Sehnsucht und Hunger

In ihrem Buch „Sehnsucht und Hunger“ erklärt die heilkundliche Psychotherapeutin Maria Sanchez die Ursachen für emotionales Essen.
Wir alle kennen sicherlich die Klischees von „Wenn die Seele hungert“ oder „das Stopfen eines emotionalen Lochs“. Die Frage, warum denn überhaupt ein emotionales Problem vorherrscht, kann dann aber nie pauschal beantwortet werden.

In diesem Buch werden einige Zusammenhänge aufgezeigt, die vielleicht auch nicht vollkommen neu sind, aber die so schön plausibel umschrieben werden, dass sie einem ganz neue Ideen vermitteln. Weiterlesen

Nicht aufgegeben, aber …

Es tut mir leid, dass ich aufgehört habe, Berichte über meine 80/10/10-Transition-Tage zu schreiben. Es war frustrierend, weil ich mich immerzu hätte wiederholen müssen: „Ja, ich weiß, ich habe zu wenig gegessen, aber…“

… das Obst ist zu teuer
… das Obst braucht zu lange zum reifen
… ich kann nicht mehr als 3 Bananen auf einmal essen

usw.

Und so ist es auch. Ich merke zwar, dass es langsam besser wird, und ich mittlerweile ohne Probleme und großartige Pausen eine Honigmelone oder zwei Zucchinis mit 3 Mangos, Erdbeeren und Spinat essen kann, aber insgesamt war es trotzdem immer zu wenig. Und in meiner Frustration habe ich dann oft zu Brötchen (ja, die stinknormalen aus glutenhaltigen Weißmehl) gegriffen, und war dann nur noch frustrierter. Ich hatte keine Lust, darüber zu schreiben, und hab mir vorgenommen, einfach dann mit den einzelnen Tagen weiterzumachen, wenn ich mich wieder eingerenkt habe, und über die anderen dann nur eine grobe Zusammenfassung zu posten. Weiterlesen

Hungry For Change

Ich habe gerade den Film „Hungry for Change“ geschaut, und möchte ihn jedem von euch ans Herz legen. Bis zum 31.03. kann man ihn noch kostenlos online schauen; anschließend ist er als DVD erhältlich. Verschiedene Blogger haben sich in letzter Zeit geoutet und zugegeben, eine Ess-Störung zu haben. Ich denke, der Film könnte interessant für sie sein, und vielleicht zu dem einen oder anderen Selbstversuch anregen.
Ich sehe mich selbst zwar nicht als essgestört, zumindest nicht in der Form, dass ich mich als krank empfinde, aber gerade auch Übergewichtigen wird hier auch deutlich gemacht, dass es einen Grund für unser komisches Verhalten gibt. Dass wir fremdgesteuert werden, obwohl wir rein logisch wissen, dass da vieles schief läuft.

Das Problem in unserer heutigen Zeit ist, dass wir viele Kalorien zu uns nehmen, aber kaum richtige Nährstoffe. Obwohl unsere Mägen voll sind, und das Ergebnis unserer Orgien sich auf den Hüften zeigt, hungern wir. Wir verweigern unseren Zellen lebensnotwendige Nährstoffe. Das ist auch einer der Gründe, warum wir kopfmäßig meinen, immer mehr Lebensmittel zu benötigen, obwohl wir eigentlich satt sind. Solange unser Körper nicht alles bekommt, was er braucht, wird er immer nach Nahrung schreien.

Zwar geht es im Film nicht um Veganismus, aber ganz allgemein um gesunde und naturbelassene Lebensmittel und um Juicing. Daran beteiligt sind verschiedene Personen, die übergewichtig und/oder krank waren, und heute vor Gesundheit nur so strotzen, Health Journalisten, zwei Ärzte, David Wolfe, Joe Cross aus dem Film „Fat, Sick and Nearly Dead“ und auch Kris Carr. Allein wegen ihr musste ich reinschauen, obwohl ihr Beitrag zum Ganzen nicht sonderlich groß war. Weiterlesen

2000 Kalorien geknackt … naja, fast!

Es ist vollbracht. Gestern bin ich an die 2000kcal rangekommen. Yeah! Ich habe mir am Tag zuvor überlegt, was genau ich essen möchte, und mir am nächsten Tag alles aus meiner Früchteecke genommen, was ich frisch verarbeiten möchte. Das waren:

Ich muss aber gestehen, dass ich eben trotzdem leicht geschockt war, als ich alles in den Cronometer eingegeben habe. Denn ich habe den kompletten Tag gegessen und getrunken, und hatte das Gefühl, meinen Mund gar nicht mehr still zu halten. Am Abend hätte ich mich dann kugeln können, so voll war ich (aber gleichzeitig auch glücklich, sei dazu gesagt :-)).
Deshalb hätte nun wirklich mit mehr Kalorien gerechnet. Aber nein! Gerettet hat mich nur das Olivenöl in meinem Abendessen, sonst wäre es wieder zu wenig. Man unterschätzt irgendwie wirklich, wie satt und zufrieden Kohlenhydrate machen, und wie wenige Kalorien sie im Vergleich zu Kleinstmengen an Fett haben. Weiterlesen