Sie sind noch nicht so weit

Die Menschen sind noch nicht so weit. Habt ihr euch das auch schon mal gedacht? Das hört sich total überheblich und auch irgendwie abgespaced an. So als hätte man die Antwort auf alle Fragen, als wäre man die einzige sehende Person unter lauter Blinden. Und wir alle wissen ja, dass das nicht so ist. Aber hin und wieder, wenn ich mit der harten Realität konfrontiert werde, überkommt mich genau dieser Gedanke.

Hier in der Blogszene sind alle so herrlich tolerant, und begegnen alternativen Theorien mit einer unglaublichen Offenheit, an die man sich wirklich zu gern und zu schnell gewöhnt.
Milch ist ungesund, check. Fleisch ist ungesund, check. Heilung ist auch durch Ernährungstherapie möglich, check. Medikamente sind oftmals total unnötig oder sogar kontraproduktiv, check. Graue Haare lassen sich ohne Anwendung äußerer Produkte rückgängig machen, check. Das Augenlicht lässt sich durch Rohkost verbessern, check. Regelschmerzen können damit komplett verschwinden, check.
Die meisten von euch wissen das; ihr habt es teils sogar selbst erlebt, und könnt noch vieles mehr erzählen, was wirklich total unglaublich ist.

Aber viele andere wissen es eben nicht. Und auch wenn man meint, es wäre ein Leichtes, es ihnen zu erklären, oder zumindest auf etwas Toleranz für sein eigenes Handeln zu hoffen, nein, es ist vergebens. Ich weiß nicht, was ihr für Erfahrungen gemacht habt, aber ich kann sagen, dass man sich in meiner Umgebung mit Händen und Füßen dagegen wehrt. Nicht nur mit einem „Ich könnte das nicht“, sondern mit handfesten Argumenten, warum eine rohkostbasierte, vegane Ernährung komplett jeder Grundlage entbehrt. Warum Milch niemals ungesund sein kann, oder auch warum das mit dem Säure-Basenhaushalt alternativmedizinischer Unsinn ist – von Scharlatanen verbreitet – und mit Wissenschaft absolut nichts zu tun hat.
Man muss sich sogar von einer Person, die selbst angibt, Fachfrau für medizinische Angelegenheiten zu sein (ob Ärztin, das weiß ich nicht genau), erzählen lassen, dass ein Messfehler vorliegen muss, wenn der Blutzucker nach einer Obstmahlzeit nach einer Stunde wieder im normalen Bereich liegt. Ist das nicht unglaublich?

Das Schlimmste ist nicht mal, dass die anderen trotzdem ihr eigenes Ding durchziehen. Das ist ja zu erwarten, und muss auch irgendwo so sein. Niemand sollte glauben, andere ändern zu können. Nein, das Schlimmste ist, dass sie dich als komplett verstrahlten Spinner hinstellen. Als jemanden, der nur aus Prinzip gegen alles ist, und überall Verschwörungen wittert (böse Pharmaindustrie!). Jemand, der glaubt, man könne Krebs durch geheilte Emotionen besiegen, und der Säuglinge umbringt, weil er sie mit selbst gemachter Milch füttert. Jemand, der eine Gefährdung für die Allgemeinheit ist, weil er bei Impfungen kritisch ist, und damit ja passiv ein Risiko für andere wäre, und sich aus diesem Grund komplett assozial verhält. Als wäre man Anhänger irgendeiner Sekte, und hätte keine wirklichen Gründe für seine Entscheidungen.

Aber so ein Mensch will ich nicht sein! Oder anders, als so jemand möchte ich nicht gesehen werden. Und die einzige Möglichkeit, das zu erreichen, wäre zu lügen. Personen, die nachfragen, warum man sich so komisch ernährt, zu erzählen, ach, man täte das nur für das Gewicht. Um sich dann einen langen Vortrag über Eiweiß und Co. anzuhören, und dass das ja unmöglich gesund sein könnte. Gut, dann würde man dann wenigstens nur als unwissend und naiv gelten, was Diäten betrifft, nicht aber als Außerirdischer. Das macht die Sache vielleicht ein klein wenig besser, aber will man zukünftig allen Personen, die man neu kennenlernt, so begegnen? Oder darf man nur noch in bestimmten Kreisen verkehren, womit man sich noch mehr zum sozialen Außenseiter machen würde?

Ich verstehe nicht, was so schlimm daran ist, wenn jemand sagt, gib mir Obst, gib mir Gemüse, gib mir ein erfülltes Leben, gib mir Einfachheit und gib mir Sonnenschein. Warum will man es sich so kompliziert machen, und daran glauben, dass es so viele fiese Wehwechen, Leiden und Krankheiten gibt, die man einfach hinnehmen muss? Ohne jemals irgendwas Neues zu probieren?
Und warum dürfen die, die dafür verantwortlich sind, dass jeden Tag hunderttausende (Millionen?) Tiere gequält werden über die lachen, die versuchen, es besser zu machen? Irgendwas zu ändern?

Es ist so traurig! Ich bin ja bereit zu lernen, mich weiterzuentwickeln, oder auch, Fehler einzugestehen. Trial and error, einfach neue Wege gehen. Aber diese „So ist es“-Welt mit ihren knallharten Fakten schreckt mich ab; sie macht mir Angst. Alle sind sich so sicher, und glauben, es ganz genau zu wissen. Voller Hohn stellen sie sich über dich und lachen dir gemein ins Gesicht. Dabei wissen wir im Grund genommen doch überhaupt nichts.

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27 Gedanken zu “Sie sind noch nicht so weit

  1. Wenn Du ja scheinbar alles so genau weißt, wie konnte es dann überhaupt so weit kommen, dass Du so fett geworden bist??

  2. Oh wow. Du sprichst mir aus der Seele. Ich erzähle immer, dass ich das wegen meinem Gewicht, so als Kur quasi mache. Wir ändern niemanden, ich muss nur aufpassen, dass mich auch niemand ändert bzw. mit gekochten Sachen verführt. Und so versuche ich einfach „mein Ding“ durchzuziehen und bin total froh, dass mich mein Mann nicht als Spinner abstempelt ;).

    Schönes Wochenende und danke für diesen wunderbaren Post.

  3. Hui, du bringst es auf den Punkt. Was ich mir schon alles anhören durfte, sogar ohne dass ich mit meiner (aktuell hauptsächlich roh-)veganen Ernährung irgendwie hausieren gegangen wäre…

    Schwiegermutter ist dabei die Schlimmste. Ich durfte mir da Dinge anhören…tse! Der Gipfel war: Sollte ich irgendwann mal ein Kind bekommen wollen, müsse ich eh wieder Fleisch, Fisch und Milchprodukte essen, weil es sonst garantiert behindert werden wird. Gehts noch?!?

    Sowas macht mich auch tieftraurig, weil es verurteilender klingt, als wenn eine Frau während der Schwangerschaft raucht, trinkt und Tabletten schluckt… Als (Roh-)Veganer bist du quasi ein Kindsmörder. Was wäre, wenn ich nun ein Kind bekäme und es wäre behindert? Stell dir mal diese innere Panik in mir vor… Alle hätten es dann ja schon vorher gewusst und ich werde meines Lebens nicht mehr glücklich vor lauter Verurteilungen *heul*

    Leben und leben lassen!
    Ich verurteile auch keine Andersesser. Wir sind keine Sekte, wir sind keine abgespacten Spinner, wir sind nur so offen gegenüber anderen Ernährungstheorien, dass wir diese einfach mal selbst ausprobieren und SOFORT gesundheitliche Verbesserungen verspüren. Wie soll man da nicht glauben, dass diese Art der Ernährung gesünder ist?!

    Den anderen fehlt einfach nur der Mut und der Wille, mit alten Gewohnheiten zu brechen. Warum verstehe ich auch nicht – es kann ja nicht schaden es einfach mal selbst auszuprobieren, bevor man andere derart anfeindet…
    Vielleicht ist es auch einfach Frust und Neid, den sie an einem auslassen, weil die eigene Disziplin niemals ausreichen würde.

    Aber lass das nicht unser Problem sein. Du bist toll und mach deinen Weg bitte so weiter, wie es dir allein gefällt! *dichdrück*

    LG, Auriel

  4. Entschuldigung, wenn das hier so „angreifend“ rübergekommen ist, aber die Frage war durchaus ernst gemeint… irgendwann und irgendwie haben sich die Kilos doch wohl angewachsen, trotz all dem angeblich besseren Wissen? Ich frage mich nur einfach, wie es dazu kommen konnte??

    LG Chrihoe

  5. Ich finde es wichtig jedem seine eigene Wahl und Sichtweise zu lassen. Es ist traurig, dass viele Allesesser über Vegetarier/Veganer/Rohköstler spotten, jedoch gehen mir manche Besserwisser dieser drei Kategorien auch auf die Nerven (ich weiss es gibt mehr als nur diese drei Lebensformen; besonders häufig findet man diese Bessermenschen unter den doch recht militant wirkenden Veganern).
    Es gibt doch nicht nur schwarz und weiss. Jeder sollte sich an die eigene Nase fassen, da die Mehrheit auch als Omni auf die Welt gekommen ist und jahrelang lecker bei McDoof und Co essen war.
    Ich esse überwiegend tierfrei (weinige vegetarische Ausnahmen) und musste mir dabei leider nicht nur fragende Gesichter der Omnis ansehen sondern auch anhören, dass das inkonsequent ist – von der veganen Fraktion! Schade!
    @Mrs. Cookie: geh weiter deinen Weg, nur du musst dich damit wohl fühlen!

  6. Ich diskutiere das inzwischen gar nicht mehr groß.
    Ich esse so, wie ich esse, weil es mir und den Tieren damit besser geht. Das ist meine Standardantwort.
    Wer mehr wissen will, muss dann schon noch gezielter nachfragen.

    Sich da jedesmal komplett reinzuhängen bringt doch nichts. Ich vertraue immer darauf, dass die Zeit schon zeigen wird, was richtig ist. Unabhängig von unserer Gesundheit können wir mit der Erde nicht ewig so weitermachen, wie wir es tun. Da wird irgendwann ein Aufwachen nötig sein, wenn wir nicht blind über den Abgrund springen wollen.

    Lieben Gruß
    Kris

    Zu den Kommentaren sage ich lieber mal nichts, die sind es nicht wert. ^^

  7. @ Emma:

    Ja, ich bleibe wohl auch dabei, zu sagen, ich mache das für meinen Magen. Stimmt ja irgendwo auch 😉

    @ Auriel:

    Ja, so in der Art habe ich das gemeint. Alle sind sich so sicher, dass andere schon wissen werden, was gut genug für uns ist, und geben leichtfertig ihre Verantwortung ab. Wenn wir aber sagen, nein, wir wollen selbst Herr über unseren Körper und über unser Leben werden, und selbst herausfinden, was uns wirklich gut tut und was nicht, dann hagelt es Vorwürfe. Und jede Kleinigkeit würde dann zum Anlass genommen werden, um zu sagen „Siehst du?“ Fehler sind praktisch nicht mehr erlaubt.

    Wow, deine Schwiegermutter scheint wirklich ganz allerliebst zu sein 😉

    @ Miri:

    Ich weiß, was du meinst. Aber ehrlich gesagt finde ich die Diskussionen aus der Sparte „Wie vegan ist vegan genug“ nur nervig, Das ist dort immer eine Frage der Moral und der persönlichen Präferenzen. Aber jemand dargestellt zu werden, der bewusst Menschen in Gefahr bringen würde, oder sogar Kontakte zu Scientology hat, nur weil man argumentieren möchte, dass es eben auch genug Studien gibt, die gegen den Verzehr von Tierischem sprechen, oder dass man anmerkt, dass viele Konzerne so übermächtig sind, dass man sicher auch nicht jeder Studie ausnahmslos vertrauen sollte, finde ich krass.
    Gut, das sind jetzt Menschen gewesen, die mich nicht richtig kennen. Aber die Leute in meinem Umkreis schauen mich auch manchmal an, als wäre ich nicht ganz richtig. Dabei erzähle ich wirklich kaum etwas.

    @ Kris:

    Du hast Recht. Mund halten ist wohl das einzige, was hilft. Nur ist es wirklich schwierig, und kommt immer auf die Art Mensch an, die einem gegenüber sitzt. Würde ich sagen, ich tue es für mich und den Tieren, würde ich von meinen Leuten wohl direkt höhnische Nachfragen bekommen. Und darauf mag ich dann auch nicht bissig reagieren, oder direkt sagen „Vergiss es, ich will nicht drüber reden“, weils wirklich noch sonderbarer wirkt, und ich auch niemanden vor den Kopf stoßen möchte, den ich sonst eigentlich gern mag.
    Es ist wohl wirklich ein Segen, Menschen kennenlernen zu dürfen, die nicht nur immer von Toleranz sprechen, sondern diese auch leben 😉

  8. @ Chrihoe:

    Wenn du eine Frage ernst meinst, und nicht nur als puren Angriff, dann würde es helfen, wenn du Worte wie „fett“ lieber durch andere austauschst, die nicht so negativ angehaucht sind. Immerhin kenne ich dich nicht.

    Außerdem hat mein Artikel rein gar nichts mit dick sein oder abnehmen zu tun.
    Wenn du sticheln willst, dann mach’s wenigstens so, dass es zum Thema passt.

  9. Bei welcher Sekte bin ich denn hier gelandet?
    Du sagst doch selber „wie es ist“ und sprichst von Wahrheit, die alle anderen nicht erkennen. Gleichzeitig schreckt dich so eine „so ist es“-Welt ab? Das mag einer verstehen 😉

  10. Hallo,

    du schreibst: „Graue Haare lassen sich ohne Anwendung äußerer Produkte rückgängig machen, check.“

    Ich habe da auch schon so einiges probiert, jedoch noch keine zufriedenstellende Lösung gefunden. Wie geht das?

    Liebe Grüße Biofee

  11. Eine Antwort auf meine Frage, wie es überhaupt zu Deinem adipösen Übergewicht kommen konnte (bzw. warum Du es nicht schon längst los bist bei all Deinem Ernährungswissen…) hast Du mir immer noch nicht gegeben. Du bist doch nun schon eine Weile vegan und teilweise rohköstlich – ganz ehrlich, wie kann man dann noch um die 100 kg wiegen??

    Wir sind uns doch wohl alle hier einig, dass es natürlich nur vegan (ich meine damit nicht vegetarisch) möglich ist, sich vernünftig zu ernähren. Aber Menschen wie Dich lassen mich da ja fast verzweifeln, – ich bin so überzeugt von der Richtigkeit der veganen Ernährung, aber wie kann man denn dann so aussehen…??

  12. Hallo Chrihoe
    ich bin auch Veganerin, 170cm 65kg ist mein aktuelles Gewicht. Bevor ich Veganerin wurde wog ich auch 65kg. Bevor ich veganerin wurde musste ich auf mein Gewicht leicht aufpassen und jetzt muss ich auch leicht aufpassen, würd ich das nicht machen dann kannst dir ja vorstellen was passiert! lg

  13. @Chrihoe: Ich habe auch Ernährungswissen und bin trotzdem wie Du es nennst „fett“. Wobei Du mir das Wissen vermutlich sofort absprechen wirst, da ich mich nicht nach der „einzig vernünftigen“ Ernährungsmethode ernähre.Wäre ich vegan, würden natürlich sofort die Pfunde purzeln, denn sämtliche vegane Lebensmittel sind natürlich gesund und haben keine Kalorien. Alles klar.

    Du wirkst so oberflächlich und von Dir und selbst eingenommen. Wenn es Dich verzweifeln lässt dass die Blogschreiberin „so“ aussieht, dann geh doch einfach weiter Deine Karotten knabbern anstatt sie hier dauernd anzugreifen. Menschen sind nunmal verschieden und nur weil etwas für Dich gilt, ist es nicht gleich allgemeingültig.

    Und wenn Du unbedingt Deine Frage beantwortet haben willst, solltest Du vielleicht mal ein wenig in den anderen Beiträgen des Blogs lesen, anstatt so rumzupoltern.

  14. Hallo Cookie,

    ich finde deinen Blog toll, weil ich in genau der gleichen Situation bin wie du. Also ähnliches Gewicht und ähnliche Vorstellungen von richtiger Ernährung. 🙂

    Und ich finde, dass du solche diffamierenden Kommentare nicht freischalten solltest. Das brauchst du doch hier nicht, oder?

  15. Wer fett ist und es nicht schafft abzunehmen (sofern er es will), der hat einfach keine Ahnung von Ernährung. So einfach ist das.

  16. Wer nicht über den Tellerrand hinausschauen will und verallgemeinert und andere ohne die Hintergründe zu kennen verurteilt und beleidigt der hat keine Ahnung. So einfach ist das.

  17. Hallo K., du schreibst:

    „Wer nicht über den Tellerrand hinausschauen will und verallgemeinert und andere ohne die Hintergründe zu kennen verurteilt und beleidigt der hat keine Ahnung. So einfach ist das.“

    Zu sagen, jemand hat keine Ahnung, weil…, würde ich wiederum auch als Beleidigung empfinden, denn wir wissen nicht, welche Hintergründe es hat, die dazu führen, dass jemand beleidigend schreibt.

    @ wind im Haar: Könntest du mir noch etwas zu den grauen Haaren schreiben? Das wäre wirklich super lieb. Dank.

    Liebe Grüße Biofee

  18. @ Chrihoe:
    Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ich dir eine vernünftige Antwort auf eine unverschämt formulierte Frage gebe? Sorry, das bist du nicht wert; so einfach ist das!

    @ Dings:
    Lieben Dank für deinen lieben Kommentar. Ich freue mich, dass du hier mitliest 🙂

    Hm, bisher ist es so, dass Kommentare automatisch freigeschaltet werden, damit sich auch die Kommentatoren untereinander unterhalten können. Klar, solche Pöbler und Hater sind nervig; aber ich würde es ja so oder so lesen müssen… Und ganz ehrlich? Wir wissen ja alle, dass das nur tiefe Unzufriedenheit und Selbsthass sein kann. Ich fühle mich von niemanden beleidigt, der so drauf ist; ganz im Gegenteil 😉

    @ Biofee:
    Tut mir leid, ich fürchte, ich kann dir nicht weiterhelfen. Ich selbst habe noch keine grauen Haare, und habe einfach mal das übernommen, was ich so gelesen habe. Hier zum Beispiel unter dem Punkt „Zustand nach vollständiger Entgiftung“, oder auch hier die persönliche Erfahrung von der lieben Kris.
    Von solchen Beobachtungen schreiben viele.
    Was bei dir anders ist, obwohl du dich schon so lange rohköstlich ernährst, kann ich nicht sagen. Es gibt ja dahingehend auch keine Studien oder „offizielle“ Aussagen. Vermutlich ist auch in diesem Fall einfach jeder anders?
    Wie sieht denn der aktuelle Zustand bei dir aus? Und hast du das Gefühl von Jahr zu Jahr grauer zu werden? Oder ist es einfach nur stagnierend?

  19. „ohne die Hintergründe zu kennen“

    Klär mich bitte auf. Warum sollte jemand mit Ahnung von gesunder Ernährung es nicht schaffen abzunehmen?

  20. Hallo wind im haar,

    Danke für die Info. Ich bekam graue Haar während meiner Rohkostzeit. Wie schnell es mehr wurde, weiß ich nicht. Ich habe mit Pflanzenfarben gefärbt, darauf jedoch keine Lust mehr.

    Das einzige, was etwas zu helfen scheint ist Paba, Vitamin B 10. Meinem Schatzi seine Haare werden auf jeden Fall wieder dunkel an fast allen Stellen und er hat bestimmt schon 50 % Grauanteil. Ich habe jedoch in den letzten Wochen damit ausgesetzt, weil ich eine Candidakur (keine Konventionelle) gemacht habe. Werde jetzt wieder damit anfangen, auch wenn ich nicht wirklich der NEM Fan bin. Liebe Grüße Biofee

  21. Biofee,

    Anne Wigmore (hoffentlich richtig geschrieben) soll mit ihrem rejuvelac sich von ihren grauen Haaren befreit haben. Hab ich gelesen, aber nicht weiter nachgeforscht. Zeit braucht so etwas natürlich. Viel Glück und wenn Du DIE Lösung gefunden hast, lass es mich bitte wissen 😉

    LG Emma

  22. Wirklich toll zusammengefasst und geschrieben, vielen Dank 🙂
    Bin auch dabei, meine Ernaehrung mehr und mehr an ein moeglichst natuerliches, gesundes Essen anzupassen. Muss aber vor allem noch an meinem Verhalten arbeiten, davon dann nicht Unmengen zu essen (!Hinweis!Bingo + andere „Fett“poster) und vor allem nach wie vor zu probieren, mit Essen andere Dinge zu kompensieren. Ich merke auch einfach, dass es mir nach Chips, Keksen etc. wesentlich schlechter geht als nach Obst. Trotzdem bin ich noch lange nicht ueber den Status hinweg, diese Suchtmachenden Lebensmittel vollstaendig verbannt zu haben.
    Liebe Gruesse und alles Gute!
    Steffi

  23. Hallo Steffi! VIilen Dank für deinen Kommentar!

    Ja, mir geht es ähnlich. Rückfälle sind immer vorprogrammiert. Bei mir ist es so, dass Chips & Co. im normalen Alltag definitiv verbannt sind. Aber wenn es dann an einem Ausnahmetag doch dazu kommt, dass ich was davon esse, dann brechen alle Dämme, dann sagt mit eine Stimme im Kopf ständig „Jetzt ist eh alles egal“, und ich esse komplett nur noch ungesundes Zeug … weil ich weiß, dass es falsch ist, dass es ein Ende haben muss, und ich wohl unterbewusst an irgendwelchen Verlustängsten leide. Das ist, als müsste ich ganz schnell noch so viel wie möglich hamstern, weil ich bald nicht mehr darf.
    Da wäre es wohl besser, wenn man sich täglich eine kleine Menge davon gönnt, oder? Hat bei mir leider nie funktioniert :/
    Das einzige, was hilft, ist 2-3 Tage eiserne Konsequenz, Massen an Obst und dann, keine Ausnahmen zu machen.

  24. Das Unglaubliche in dieser Gesellschaft ist :
    Wenn man ungebremst minderwertigen Müll in sich hineinpackt (Lebensmittel mag ich das ganze Zeug gar nicht nennen) wie Millionen andere und seinen Körper mit Alkohol oder Tabak vergiftet (denn was anderes ist das ja nun nicht),dann ist man NORMAL.
    Versucht man,auf seinen eigenen (!) Körper und seine Gesundheit zu achten,wird man von den NORMALEN als Spinner hingestellt.
    Und wird ständig verbal attackiert,obwohl man doch nur so vor sich hinlebt.
    Und die NORMALEN wollen einem dann erzählen,dass das,was man da treibt ungesund ist.
    Was zum Geier läuft da falsch…

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