Weltuntergang die Zweite


Weltuntergangsstimmung die Zweite. Und ich weiß auch, woran es liegt. Ich habe einfach zu wenig gegessen. Und paradoxer Weise habe ich es am zweiten Tag nicht besser, sondern eher schlechter gemacht. Ich habe Hunger, aber mein Obst wirkt derzeit alles andere als „appealing“ auf mich. Ich muss mir da wirklich noch was überlegen.

Der gestrige Tag dann nur schnell in Bildern.

Zum Frühstück gab es vier kleine Birnen. Die waren richtig gut!

Später drei Bananen. Ich schaffe es nicht mal, die am Stück zu essen; nach zwei musste ich zehn Minuten Pause machen:

Das ist ein Smoothie aus einer Banane und ein paar TK-Sauerkirschen. Außerdem habe ich geschummelt. Ich habe etwas Sun Warrior Vanille Proteinpulver dazu gegeben, weil abzusehen war, dass ich meinen Proteinwert nicht erreiche. Ist immerhin vegan und fast roh:

Abends gab es wieder ein Megaportion Buchweizennudeln (ca.125g) mit einem Möhren-Curry (Möhren, passierte Tomaten, Blütengewürze, Zwiebeln, Salz, Xucker, Currypulver):

Auch da musste ich eine kurze Pause machen, um es aufessen zu können, und war dann so satt, dass mir fast schlecht wurde. Auf 1000kcal bin ich damit trotzdem nicht gekommen. Ganz ehrlich Leute, ich weiß nicht, wie ich das je schaffen soll…

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13 Gedanken zu “Weltuntergang die Zweite

  1. Bist Du Dir denn sicher, dass eine Ernährungsweise,die Dir anscheinend irgendwie widerstrebt und bei der Du Dich ständig überwinden und zwingen musst das Richtige ist?

    Ich habe öfter das Gefühl, dass Du Dir Sachen raussuchst, anliest etc., Ernährungsweisen, die andere „predigen“ dann Feuer und Flamme bist und auf Teufel komm raus versuchst das durchzuziehen auch wenn es Dir dabei gar nicht gut geht.

    Das soll jetzt keine Kritik sein, sondern ich versuche nur zu verstehen, warum Du so handelst.

    Ich persönlich denke,man sollte so essen, dass es einem gut tut (und damit meine ich jetzt natürlich nicht, die Denkweise drei Tafeln Schoki tun mir jetzt gut) und nicht stresst und man sollte auch keine Lebensmittel partout verteufeln. Sicher ist es wohl so, dass ein Teller Gemüse gesünder ist als Pommes mit Mayo und Wasser besser als Wein und man sollte schon drauf achten, dass „ungesunde“ Dinge nicht dien Hauptnahrungsquelle sind, aber ich finde diese Extreme, diese Dogmen, dieses es gibt nur einen Weg und keine Ausnahmen echt problematisch.

    Ich selber bin meilenweit von einer gesunden Ernährung entfernt, aber ich habe manchmal das Gefühl, wenn ich diese ganzen dogmatischen Ernährungsweisen betrachte, wie zum Bsp. nur Rohkost und am besten 30 Bananen oder dieses Prozenterechnen etc. das wirkt auf mich zumindest teilweise wie es praktiziert wird auch eher ungesund.

    Wenn Du überzeugt bist, dass Du das Richtige tust mit Deinem aktuellen Projekt, dann drücke ich Dir auf jeden Fall die Daumen.

  2. Hallo K. Vielen Dank für deinen Kommentar! Ich bin nicht überzeugt. Ich bin genauso unsicher, wie viele andere, und weiß, dass es definitiv nicht nur einen Weg geben kann. Aber wie kann ich herausfinden, ob etwas für mich funktioniert oder nicht, wenn ich es nicht anpacke?

    Das hier wird jetzt ein 30-Tage-Experiment. Wenn ich dann merke, hey, es geht nicht, dann lass ich es sein. Aber wenn man von etwas begeistert ist, und wenn man es für sich probieren möchte, dann finde ich, dass man sich 30 Tage schuldig ist. Die meisten Stolpersteine haben nämlich nichts mit der Sache an sich zu tun, sondern mit einem selbst und seinen Emotionen. Das muss man in den Griff kriegen.

    Mein größtes Problem derzeit ist, dass das Obst einfach nicht schmeckt. Die Pflaumen sind sauer, die Kiwis hart (oder unreif), meine neuen Bananen noch nicht reif (d.h. gepunktet) und die Wassermelone unaromatisch. Dazu kommt, dass ich es noch nicht schaffe, große Mengen von wässrigen und sehr kalorienarmen Sachen auf einmal zu essen, und dann gefrustet bin, wenn ich gleich danach wieder Hunger habe.
    Wenn das die nächsten Tage nicht besser wird, muss ich eben ein paar Sachen verändern – z.B. mehr Fett einbauen. Oder ich mache es wie heute, ich koche einfach Porridge, und nichts mit Gemüse.

    Aber die Flinte ganz ins Korn werfen? Wie oft habe ich das schon gemacht? Nein, das führt zu nichts! Ich muss weiter kommen, auch wenn das bedeutet, dass ich ein paar Tage trübe Stimmung aushalten muss 😉

  3. Dir fehlt das Grün!
    Zu viel Obst macht bei mir Hunger auf was Deftiges. Habe das für mich jetzt die Woche über so gelöst:

    Morgens:
    3/4Liter frisch gepresster Orangensaft und dazu 2-3 Bananen (je nach Hunger und auch mit Pausen – esse/trinke ich so von 07:45-09:30)

    Mittags:
    Riesensalatportion mit abwechselnd Eisberg/fr. Spinat/Romanasalat/Feldsalat (oder was ich so leckeres im Geschäft/auf dem Markt entdecke), dazu Avocadomatschedressing oder Mais (ja, ist nicht roh 😉

    Zwischendurch:
    Handvoll Trauben oder 1/4 frische Ananas

    Nachmittags:
    3/4Liter Smoothie aus 2 Bananen, 1 Mango, Handvoll Spinat, 125g Heidelbeeren
    (oder wechselndes Obst – für nächste Woche reifen hier schon Birnen nach)

    Abends:
    meist eine Gemüsepfanne (Paprika, Zwiebel, Hirse oder Brokkoli, Möhre, Mungosprossen, Couscous) und wenn noch Süßhunger da ist gibts getrocknete Datteln von Rapunzel (ob die roh sind weiß ich auch nicht, aber lecker! 😉

    Danach bin ich gut satt, aber nie vollgestopft und es geht mir diese Woche richtig gut!

    Probier weiter, du musst deine Zusammenstellung finden.
    Bei mir fehlte sonst das grün – ich glaube das ist echt wichtig, um Heißhunger, Gelüste und ein depressives Tief zu verhindern.

    LG, Auriel

  4. Wie wäre es denn mit (selbst angesetztem) Kombucha? Der schmeckt sehr angenehm, hat wertvolle Inhaltsstoffe (siehe auch http://www.wellness-drinks.de/html/kombucha_wirkung_inhaltsstoffe.html) und immerhin, je nach Gärdauer, ein paar KH. Ich hab ihn bei mir mit 8 g KH/100 g gelistet.

    Und so Fruchtmuse aus dem Glas sollten ja auch leicht runterzubekommen sein (klar, nicht roh).

    Zuckerrübensirup ist auch eine gesunde Möglichkeit – er ist extrem mineralienreich (besonders auch Eisen).

  5. Wenn dein Obst nicht reif ist, dann würde ich lieber zweimal kochen, statt wenig zu essen.
    Ich muss gestehen, selbst dein Abendbrot wäre für mich nur eine halbe Portion.
    Ich würde niemals satt werden mit deinem Tag und das wäre für mich nur schwer auszuhalten.
    Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass Fett die Lösung ist. Du isst ja eh schon kaum was.
    Warum machst du nicht erstmal ein Obstfrühstück und kochst mittags und abends?
    Reis, Kartoffeln, Hirse? Gewöhn dich erstmal daran, wie gut man sich mit vielen Carbs fühlen kann und gewöhn deinen Körper daran, dass er Essen bekommt.
    Im Moment hungerst du und das führt zwangsläufig zu Weltuntergangsstimmung, das durchzuhalten ist nicht nur schwer, es bringt auch nichts.
    Ich würd mich vielleicht erstmal gar nicht so sehr an der Kalorienzahl aufhalten.
    Ich habe für mich ein Minimum von 10 gr Carbs pro Kilo Körpergewicht festgelegt, weil ich festgestellt habe, dass ich darunter müde, aber schlecht schlafend, trüb und unmotiviert bin.
    Und 10 gr/kg Carbs muss man erstmal schaffen. Da muss man sich erstmal dran gewöhnen. Roh schaffe ich das im Moment auch nicht, das ist aber auch nicht mein Ansporn im Moment. Wichtig ist mir erstmal, dass ich das überhaupt schaffe, weil ich mich auch nur so zum Sport aufraffen kann.
    Und vor allem eben der Schlaf. Ich bin sonst den ganzen Tag müde und gerädert und kaum, dass ich mich ins Bett lege, kann ich nicht mehr schafen und das hasse ich echt wie die Pest.

    Ganz lieben Gruß
    und Carb up!
    Kris

  6. huhu cookie,

    oh weh…. ich nun auch nochmal…. obwohl ich das buch (noch) nicht gelesen habe, so kenne ich websiten und youtube videos dazu in hülle und fülle.
    meine meinung (aber nur meine!) (und wie schon geschrieben, ich bin ja auch „nur“ ein laie): du isst zu wenig! (viel) zu wenig obst, zu wenig grün!
    und das mit dem kochen dazu, das wird nicht funktionieren………
    muss kris im kommentar vor mir 100%ig recht geben.

    guck doch dass du deinen weg für dich findest….. wenn du zu wenig isst, werden die kilos auch nicht purzeln – habe ich selbst im september gelernt….

    liebe grüße,
    die claudi

  7. @ Auriel:
    Stimmt, das Grüne fehlt wirklich. Werde wohl mal häufiger einen grünen Smoothie einbauen.
    Nimmst du für deine Gemüsepfannen ganz normales Öl? Oder kriegst du es hin, die ohne weiteres Fett zuzubereiten?

    @ Lotti:
    Danke für den Link. Vielleicht probiere ich das mal aus; das klingt ja ganz gut. Einzig der viele Zucker macht mich stutzig. Ich hab bei meiner Oma mal Wasserkefir getrunken … das war einfach nur pures und zu süßes Zuckerwasser.

    @ Kris:
    Ich weiß, ich weiß … 😦 Für morgen arbeite ich mir einen Plan aus. Und sofern ich merke, dass ich mich nicht daran halten kann, werde ich auch mittags irgendwas kochen!
    Das mit dem ständig müde sein, aber nicht schlafen können, habe ich übrigens auch ^^

    @ Claudi:
    Stimmt, es ist eindeutig zu wenig; ich werde da an mir arbeiten. Habe ja noch ein paar Tage Zeit. Das mit dem Kochen ist aber wirklich gewollt; das hatte ich mir gleich von Anfang an an dieser Stelle vorgenommen 🙂

    • hallo cookie,

      dann hab ich dich von anfang an falsch verstanden, ich dachte du willst 811 komplett durchziehen.

      ich wünsch dir dennoch viel erfolg.

      liebe grüße,
      die claudi

  8. Hi Cookie,

    ja, ich nehme einfacl 2EL Olivenöl oder Rapsöl, je nach Laune und Gericht. Auf die Tagesmenge ist eine hanle Avocado und 2EL Öl echt wenig!

    Du isst echt zu wenig 😉
    LG, Auriel

  9. Ja, ich habe das mit den wenig essen jetzt geändert, und hab auch wieder auf ein bisschen Fett zurückgegriffen.
    Aber wenn man auf 80/10/10 hinaus will, sind eine halbe Avocado und 2 EL Öl leider absolut über die Grenze. 1 TL (!) Öl oder 1/4 Avocado ist ausreichend, um die Werte hochzuschrauben – gib das mal in den Cronometer ein.

    Aber naja, ich verstehe das. Ich hör jetzt auch auf, so penibel darauf zu achten, und versuche erstmal lieber, mehr Kalorien zusammenzukriegen. Wir machen ja nicht umsonst erst die „Transition“ 🙂

  10. Zum Kombucha: Den Zucker braucht die Kultur! Das Restgetränk hat wie gesagt recht wenig Zucker, je nach Gärdauer. Der Zucker wird in andere Dinge (die da aufgelistet sind) umgewandelt – das ist ja das tolle. Außerdem wird der Zucker auch zum Aufbau der Kultur selbst genutzt. Der ggf. enthaltene Restzucker ist auch nicht schädlicher als der in Obst – es handelt sich nicht mehr um Saccharose; der Zucker wird sehr schnell aufgespalten.

  11. @Cookie: Oh, sorry – hätte schreiben sollen, dass ich mir die 2EL Öl mit meinem Mann teile und die Schrumpfavocados zur Zeit passen da halbiert perfekt ins Cronometer-Fett 😉

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