Post aus Amerika: Mein Whole Foods Einkauf

Jippie! Heute ist mein Paket aus Amerika bei mir eingetrudelt. Eine liebe Bekannte hat sich bereit erklärt, ein paar Sachen für mich einzukaufen:

Tja, da wird’s wohl nichts mit meiner Abnahme dieser Woche. Denn typisch ich: Was da ist, muss auch gegessen werden. Ich hab von allem schon probiert 😉

Im Einzelnen wären das dann:

Lärabar-Riegel

Das sind gesunde vegane Riegel, die mit den Raw Bites zu vergleichen sind, die man auch bei uns bekommen kann. Grundlage sind meist Datteln und verschiedene Nüsse. Dazu kommen dann je nach Geschmackssorte Haferflocken und Zimt, Kokos oder Schokoladenstückchen.

Ich hab mir 5 Riegel bestellt. Drei konnte ich dann aber nur näher fotografieren. *schäm*

Vega Vanilla Almondilla Shake & Go Proteinpulver

Das ist ein tolles pflanzliches Proteinpulver, das super, super gut schmeckt. Richtig genial nach Marzipan; ich habe es mit etwas Soja-Reismilch und einem Löffel Kakao probiert. Zutaten sind unter anderem Proteinpulver aus grünen Bohnen, Hanf und braunem Reis. Außerdem sind noch Greens wie Alfalfasprossen, Kale, Spinat, Brokkoli und Spirulina enthalten. Gesüßt ist es mit Kokosnektar. Und das beste – man nimmt automatisch auch Probiotics und Enzyme auf. Das Zeug ist der Hammer!

Rohkost-Cookies

Kleine leckere dehydrierte Schokcookies mit Kokosnuss, gekeimten Sesam, Datteln und Kakao. Schön knusprig, und nicht zu süß:

Kale-Chips

Ganz ehrlich? Wer solche Chips hat, und seine Kartoffelchips-Sucht trotzdem nicht besiegen kann, dem kann echt nicht geholfen werden. Die sind so, so, so lecker! Sie schmecken echt nach Käse und sind unglaublich knusprig. Schade, dass ich nicht regelmäßig in den Staaten bestellen kann, dass sie auch da 8 Dollar kosten, dass es bei uns keinen ganzjährigen Grünkohl gibt, und schade, dass ich keinen Dehydrator habe. Schade, schade, schade!

Billig war das alles leider nicht:

Dazu kamen dann noch etwa 25 Dollar Versand. Aber es hat sich gelohnt. Ich bin sonst kein Konsumkind, eher im Gegenteil. Aber Sachen zu bekommen, die bei uns gar nicht zu kriegen sind, die gesund sind und so mega lecker, das versetzt mich in helle Aufregung. In meiner Familie beginnt schon jeder, die Augen zu verdrehen, wenn ich über mein Essen rede, und manche finden das vielleicht typisch. Aber normales Essen an sich lässt mich kalt – nur das Besondere ist meine Leidenschaft; das bei dem Zucker, Weißmehl, Gluten oder Tierisches nicht vorkommt.
So müssen sich meine Eltern wohl damals immer gefühlt haben, wenn ihnen ein Westpaket zugeschickt wurde 🙂
Aber eigentlich bin ich dann doch ganz froh, dass man sich diese Sachen eben nicht immer leisten kann. Ich glaube, dann wäre es mit meiner Diät ganz schnell vorbei. Und was immer verfügbar ist, verliert ja auch irgendwann seinen Reiz.

Advertisements

13 Gedanken zu “Post aus Amerika: Mein Whole Foods Einkauf

  1. Ich kreische hier gerade vor dem Rechner und schwelge in Erinnerungen 😉 Bei Whole Foods einzukaufen war immer so ein Riesenspass, da gibt es so viele tolle Sachen…ich hab‘ da immer ewig gestöbert und vermutlich jedes einzelne Produkt in diesem Laden MINDESTENS 1x angefasst. Einmal hat mir ein ganz lieber Verkäufer fast das ganze Rawfood-Regal erklärt, während ich bloss hysterisch „Oh my GOD! This is so GREAT!! We don’t have that in Germany, you american people are BLESSED!!“ gekreischt habe.
    Ja, ja…so war das ;))
    Lass es Dir schmecken!

  2. Seufz….ich möchte auch mal da einkaufen können.
    Die Kale Chips sehen ja wirklich genial aus. Ich glaube, ich brauche mal Nährhefe und dann versuche ich es im Backofen.

    Vielleicht sollten wir alle Sammelbesteller werden. Zu blöd, dass selbst, wenn man sowas hier in einen Online-Shop holt, das nunmal einfach schweineteuer ist.

    Liebe Grüße
    Kris

  3. @ Frollein Holle:

    Mir würde ja auch ein Veganz-Supermarkt irgendwo in der Nähe reichen. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist der ja ähnlich wie Whole-Foods, auch mit einem Frischebereich. Und man könnte sich ganz einfach und bequem alles mitnehmen, was man sich so aus verschiedenen Onlineshops + mehrfach hoher Versandkosten zusammensammeln muss (z.B. Chia-Samen, Rohkostriegel, Reisproteinpulver, Rohkost-Cracker, Xylit usw.) Aber da kann ich wohl lange drauf warten.

    Och, ich beneide dich wirklich 🙂 Einmal selbst in einem Whole Foods stehen zu dürfen, wär wirklich mein Traum. Klingt armselig, oder? Einmal in einem Supermarkt Regale bestaunen zu können? Aber genau so ist es. Hehe!

    @ Kris:

    An eine Sammelbestellung habe ich auch schon gedacht. Aber wie ich es auch drehe oder wende, es macht keinen Sinn. Zum einen müsste man immer eine arme Person haben, die sich bereit erklärt, den Megaeinkauf dann auch zu machen, alles zu verpacken und zu frankieren. Und zum anderen: Bis man wirklich so viele Leute zusammen hat, dass sich das vom Versand her lohnt, erreicht man sicher eine Warensumme, bei der der Zoll alles, was man spart, gleich wieder doppelt raufpackt. Traurig 😦
    Aber gut, ich würde wohl auch der deutschen Wirtschaft schaden, wenn das alles so einfach, bequem und günstig wäre 😉

    25 Dollar Versand gehen ja eigentlich. Für 2-3 Personen könnte sich das lohnen. Da ist dann nur wieder das Problem, dass mehr Ware auch mehr Gewicht bedeutet, und es eben auf mehr Versandkosten hinauslaufen würde. *seufz*

    Ja, ich wollte die Chips auch mal selbst machen. Die wären bei mir dann zwar nicht roh, aber mal schauen. Denn sie sind soooo toll. Ich könnte der schlankeste und gesündeste Mensch auf Erden sein, und Forscher könnten kürzlich herausgefunden haben, dass Kartoffelchips ein echtes Superfood sind und man sich all die Jahre getäuscht hat. Ich würde trotzdem die Kale-Chips nehmen! ^^

  4. Hallo,

    die kale chips hab ich mir damals auch aus NYC mitgebracht, die sind echt sowas von lecker.. zur Zeit habe ich ja einen Dehydrator und mach die selber… sooooooo gut und sicher kosten die nur einen bruchteil!!
    ich hab schon zu meinen freunden gesagt, schon allein für diese chips lohnt sich ein dehydrator, so lecker sind die *lach*

    wir brauchen aber echt auch hier whole food markets….

    Sind die riegel denn besser als die raw bites?

    @frollein holle:
    so gings mir in NY auch *lach*

    Liebste Grüße
    Frau Hase

    • Hallo!

      Bin gerade in NY, wohne ca.100m von Wholefoods entfernt. Bei meinem ersten Besuch dort habe ich rund 2 Stunden geschaut und auch einiges gekauft. Alles super dort. Die Empfehlungen werde ich noch ausprobieren und ein großes Paket mit nach hause nehmen.
      Freue mich schon auf den nächsten Besuch in NY, mal sehen wann.

      Viele Grüße
      Dirk

  5. Dass sie besser sind, würde ich nicht sagen. Habe nun keine Raw Bites mehr da gehabt, um direkt vergleichen zu können,aber ich würde sagen, sie nehmen sich nichts. Und es hängt natürlich auch von der Sorte ab. Den Zimt-Lärabar fand ich jetzt nicht so gut, den Spicy Lime Raw Bite auch nicht. Aber der Chocolate Chip Cookie Dough ist genauso der Hammer wie der Raw Bite Kakao. Also die gleiche Machart, aber die Zutaten unterscheiden sich ja in jedem einzelnen Riegel.

    Wenn ich irgendwann mal ne größere Küche habe, dann werd ich mir sicher auch einen Dehydrator anschaffen 🙂
    Bis dahin sind Backofen-Versuche angesagt. Ich bin mal gespannt!

  6. Ich hab‘ mir eben vorgestellt, das wir alle zusammen nach Kalifornia jetten, die Whole Foods-Märkte bestaunen (in Pasadena gibt’s sogar einen Whole Foods über ZWEI Etagen, der ist fast größer als meine Heimatstadt…das war himmlisch) und uns da durch die grandiosen Rohkostrestaurants futtern. Das wird ein Spass, Mädels ;))

  7. Dann sind jetzt wohl Sparwochen angesagt 🙂
    Die Reise an sich wäre vielleicht noch das kostengünstigste, wenn ich da so an vollbepackte Einkaufskörbe, die Heimreise, Zusatzkoffer und Übergepäck denke. Haha.

    Aber stimmt, das wäre richtig genial *träum*

  8. Lärabars und Vega-Pulver waren auch in meinem Koffer, als ich das letzte Mal aus den USA nachhause gekommen bin 🙂 Und genau diese Kale Chips hatte ich auch gegessen dort.

    Lärabars habe ich auch schon zuhause nachgemacht – es gibt diverse Rezepte im Netz; ich mach meine immer in Kugelform mit Haferflocken, Cashews, Datteln und Rosinen/Zimt oder Schokolade.

  9. Oh, das hört sich gut an. Da werde ich die Tage mal danach googeln 🙂
    Wobei ich ja wirklich finde, dass die Raw Bites genauso schmecken. Einzig die Sorten-Vielfalt fehlt da ein bisschen.

  10. Also bei einer Sammellieferung wäre ich sofort dabei. 😀 Leider käme das zolltechnisch unglaublich teuer.

    Aber für die Kale-Chips… ich hab schon so viel davon gehört… allein dafür würde ich schon nach Amerika reisen, haha! 😉

  11. Ich habe sie letztes Jahr auch im Backofen probiert. Die sind dann zwar leider nicht roh, aber es ging ganz einfach. Ich habe einfach Grünkohl klein geschnitten, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Zwiebelpulver dazu gegeben, das etwas einmassiert, und dann auf einem Backblech verteilt. Dann für etwa 10-20 Minuten auf 200°C backen, aber wichtig: einen Kochlöffel dazwischen, dass Luft rankommt, und sie wirklich trocknen und nicht direkt verbrennen.
    Wenn man kein Problem mit Energiekosten hat, kann man es auch auf 50°C stellen, und die Tür einen Spalt weit offen lassen. Das braucht dann allerdings Stunden.

    Es ist wirklich gut gelungen, und selbst meine Mama und meine Schwester (die sonst sehr wählerisch sind), mochten die Chips.

    Irgendwann werde ich auch mal die von oben ausprobieren – also statt Olivenöl einfach eingeweichte Cashewnüsse, Paprika, Sonnenblumenkerne, Hefeflocken, Zitronensaft, Salz und Pfeffer püriert hinzugeben. Müsste auch klappen 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s