2012: A new year has just begun


Ich hoffe, ihr alle seid gut ins neue Jahr gerutscht! Bei mir war alles prima. Ich bin nicht der größte Silvesterfan, und habe ehrlich gesagt auch Angst vor den ganzen Knallern. Also habe ich mich in aller Ruhe auf dem Land mit meinen Verwandten zurückgezogen. Wir saßen dort alle in einem größeren Raum zusammen, haben irgendeine Musiksendung geschaut, etwas getrunken (für mich gab es einen Bio-Rotwein) und uns die Zeit bis 0:00 mit netten Gesprächen um die Ohren geschlagen.

Ich hatte einen College-Block dabei, und neben dem Schnattern, Musikhören und trinken meine Vorhaben für das neue Jahr aufgekritzelt … unzählige kleine, und auch ein paar größere Punkte. Eigentlich weiß man ja, was man sich wünscht oder was man ändern möchte, aber alles schwarz auf weiß vor sich zu sehen, ist dann doch etwas etwas ganz anderes. Es wird einem bewusster, und man sieht es aus verstaubten Schubladen im Hirn in eine Box weiter vorn hüpfen 😉
Ich werde die Liste die Tage noch weiter ausarbeiten, auf PC übertragen und dann mit Kästchen versehen, die ich dann To-Do-mäßig abhaken kann.
Ich finde das wichtig, denn 2011 war gefühlsmäßig kein großer Erfolg für mich.

Rückblick

Natürlich, ich habe abgenommen. 23 Kilo! Hier könnt ihr die Gewichtskurve sehen:

Und 23 Kilo sind grandios. Ich freue mich natürlich darüber. Aber für ein gesamtes Jahr ist es doch ganz schön mager. Leider bin ich trotz besseren Wissens, und obwohl mir die gesunde Ernährung nicht schwer fiel, immer wieder in alte Muster zurückgefallen.
Ich habe nicht allzu viel Besonderes erlebt, und ich habe auch keinen neuen Job gefunden.
Und warum das alles? Weil ich mich treiben lassen habe – nach dem Motto „Kommste heute nicht, kommste morgen“ oder „Morgen ist auch noch ein Tag“. Killerphrasen fürs Abnehmen oder für die Umsetzung von Zielen allgemein.

Auch den zum Sport habe ich mich nie aufraffen können, und immer andere Ausreden gefunden. Ich trau mich nicht ins Fitness-Studio, ich habe kein Geld, ich habe keine guten Sportschuhe, draußen ist schlechtes Wetter, deine Gelenke tun mir weh usw.
Und dann ständig dieses „Morgen…“ damit lässt sich für den Augenblick alles gut reden.

Nach vorn schauen

Aber ich habe nicht vor, in der Vergangenheit zu leben, und meine Energien damit zu verschwenden, irgendwas zu bedauern, oder mir selbst eins über den Dassel zu ziehen. Lieber nach vorn schauen, und intensiv daran arbeiten, dass dieses Jahr anders wird.

Es ist schön zu träumen, schön sich auszumalen, wie alles einmal sein wird, aber das reicht nun mal nicht aus. Es reicht aus, um sich den Augenblick schön zu gestalten, aber letztendlich kommt man damit nicht ein Schritt weiter.
Die Welt wartet nicht auf uns, und wir werden nicht jünger. Jetzt in diesem Augenblick, können wir die Dinge in die Hand nehmen, leben, Spaß haben und uns verändern. Morgen ist vielleicht schon alles vorbei, wer weiß das schon?
Ich habe vor ein paar Tagen mal ein schönes Zitat gelesen, das so in etwa ging: „Es ist wahr, die Zeit fliegt. Aber die gute Nachricht: Du bist der Pilot.“
Und es stimmt! Wir können das Leben nicht anhalten, bis alles so läuft, wie wir es uns wünschen. Wir müssen jede Sekunde, jede Stunde nutzen, um möglichst richtige Entscheidungen zu treffen, damit wir am Ende dort ankommen, wo wir ankommen wollen, und nicht traurig und verbittert auf all die ungenutzte Zeit schauen, die uns durch die Finger geglitten ist.

Ziele

Ursprünglich hatte ich vor, meine lange Liste hier zu veröffentlichen, und alle daran teilhaben zu lassen, wie ich mich beruflich, privat, gesundheitlich, persönlich usw. weiterentwickeln will. Aber das lasse ich aus dem Grund sein, dass es damit viel zu schnell abgehandelt wäre. Eine Liste ist besser, als ein vager Gedanke, aber eine Liste führt auch nicht automatisch zur Umsetzung.
Nein, ich habe entschieden, dass ich diese Liste möglichst nach Monaten einteile, und dann hier im Blog unter der Kategorie Ziele immer jeweils vorher und nachher einen Artikel darüber schreibe. Es werden dann Themen sein wie Minimalismus, Fasten, Sport, neuer Job oder vielleicht auch Reisen. So könnt ihr mich hautnah auf meiner Reise begleiten, und ich werde „gezwungen“ mich gedanklich immer wieder mit meinen Vorhaben zu beschäftigen, und sie nicht in einer Schublade verstauben zu lassen.

Blogintern

Auch hier im Blog wird sich einiges ändern. Ich versuche, regelmäßiger zu schreiben. Spätestens ab Februar, soll es dann hier jeden Tag etwas zu lesen oder zu gucken geben.
Dann verspreche ich auch, regelmäßig meine Ernährungspläne und mein Gewicht zu posten, selbst dann, wenn es mal nicht so läuft, wie ich es mir vorstelle. Es bringt ja nichts, etwas vor euch zurückzuhalten … denn meine bisherige Blogerfahrung hat gezeigt, dass das am Ende nur bedeutet, dass ich zu mir selbst nicht ehrlich bin.

Außerdem wird der Blog umziehen – ich habe eine eigene Internetadresse eingerichtet:
www.mangoeis-zum-fruehstueck.de
Ich sage aber natürlich noch einmal Bescheid, wann genau es so weit sein wird!

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6 Gedanken zu “2012: A new year has just begun

  1. Erstmal ein frohes neues Jahr und alles Gute für deine Liste 🙂

    Irgendwie erinnerst du mich an mich selbst vor etwa 2 Jahren. Ich hatte gerade mein Studium geschmissen, keine Arbeit und war stark übergewichtig. Habe mich nur in meiner Wohnung verkrochen und die Nächte vorm PC durchgemacht. Dadurch war ich dann immer den ganzen Tag über antriebslos und konnte mich zu nichts aufraffen…

    Wenn ich das richtig verstanden habe, bist du gerade arbeitslos, also nutz die Zeit und mach Sport. Steh morgens um 7 auf und geh ins Fitnessstudio, dann hast du noch den ganzen restlichen Tag um Bewerbungen zu schreiben, den Haushalt zu machen usw.
    So habe ich den Teufelskreis durchbrochen und du schaffst das auch!

  2. Hey Seb 😉
    Nein, ich bin nicht arbeitslos, nur unzufrieden. Ich habe deswegen auch nicht unendlich viel Zeit zur Verfügung. Aber genug, um mich weiter zu bewerben und ins Fitness-Studio zu gehen natürlich schon.
    Ich berichte weiter, wie’s läuft.^^

  3. Ganz ehrlich, ich wollte schon als Kind immer ins Fitnessstudio (was die Eltern natürlich nicht erlaubt haben ^^) und habe mir diesen ‚Traum‘ dann vor zwei oder drei Jahren erfüllt. Anfangs, obwohl ich mich freute, hatte ich auch meine Unsicherheiten. Man traut sich nicht an alle Geräte, man denkt, man wird ständig von anderen Leuten beäugt, etc.. Heutzutage lache ich darüber und es ist kein Problem mehr für mich, direkt vor der großen Spiegelwand zu trainieren oder enges Zeug anzuziehen.

    Besonders ‚kräftigen Leute‘ wird viel Respekt geschenkt, weil sie was für ihren Körper tun und sich verändern möchten. Also keine Bange und besonders kein Schamgefühl. Klar, es gibt immer ein paar Supermodels und Superathleten, die dort rumlaufen. Aber die meisten sind eher normal und man ist froh, wenn man das Training hinter sich hat. 😉

    Und hey, am Anfang tun es auch normale Sneakers für die Füße. Die sehe ich oft im Training.

  4. Jawoll! Ausreden zählen nicht mehr. Etwas komisch werde ich mich vorher sicher fühlen, aber das ist ja eigentlich immer so, wenn man ins kalte Nass springt, und neue Gewässer erkundet. Gehört eben dazu.
    Ich bin echt gespannt, und hoffe, auch schon bald über mein leicht verunsichertes altes Ich lachen zu können. 🙂

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