalhealth.net/ernaehrung/mythos-vegetarismus

    Natürlich tut es weh, einzusehen, dass es eben doch nicht geht und das Leben kein veganer Ponyhof ist.

    Man muss richtig differenzieren: Nicht tierische Produkte per se sind ungesund, sondern

    – Produkte von schlecht gehaltenen Tieren, u.a. durch Getreidefütterung, Stallhaltung und Medikamentenfütterung
    – Schweinefleisch, da Schweine einen direkteren Metabolismus als Wiederkäuer haben und in konv. Haltung Küchenabfälle und von Kantinen etc. bekommen
    – hochverarbeitete Milch (Homogenisierung)
    – Milch selbst, da sie mono und heiß getrunken werden muss, anderenfalls ist sie schädlich, vor allem mit salzigen Speisen kombiniert
    – Fleisch, Fisch oder Eier untereinander oder mit Stärkeprodukten kombiniert
    – Nitritpökelsalz und andere Zusätze in Wurstwaren
    – Nitrosamine und Benzpyrene, die beim Grillen und Braten von Fleisch entstehen
    – Oxycholesterin, das bei der Erhitzung von Cholesterin mit der Reaktion auf Sauerstoff entsteht

    und dann natürlich

    – (weißer) Zucker
    – Gluten
    – Getreide je nach Sorte und Verarbeitung und Körpertyp
    – schädliche Transfette (u.a. in allen Backwaren!)
    – Lektine aus versch. Nahrungsmitteln

    Hier wurde geschrieben, Bananen bestünden „doch aus einer Menge Eiweiß“. Bananen enthalten 1,1 g Eiweiß auf 100 g, was denkbar weit entfernt von „einer Menge“ ist. Außerdem dürfte die biologische Wertigkeit, also das Aminosäurenprofil, schlecht sein.

    Leute, Eiweiß ist nicht schädlich. Das ist ein altes Ammenmärchen.
    Der gesamte Körper besteht zum größten Teil aus Eiweiß! Das Immunsystem IST Reineiweiß! Ein alternder Körper verliert Muskelmasse, Eiweiß! Muskeln schützen u.a. vor Alterung.

    Interessant auch: http://www.strunz.com/news.php?newsid=1197&tag=Eiwei%DF&ab=0
    http://www.strunz.com/news.php?newsid=1155&tag=Eiwei%DF&ab=0

    Wie gesagt, ich hab diese Märchen von Fruchternährung und veganer Rohkost auch nur zu gern geglaubt. Aber wenn einem selbst die Muskeln die Muskeln und die Laune flöten gehen, Verletzungen zunehmen und das Bindegewebe schlabberig wird, man ausgemergelt und krank aussieht (Dicke nehmen „nur“ ab, juchhu), wird man stutzig. Und so groß ist meine Leidensfähigkeit dann auch wieder nicht. Ich bin erwachsen geworden… Kindermärchen sind jetzt nichts mehr für mich, ich gebe mich nicht mit Lügen zufrieden.

    Aber ich lasse mich gern eines besseren belehren, dass es bei anderen (nicht um 4 Ecken!) langfristig (!!!) funktioniert und dann sollen sie mal sagen wie schnell sie laufen oder wieviel sie beugen oder drücken.

  11. @ Caitanya:

    Ich respektiere deine Meinung. Aber wie schon einmal gesagt: Mit den Verfechtern des jeweiligen Ernährungsstils & Link- und Videobeiträgen können wir uns wohl noch in den nächsten 10 Jahren „beschießen“. Jeder glaubt an das, was er erlebt hat, und jeder Körper ist anders – sodass für jeden auch andere Sachen funktionieren können.

    Ich werde erst dann von meinem Weg abweichen, wenn ich die negativen Auswirkungen selbst spüren sollte.

    Im Übrigen rede ich nicht von Leuten um 4 Ecken, sondern ganz nahbare Personen, die selbst Blogs schreiben oder bei Youtube vertreten sind, und die man ganz normal kontaktieren kann. Dazu mal in Kürze mehr.

    Vielleicht ist naturbelassenes, mageres Fleisch nicht schädlich. Aber ich denke eben, dass a) nicht notwendig für die Gesundheit ist und b) dass es in der Qualität, die es bräuchte entweder schwer zu bekommen oder sehr teuer wäre.

    Außerdem machen viele Leute, die mit veganen oder frutarischen Lebensstilen nicht zurecht kommen, auch Fehler. Ich will nicht sagen, dass das bei dir so war, und ich bin auch kein Verfechter von „Wenn es für dich nicht funktioniert, dann hast es nicht richtig gemacht/ nicht richtig versucht / nicht richtig gewollt.“
    Aber es ist in der Tat so, dass nicht wenige Veganer sich auf Massen an Getreide- oder Stärkeprodukte konzentrieren, wie du schon sagtest. Da Veganismus meist ethische Hintergründe hat, ist Vielen der Verzicht auch Zucker & Weismehl auch nicht so wichtig. Wie da teilweise Nährstoffdefizite entstehen können, kann ich mir schon vorstellen.

    Das gleiche beim frutarischen Leben: Dr.Graham betont immer und immer wieder, wie unerlässlich es ist, ausreichend Grünes zu essen und genug Kalorien aufzunehmen. Für Frauen empfiehlt er durchschnittlich 3000kcal & 500g Grünes. Das ist für Anfänger kaum zu schaffen. Die müssen einen super trainierten und dehnbaren Magen haben (die meisten hören ja auf, wenn sie satt sind und stopfen nicht immer weiter), teilweise vielleicht auch ein bisschen Disziplin, und natürlich richtig dick Kohle, um sich diese Massen in Bio-Qualität leisten zu können.
    Viele, die das versuchen, machen es so ein bisschen 0815, habe ich manchmal das Gefühl. Sie essen halt Obst und Gemüse, wie sie lustig sind, halten sich aber nicht an die vorgegebenen Mengen. Graham selbst sagt, er hat schon Fanatiker sterben sehen, die es nicht wahrhaben wollen, wie wichtig viele Kalorien und Grünes eben sind.

    Wenn du irgendwo an seine Ernährungspläne kommst, kannst du ja mal einen Tagesplan in einem Nährstoffkalkulator deiner Wahl eingeben, und du wirst sehen, dass alles, auch Eiweiß, erstaunlicher Weise gut abgedeckt wird.

    Ich kann mir diese Ernährung nicht leisten, weswegen ich auch weder vollständig roh esse, noch auf Reis, Tofu, Hirse, Quinoa usw. verzichte. Da ist von Proteinmangel auch keine Spur 🙂

  12. Ich glaube es wird immer so sein, dass der Körper sich ernergielos und müde fühlt, wenn er den ganzen Tag nur ein Nahrungsmittel bekommt. Eiweiß ist zB sehr wichtig um die Muskeln aufrecht zu halten – Muskeln sind ja die Eiweißspeicher. Wenn du also einen Tag nur bananen isst, dann wirst du vielleicht auch fett abnehmen, weil du irgendwann einfach keine Bananen mehr sehen kannst und dann einfach gar nichts isst, aber vor allem wirst du Muskelmasse abnehmen, was sich noch mehr auf der Waage bemerkbar macht. Die Muskeln sind schwerer wieder aufzubauen, als sie durch Fett ersetzt werden.
    Daher sind solche Mono-Tage eher kontraproduktiv.
    Denke nur mal drüber nach 🙂 Viel Erfolg weiterhin!

  13. Hm… ich halte es wie Paracelsus: Die Dosis macht das Gift

    Auf der anderen Seite bin ich der Meinung, dass bei vielen Ernährungsmethoden mit pauschalisierungen Argumentiert wird, und gerade deswegen bekriegen sich die Anhänger verschiedener Ernährungsmethoden ja auch.
    (Dummerweise hab ich das Gefühl, dass auch gerade Veganer zu Pauschalisierungen neigen und deswegen auch Pauschalisierungen bei Fleischessern wahrnehmen, die vielleicht garnicht so kommuniziert wurden. Aber wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein, es ist verdammt schwierig nicht zu pauschalisieren, das macht jeder mal.)

    @Milch: Hab ich mir durchgelesen und da find ich leider genau die Pauschalisierungen.
    Ich will nicht bezweifeln dass es stimmt, was da steht.
    Aber im Grunde geht es da ja auch um Laktoseintoleranz: es wird argumentiert dass 90% der Menschen diese haben, und dass Milch unter anderem deswegen nicht gut ist.

    Ich als Mensch der von Milchprodukte keine Blähungen kriege scheine nicht betroffen zu sein.
    Klar, das schützt mich nicht vor Pestiziden usw.
    Gemüsekonsum aber auch nicht.

    Denn das Problem der Ernähung ist, zumindestens meiner Meinung nach, dass man immer zwischen Pest und Cholera wählt. In allen Lebensmitteln sind irgendwelche Stoffe enthalten die, je nach Dosis, giftig sind.
    Natürlich sollte man versuchen gewisse Gifte zu vermeiden und sich nicht Scheuklappen aufsetzen und sich selbst sagen „Ja, wenn eh alles giftig, ess ich entweder garnix… oder esse wie gehabt“. Das wär auch zu kurzfristig.

    Zitat:“Bei Gluten ist es so, dass viele Menschen zumindest eine Sensibilität haben, die man so direkt nicht merkt, aber die sich langfristig ganz extrem auf die Gesundheit auswirken kann. Kris Carr rät in ihrem Buch „Crazy Sexy Life“ zumindest einmal 4 Wochen darauf zu verzichten, um zu schauen, ob man irgendwelche positiven Veränderungen wahrnimmt. Dieser Rat wird übrigens von einem Experten/Arzt untermauert, der sich in dem Buch auch dazu geäußert hat.“

    Das kann ich nachvollzienen. Hatte auch mal überlegt sowas ähnliches zu machen einfach um zu gucken, ob sich irgendwas ändert. Wenn sich aber nichts ändert, kann ich allerdings davon ausgehen, dass ich vermutlich Gluten vertrage.

    Und genau das meine ich: Nur weil andere z.B. allergisch gegen Pollen sind und im Frühling das Haus hüten müssen heißt das ja nicht, dass ich es nicht genießen darf im Frühling wenn die Birken blühen draußen spazieren zu gehen und tief einzuathmen.
    Natürlich muss auch mein Körper die Birkenpollen dann irgendwie wieder aus der Lunge kriegen. Aber „sterile“ Luft gibt es nicht. Ebenso wie das Immunsystem immer was zu tun hat und auch trainiert werden muss. „Krank“ wird man, wenn irgendwas aus dem Lot geraten ist.

    Zitat: „Banenen zum Beispiel bestehen doch unter anderem aus ner Menge Eiweiß.“

    Da hat Caitanja ja schon was zu gesagt.
    Klar enthalten auch Pflanzen hier und da etwas Eiweiß, aber an die häufig empfohlenen 0,8 g Eiweiß pro kg Körpergewicht ist es damit schwierig zu kommen, denn dazu müsste man auf der einen Seite auch massenhaft Kalorien in Form von Kohlenhydraten oder Fetten zu sich nehmen, die man auf der anderen Seite dann wieder durch überdurchschnittlich viel Bewegung verbrennen müsste.

    Klar, wenn man das schafft kann das funktionieren. Muss jetzt auch aufpassen nicht zu verallgemeinern 😉

    Denn ich denke das Problem heutzutage ist, dass die meisten Menschen sich bedeutend weniger bewegen als zu Zeiten, wo der Mensch noch Jäger und Sammler war. Deswegen empfind ich es meist auch eher so, dass die Menschen heutzutage auch nicht „zu viel“ essen und auch nicht nur „das Falsche“ sondern auch zu wenig bewegen bzw essen aus den Falschen gründen.
    Wer mit dem Essen und der Bewegung einigermaßen im Reinen ist, der wird gewichtstechnisch weder in das eine noch in das andere Extrem abrutschen.
    Dazu muss man nicht NUR Obst und Gemüse essen, NUR extrem verarbeitete Lebesmittel sind aber sicher auch nicht das Gelbe vom Ei.

    Zitat:“Und es ist teilweise auch schon nachgewiesen worden (die sogenannten Experten streiten sich), dass Menschen in den Industrienationen Eiweiß vielfach überdosieren und damit das Risiko für viele Krankheiten erhöhen.“

    Das hab ich auch schon gehört. Zum Beispiel in diesem Artikel:
    http://www.deindiaetcoach.de/wissen/gesundeernaehrung/vitamine/eiweiss/page/2.html
    Die gehen davon aus, dass 0,8 g Eiweiß/kg Körpergewicht empfohlen sind und sagen, dass angeblich aber bis zu 1,2-1,4 g gegessen werden.

    Aber: durchschnittlich! Das heißt, es gibt auch Leute die zu wenig essen als auch Leute die noch mehr als diese 1,4 g zu sich nehmen.

    Ich habe eine Weile mal kalorien etc gezählt. Gut, wegen Sport hab ich versucht grob an 1g Eiweiß/kg Körper zu kommen, hab mich meist eher an 100 g +- 10g versucht zu halten (Mein Gewicht befand sich in dem Zeitraum bei 100-115 kg).
    Das Problem war nur: wenn ich nach Lust und Laune gegessen hab, kam ich teilweise gerade mal auf Eiweißwerte von vielleicht 60-70 g Eiweiß, statt dessen dann aber massig Kohlenhydraten. Ebenso hatte ich das Gefühl, dass mein Körper auch erst bei 90-100 g Eiweiß ruhe gibt, denn sonst hätt ich immer weiter essen können.

    Möchte das nun nicht verallgemeinern, ich weiß dass der Placeboeffekt existiert und dass es auch sein kann dass ich mir was einrede. (Bzw. dass ich gerade wegen dem Placeboeffekt entweder satt oder nicht satt werde). Ich weiß dass mein natürliches Sättigungs- und Körpergefühl nicht wirklich vorhanden war, aufgrund von falschen Gewohnheiten, Frustessen und zu wenig Bewegung (und sicher auch wegen zu wenig Gemüse und zu viel Fertiggerichten).

    Aber ich denke dennoch, dass man primär bei sich gucken muss, ob die Behauptungen überhaupt zutreffen, dass man selbst auch zu viel Eiweiß isst, nur weil der abstrakte Durchschnittsdeutsche das angeblich so macht.
    (Ich will auch nicht bezweifeln dass der Wert von 0,8 g Eiweiß nicht auch blos ein Durchschnittswert ist, der eine braucht mehr, der andere weniger. Muss man auch für sich ausprobieren.)

    Zitat:“Aber wie gesagt; ich habe keinen ernährungstechnischen oder medzinischen Hintergrund; ich berate hier nicht und ich glaube auch nicht, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Ich habe mich nur dazu entschlossen, einen anderen Weg zu gehen, bei dem Abnehmen nur ein Nebenprodukt ist. Die Gesundheit ist mir das Allerwichtigste; und da habe ich mittlerweile zu viel überzeugende Sachen von Wissenschaftlern und lebenden Beweisen gelesen, als dass ich jemals wieder Milch, Fleisch & Zucker dauerhaft in meine Ernährung integrieren könnte.“

    Darum geht es mir ja auch nicht, dich hier komplett zu bekehren oder sowas.
    Es geht mir nur mehr darum, ein bisschen mehr kritisch zu hinterfragen, aber nicht darum dich komplett vom Veganismus abkehren. Ich denke, wenn man darauf achtet einigermaßen Ausgewogen zu sein, die Tücken dieser Ernährung kennt, dann kann man auch damit einigermaßen gesund leben.
    Nur klingt für mich ein „Bananentag“ einfach nicht ausgewogen genug.
    Kann man sicherlich „mal“ machen, wenn man dann an den anderen Tagen das wieder ausgleicht.
    Hab mal eben ausgerechnet:
    1 kg Bananen haben 950 kcal, 1,80 g Fett, 213,9 g KH und 10 g Eiweiß.
    ( ging jetzt einfach mal von 10 Bananen à 100 g aus)
    (weitere Durchschnittsangaben hier: http://www.naehrwertrechner.de/cgi-bin/naehrwertrechner.pl?t=temartic&ANZAHL=1000&f=NR&c=F503000&BASKET=tembaske )

    Man kann sich auch nach so einem Tag wohl fühlen, möchte ich nicht bezweifeln. Ich hab auch Tage an denen ich ein Bauchgrummeln oder sogar Muskelkater irgendwie euphorisierend empfinde. Weil manch ein Körper in solchen Momenten Endorphine ausschüttet. Aber ich bezweifle dass solche Tage dafür sorgen dass man abnimmt.

    (Wobei: Es gibt Tage, an denen ich mich überfressen hab…am Tag darauf gehts mir dann auch besser, wenn ich sehr viel weniger esse, vielleicht würd ich dann auch mit einem Bananentag klar kommen, gerade weil der Körper noch genug Nährstoffe vom Vortag hat. „Dick“ wird man ja meist, wenn die Tage an denen man sich überfrisst zur Regel werden und nicht die Ausnahme sind.)

    Wie gesagt: nicht falsch verstehen. Ich möchte Ernährung nicht zur Religion machen, und solange ich selbst auf 172 cm noch um 102-104 kg wiege hab ich den ultimativen Weg [i]für mich[/i] auch noch nicht gefunden. (Wobei: Gewicht halten mit meiner Ernährung kann ich problemlos, sofern sich nicht wieder eine Winterdepression oder sonstiger Stress dazwischen schiebt… aber zum abnehmen gehört vielleicht immer eine Prise Disziplin, das Unterbewusstsein lässt sich nicht verkackeiern und versucht logischerweise eher zu halten…).

    Ich hoffe das ist nicht all zu konfus was ich schreib

  14. Nein, ich fand es nicht konfus, was du geschrieben hast. Ich fand es sogar sehr gut, und stimme dir mit diesem „Die Dosis macht das Gift“ auch total zu.
    Was mein Problem ist, und wahrscheinlich auch das vieler anderer, ist, dass Nahrungsmittel teilweise einen enormen Suchtfaktor haben. Wenn man nur ein bisschen anfällig dafür ist und ein bisschen zu labil, dann rutscht man ganz schnell in eine Spirale aus Kaffee, Alkohol, Pizzen, Aufläufen, Kuchen usw.
    Zumindest bei mir ist das so: Von allem ein bisschen? Das geht nicht. Ich hab diese Einsicht einfach nicht, warum ein Stückchen Kuchen okay sein soll, das zweite dann aber „Gift“. Und selbst wenn ich sie hätte: Mein Körper wehrt sich dagegen. Der will komischer Weise immer mehr von dem, was ich gerade hatte und was mir gut geschmeckt hat. Habe ich einmal zu viel Zucker & Süßes gegessen, dann kann ich den nächsten Tag nicht einfach aufhören, ohne mich niedergeschlagen und hundsmiserabel zu fühlen.

    Für mich selbst bedeutet es also viel weniger Aufwand in Disziplin sich hauptsächlich auf das zu beschränken, das „gefahrlos“ ist, als sich soweit unter Kontrolle zu haben, wirklich nach der Ernährungspyramide zu essen.

    Und es geht einfach nicht aus meinen Kopf raus, dieses Mantra der Rohköstler, dass nur lebendige, ursprüngliche und vollwertige Nahrung den Körper auch richtig nähren kann.

    Das mit Milch ist ein großer Irrtum und für mich nicht natürlich. Wir trinken ja auch keine Pferdemilch oder Hundemilch oder Schweinemilch – wär aber genauso möglich, wenn man die Tiere zu Gebärmaschinen macht und unter solchen Bedingungen hält.
    Dass man direkt laktoseintolerant ist, glaube ich nicht. Wir in den westlichen Nationen haben uns ja angepasst. Aber dass es von der Natur so gedacht war, dass man nach dem Säuglingsalter keine Milch mehr vertragen soll, gibt mir auch zu denken.
    Wie ursprünglich und natürlich ist dann eine Milchernährung?

    Den Bananentag habe ich nicht wegen dem Abnehmen gemacht. Ich hatte (und habe noch) Schmerzen, und ich wollte meinen Körper einfach etwas entlasten, ohne dabei hungern zu müssen.

    Und keine Sorge, ich möchte auch keine Religion aus der Ernährung machen und bemühe mich, kritisch und offen zu bleiben. Ich werde nie Türen komplett versperren. Allerdings kann ich auch nur herausfinden, was für mich gut ist, indem ich etwas wage. Es gibt ja unzählige Pro- und Contra Argumenten von verschiedenen Seiten („normale“/ethische Veganer, Gourmet-Rohköstler, Urköstler, Paleo-Anhänger, Allesesser, Low Carb-Leute, Vegetarier etc.). Nur durch Lesen der verschiedensten Meinungen mit den ganzen widersprüchlichen Studien kommt man nicht wirklich weiter.

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