PETA tötet Tiere

Ich weiß nicht, ob ich die einzige bin, die lange Zeit blind unterwegs war, und gedacht hat, PETA wäre so etwas wie Mutter Theresa für die Tiere. Ich habe nie mitbekommen, was da im Hintergrund passiert.

Wovon ich spreche? PETA tötet Tiere!
Für mich war das ein großer Schock, als ich vor ein paar Monaten davon erfahren habe. Schnell hat sich aber herausgestellt, dass das gar kein Skandal (mehr) ist, sondern weitläufig bekannt. Sie nehmen sogar auf ihrer eigenen Homepage Stellung dazu.

Was wird der Organisation genau vorgeworfen? Dass sie Tiere wie Hunde und Katzen umbringen, anstatt sich die Mühe zu machen, sie weiterzuvermitteln. Ja, das ist aufwändig und kostet Geld, aber es ist ja eigentlich das, was Mitglieder von PETA erwarten, und auch einer der Gründe, warum Geld gespendet wird.

Peta selbst rechtfertigt es damit, dass sie kranken und verwahrlosten Tieren den Gnadenstoß gewähren. Sie schreiben hier:

“It’s easy to point the finger at those who are forced to do the „dirty work“ caused by a throwaway society’s casual acquisition and breeding of dogs and cats who end up homeless and unwanted, but at PETA, we will never turn our backs on neglected, unloved, and homeless animals—even if the best we can offer them is a painless release from a world that doesn’t have enough heart or homes with room for them.“

Frei übersetzt und auf den Punkt gebracht: Sie machen nur die Drecksarbeit für die gedankenlose Wegwerfgesellschaft, die sich ihrer Verantwortung nicht bewusst ist, und Tiere auf den Straßen sterben lässt. Sie sehen sich als Helfer mit Herz, die nur noch eine Sache für alte und kranke Hunde oder Katzen tun können. Sie nennen es Sterbehilfe.

Um ihre Taten zu relativieren haben sie neben dem Text noch Fotos von Tieren gepostet, die so krank, verletzt, leidend und teils zerfressen sind, dass jeder nur sagen kann: „Ja, für sie ist der Tod wohl besser.“

Aber das lenkt nicht von dem ab, was PETA in Wirklichkeit tut. Ich habe mal etwas weiter recherchiert und bin auf die Webseite petatotettiere.de gestoßen. Dort wird die Wahrheit aufgedeckt, und mit Zahlen bewiesen. Im letzten Jahr wurden 1.992 Tiere in die Obhut von PETA gegeben. Davon wurden 58 vermittelt. 1.911 Tiere haben sie getötet. Das bedeutet, sie haben 95% aller Tiere, die man ihnen anvertraut hat, und für die Leute Geld spenden, einfach umgebracht.
Nun mag es ja schlimm verletzte Tiere geben, die nicht mehr zu retten sind, und die man von ihrem Leid befreien möchte, aber 95%? Das ist doch Hohn! Jeder, der schon mal in südlichen Gefilden Urlaub gemacht hat, weiß, dass Straßenhunde zwar oft mager und verwahrlost sind, in den meisten Fällen aber keineswegs so totkrank, dass sie nicht mehr zu retten sind.

Hier alle Zahlen aus den vergangenen Jahren:

Mich macht das so wütend, ich kann das gar nicht in Worte fassen.
Ja, Schuld hat die Gesellschaft. Nicht PETA hat dafür gesorgt, dass die Tiere auf den Straßen verenden müssen. Aber PETA hat ein jährliches Budget von rund 37 Million Dollar. PETA hat eine Stimme. Sie haben Gehör in der Öffentlichkeit. Sie haben Macht. Sie sind eindeutig in der Lage etwas zu tun. Tun es aber nicht. Sie werden von ihren Mitgliedern nicht bezahlt, dass sie sich für Straßenreinigung einsetzen, sondern dass sie sich für das Leben der Tiere stark machen. Und genau da liegt das Problem.

Besonders ekelerregend vor diesem Hintergrund ist die vielfach zitierte Aussage der PETA-Gründerin Ingrid Newkirk: „A rat is a pig is a dog is a boy.“

Woanders geht es doch auch:

Wenn ihr Hunde genauso liebt wie ich, und wollt, dass man jeden einzelnen seinen Wert zuspricht, und, falls nötig, um sein Leben kämpft, dann möchte ich euch Marley’s Mutts Dog Rescue empfehlen. Das ist eine Hunderettungsstation, die von einem Mann namens Zach betrieben wird. Zach litt aufgrund seines Alkoholproblems an einer schweren Leberkrankheit und war totkrank. Er ist der Meinung, dass es seine Hunde waren (einer davon hieß Marley), die ihn Mut geschenkt, und ihn gerettet haben. Deswegen setzt er sich heute für sie ein – und zwar für jeden einzelnen, der ihm krank über den Weg läuft. Ich denke, dort ist euer Geld sicher besser aufgehoben als bei PETA, wie ihr in diesem Video sehen könnt:


EDIT: Aufgrund vielfacher E-Mails und Kommentare habe ich zu dem Thema noch einmal etwas geschrieben – auch, wer hinter „PETA tötet Tiere“ steckt, und inwiefern PETA Deutschland anders arbeitet als PETA USA. Hier findet ihr den Artikel.

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26 Gedanken zu “PETA tötet Tiere

  1. oder man spendet an das örtliche Tierheim und kann vor Ort die Tiere besuchen und auch mit ihnen Gassi gehen, für die man spendet

    Zumindestens stoßen mir emotional aufgebauschte Geschichten immer ein wenig sauer auf, weil damit viel manipuliert wird.
    (ich sag nicht dass es bei dem Blogger so sein muss, aber das lässt mich kritisch werden)

  2. Natürlich ist das Geld auch in jedem Tierheim gut aufgehoben. Was mich bei Marley’s Mutts nur so fasziniert, ist, dass sie sich für die Tiere, die jeder als chancenlos betrachtet, einsetzen. Gerade weil es viel Geld und Energie kostet, würden die sonstwo sicher eingeschläfert werden. Die Messege lautet da: Jeder Hund ist es wert, dass man mit allem, was man hat, um ihn kämpft. Praktisch genau das Gegenteil von dem, was Peta macht.

  3. Uff…ich wusste das nicht. Ich muss das erstmal verdauen.
    Krass. Mein erster Gedanke ist: wie können die nur?
    Mehr kann ich dazu erstmal gar nicht sagen!

  4. Hallo!
    Irgendwie ist mir PETA eh schon immer suspekt gewesen. Allein diese wiederkehrenden Werbemaßnahmen, bei denen sogenannte „Promis“ und Models eingesetzt werden.
    Ob die dann auch immer Vegetarier oder Veganer sind?
    Ob die privat tatsächlich keine Pelze tragen?
    Ob die sich vlt nur deswegen hergeben, da sie wieder mal PR brauchen….?
    Alles offene Fragen………
    Liebe Grüße von Iris

  5. „Ich weiß nicht, ob ich die einzige bin, die lange Zeit blind unterwegs war…“

    Und betreffs der anderen veganen Lügen werden dir auch noch irgendwann die Augen aufgehen.

  6. @ Kris:
    Mir ging es ähnlich. Ich habs ja schon vor einiger Zeit entdeckt, und konnte dazu gar nichts sagen oder schreiben. Ich dachte, das muss ein Missverständnis sein … und dass PETA das abstreitet oder Vorwürfe gegen Verleumdung erhebt. Aber nichts!
    Gerade weil so viele Blogger auch für PETA aktiv sind, hätte ich nie gedacht, dass das wirklich sein kann. Ich bin so enttäuscht!

    @ Iris:
    Ja, und ich frage mich, ob die Stars das auch wirklich alles ohne Gage machen, oder ob die ganze Organisation nichts weiter als eine riesiger Werbeverein ist.
    Ich weiß das nicht – man kann nur vermuten. Aber suspekt waren und sind sie mir auch schon immer gewesen. Früher eher wegen der teils radikalen Vorgehensweise, jetzt eben noch wegen der Tötung von Haustieren.

    @ Hackfresse:
    Wenn PETA irgendwas macht, womit die vegane Szene nicht einverstanden ist, dann hat das nichts mit dem Veganismus zu tun, sondern mit PETA selbst.
    Wenn jemand vorgibt Tiere zu lieben und alles für sie zu tun, sie aber hintenrum umbringt, dann liegt es daran, dass er die veganen Werte nicht ganz so ernst genommen hat … und dass er vielleicht eine Lüge lebt.
    Oder anders: Wenn jemand vorgaukelt, nett zu sein, nur um den Leuten damit das Geld aus der Tasche zu ziehen, dann ist das scheiße. Aber dadurch bleibt das Nettsein an sich trotzdem erstrebenswert.

    Davon abgesehen darfst du dir hier auch gern einen charmanteren Nickname aussuchen, und sachlich mitdiskutieren. Ich habe nichts gegen Fleischesser und Andersdenkende. (Amen ;-))

  7. natürlich kann man es eigentlich mit nichts rechtfertigen, das peta tiere einschläfert. jedoch sollte man beachten, das es sich hier um einschläferung in amerika geht. hier werden tiere billig „entsorgt“, sprich durch vergasung etc, also alles andere als „human“. peta „setzt sich dafür ein“, das die tiere, die nicht vermittelbar sind, eingeschläfert werden, also so wie wenn man hier zum tierarzt geht und sein geliebtes haustier einschläfern lassen will. in amerika sind die umstände in tierheimen nicht zu vergleichen mit denen in deutschland. das heisst NICHT, das ich es gut finde, geschweigedenn unterstützenswert finde, was peta da macht, denn es gibt bei weitem bessere möglichkeiten, grade wenn man so viel geld zur verfügung hat…leider wird das ja fast alles für werbekampagnen rausgehauen. zum anderen sind die werbekampagnen von peta auch ziemlich sexistisch.

  8. „Wenn PETA irgendwas macht, womit die vegane Szene nicht einverstanden ist, dann hat das nichts mit dem Veganismus zu tun, sondern mit PETA selbst.“

    Ja nee…is klar. So ähnlich wie „der Islamismus hat nix mit dem Islam zu tun“.

    PeTA ist eine der führenden Organisationen des Veganismus und hat sich durch Ingrid Newkirk schon des öfteren für die Abschaffung (sprich Ausrottung) ALLER Nutz-und Haustiere ausgesprochen. Die Tötung von Haustieren passt da also voll ins Gesamtbild.

    Allerdings hindert das PeTA komischerweise nicht daran, Hundetötungen in Süd-und Osteuropa anzuprangern. Allein daran kann man schon erkennen, daß es diesem Verein nur darum geht, Kohle abzusahnen.

  9. Der Vergleich mit dem Islamismus hinkt ja ziemlich offensichtlich.
    Es heißt ja immer noch Veganismus und nicht PeTAismus, wenn ich mich nicht irre.

    Ich finde PeTAs Auftreten an vielerlei Orten befremdlich, deswegen habe ich mich dort auch nie eingeklinkt oder gespendet oder Merch gekauft.
    Tieren zu helfen geht auch anders.
    Egal wie man es dreht und wendet, egal ob USA, Europa, Tierheim oder Straße, ein Tier, das leben könnte zu töten ist falsch. Nix gegen Sterbehilfe bei Tieren, die wirklich nur noch leiden würden. Aber alles andere geht einfach gar nicht.
    Dann sollten sie lieber versuchen, ihren Promis Tiere zu vermitteln und dann damit zu werben.

    Lieben Gruß
    Kris

  10. Hackfresse – niemand hat das Recht, vorzugeben, was Veganismus ist und was nicht, egal wie führend die Organisation ist. Wir sind freie Menschen, und können selbst entscheiden, mit welchen Vereinen, Menschen und Werten man sich identifiziert, und was man als falsch empfindet.
    Ich ernähre mich vegan, habe mich aber nie PETA zugehörig gefühlt. Warum auch? Das ist ja, als würde man, nur weil man Burger mag, zu McDonalds fahren müssen.
    Veganismus bedeutet, Tieren, sofern möglich, keinen Schaden zuzufügen. Und das bedeutet es auch, wenn jemand wie PETA meint, sich nicht daran halten zu müssen. Sie sind kein Gesetz, sondern nur ein Verein, der auf Spendengelder angewiesen ist. Dem, was da über Haustiere gesagt wurde, habe ich übrigens auch nie zugestimmt. Ich finde Haustiere richtig und wichtig…

  11. denkst du wirklich man könnte alle tiere retten?
    peta bekommt zwar spendengelder, aber sie behaupten von sich nicht eine tiervermittlung zu sein. sie stehen auf der seite der tiere und wollen die bedingungen verbessern.
    wie soll es gehen alle hunde zu operieren, aufzupeppeln, zu versorgen, zu ernähren und unterzubringen bis sie vermittelt wurden?
    für die menge an tiere kann niemals ein zu hause gefunden werden, es sind zu viele!
    das geld was PETA bekommt würde nicht mal annähernd hierfür reichen, wenn sie die tiere so vermitteln würden!!!
    ist es da nicht viel sinnvoller das geld in dinge zu stecken, bei denen viel mehr bewegt werden kann?!
    klar, die tiere tun mir auch leid, aber lieber ein leben beenden, als ein leben in ständiger gefangenschaft. das wäre nämlich dann die realität für diese hunde die ihr leben lang auf ein zu hause warten würden. wie es ihnen in dieser zeit gesundheitlich geht das lasse ich hier mal offen stehen!
    denke vielleicht nächstes mal lieber selbst nach, als dir von solchen seiten irgendwas erzählen zu lassen .

    • Nein, sicher kann man nicht alle Tiere retten, aber die Tiere zu ermorden ist sicher keine Alternative. Und die meisten der abgeschlachteten Tiere sind gesunde Tiere gewesen. Mit einem jährlichen spendenaufkommen von ca. 37 Mio Dollar kan man sicher mehr tun als Todesspritzen zu kaufen. Pfui Teufel, PeTA !!!

      • Habe von dieser Organisation nichts anderes erwartet, war bei denen auch auf der Seite bis die mich gesperrt haben und nur weil mal einer die Wahrheit sagt. Bin zu gut erzogen um zu sagen was ich genau von denen halte.

  12. Salina, ich denke schon selbst nach. Und ich sehe die Dinge anders als du. Guck dir doch mal die Menge der Hunde an, die an PETA vermittelt wurden. So viele sind das nun auch wieder nicht. Mit etwas Mühe, könnte man da sicher einige mehr vermitteln, als die Hand voll, die tatsächlich ein neues Zuhause finden.

    Und nein, ich finde es nicht besser, wenn Hunde sterben müssen anstatt in Gefangenschaft zu leben. Wir haben kein Recht, sie zu töten. Und ich finde, gerade jemand wie PETA sollte das nicht tun. Oder anders: Wenn sie es schon tun, sollte es jeder wissen. Ich denke, es gibt unzählige Menschen, die sich dann 3mal überlegen, ob sie wirklich ihr hart verdientes Geld spenden wollen.

    Man kann nicht sagen, dass eine Ratte, ein Hund und ein kleiner Junge die gleiche Wertigkeit haben, und dann den Hund umbringen. Was sagt das denn im Endeffekt bitte aus?

    Es gibt immer irgendwas, was wir tun können. Natürlich kann man nie alle retten. Aber darf das im Gegenzug heißen, dass wir dann lieber gleich alle umbringen? Das ist ekelhaft!

  13. Auf die Gefahr hin, dass das nun doppelt erscheint, das Einloggen hat gerade nicht funktioniert.

    Ich gebe Salina zu 100% recht und finde es enttäuschend, dass du hier olle Kamellen aus den USA auspackst, die mit PETA DEUTSCHLAND nichts zu tun haben und über die schon mehrmals Stellungnahmen geschrieben, verfasst und verbreitet wurden.

    Des weiteren werde ich nie verstehen, warum Tierschützer, Tierrechtler und Organisationen immer wieder angegriffen werden. Und zwar meist voneinander. Eigentlich sollten alle an einem Strang ziehen. Die einen handeln so, die anderen handeln so. Weshalb gegenseitig ankeifen, statt gemeinsam die Ärmel hoch zu krempeln?

    Aber gut, meine persönliche Konsequenz habe ich daraus gezogen – ich bin raus (hier).

  14. Vielleicht liege ich damit falsch, aber PETA ist doch eine Organisation, oder? Wie kann es sein, dass jemand in einem anderen Land andere Werte pflegt als anderswo? Ist das nur der Tatsache geschuldet, dass es hier in Deutschland kaum Straßenhunde gibt? Oder kritisiert PETA Deutschland das Verhalten in den Staaten tatsächlich? Falls ja: Ich weiß davon nichts. Ich bin über die Information erst vor einiger Zeit gestoßen. Für mich waren das eben keine ollen Kamellen. Aber ich werde noch mal recherchieren, inwiefern man länderintern in den Meinungen auseinander geht, und eventuell ein Zusatz für PETA Deutschland dazuschreiben.

    Ich finde deinen Kommentar auf jeden Fall enttäuschend. Jedem seine Meinung, kein Ding, aber gerade von dir hätte ich nicht erwartet, dass du so reagierst. Du hast doch auch einem Hund ein Zuhause gegeben, der, wäre er anderswo geboren, womöglich die Giftspritze bekommen hätte – von Leuten, die vorgeben, es gut mit ihm zu meinen. Die absolute Doppelmoral, wenn du mich fragst. Aber jemand mit Einfluss und Prestige darf natürlich nicht kritisiert werden …

    Ich bin bestimmt die letzte die gegen Tierschützer vorgeht. Aber mach doch die Augen auf: Wenn 95% der Tiere sterben müssen, wo werden sie dann geschützt? Das können sie auch anderswo haben – in der Ukraine zum Beispiel … wo Tierschützer mächtig protestiert haben, wenn ich mich recht erinnere.
    Bei über 300 Millionen Einwohnern muss es doch möglich sein, 1000 bis 2000 Hunde zu vermitteln – auf jeden Fall mehr als 10% … gerade weil man auch riesige Mengen an Geldern zur Verfügung hat.

    Ja, die Gesellschaft ist Schuld. Aber dass ein Verein wie PETA letztlich die Drecksarbeit macht, und das mit Barmherzigkeit schön redet, finde ich zum Heulen. Man will das Unmögliche möglich machen, aber bei sowas knickt man schon ein?!
    Veganer tragen nicht mal Leder von Tieren, die sowieso sterben mussten (als Abfallprodukt), aber können über sowas hinwegsehen? Jedem das Seine…

  15. Ich sehe das etwas differenztiert…. U.a. bitte ich dies hier zu lesen:

    http://www.peta.de/web/home.cfm?p=3826

    U.a. wichtig zu wissen ist, welche Leute hinter diesem Aufruf „Peta tötet Tiere“ stecken:

    „Das Center for Consumer Freedom (CCF), die die Kampagne „PETA tötet Tiere“ forciert, und ähnliche Gruppen basieren auf der Arbeit von Menschen, die sich gegen die Durchsetzung von Tierrechten stellen, da sie aus der Ausbeutung von Tieren Profit schlagen. „

  16. Du brauchst nicht googlen Cookie, „zufällig“ hab ich den Link parat: http://www.peta.de/petakillsanimals.

    Um es kurz in meinen Worten zu sagen: PETA USA ist was anderes als PETA Deutschland. Ja. Aaaaaber, das Entscheidende in diesem Fall ist, dass in den USA eine komplett (!) andere Situation herrscht in Tierheimen und Tötungen als hier! DAS ist der Punkt den man sich vor Augen führen sollte, bevor man solch heikle Themen anspricht, wie du es hier tust.
    Aber soviel nur von meiner persönlichen Seite, meine Reaktion liegt vermutlich auch daran, dass ich schon sooooo oft damit konfrontiert wurde.

    Seit Freitag habe ich (PETA Aktivistin, soviel am Rande) überlegt, ob ich mir das „antue“ und hier überhaupt kommentiere. Und mich dann doch dazu entschlossen, denn lieber mit Unwahrheiten bzw. falschen Darstellungen aufräumen, als sie im Web stehen zu lassen.

    Lese dir den Link bitte durch und überlege dir bitte ggfls. einen Nachtrag zu deinem Blogeintrag zu schreiben!

    Vielen Dank und viele Grüße,
    Claudi

  17. Achso, ich bekomme also den Unmut ab, den viele vor mir schon geschürt haben? Und das nur, weil ich anders denke, und das Töten von Tieren – unabhängig der (vorgeschobenen?) Gründe trotzdem traurig und schockierend finde? Schade, aber gut zu wissen.

    Deinen Link habe ich gestern Nacht selbst noch gefunden. Ich werde den Artikel dazu noch mal etwas editieren oder ggf. noch etwas Neues schreiben.

    • Du bekommst meiner Meinung nach keinen Unmut ab. Ich mag es nur nicht, wenn etwas falsch dargestellt wird. Geschürt hat niemand was, bisher haben noch alle nach einem Gespräch oder schriftlichen Austausch verstanden, um was es dabei geht.

  18. Ok, vielleicht verstehe ich es nur falsch. Aber ein „meine persönliche Konsequenz habe ich daraus gezogen – ich bin raus (hier)“ oder „Seit Freitag habe ich (PETA Aktivistin, soviel am Rande) überlegt, ob ich mir das “antue” und hier überhaupt kommentiere“ klingt schon sehr verärgert.
    Dabei geht es nicht um Unwahrheiten, sondern nur um eine komplett andere Meinung. Unterm Strich ist es eben, wie es ist: Die Hunde sterben trotzdem.

  19. Ich verstehe nicht das PETA Amerika etwas anderes sein soll als PETA Deutschland. Die Vorsitzende von PETA Amerika ist die Gleiche wie in Deutschland. Der Schriftführer ist der Gleiche. Das ist der gleiche Verein. Nur weil in Deutschland eine andere Werbestrategie besser ist soll das ein anderer Verein sein?

    Haben nicht beide die gleichen Ziele? Arbeitet PETA Deutschland mit den gleichen Werbemaßnahmen wie PETA Amerika?

    Es mag sein, dass PETA Amerika viel in die Prävention steckt, dass kann aber nicht davon ablenken, dass zehntausende anvertraute Tiere gekillt wurden. Das kann nicht davon ablenken, dass PETA überhaupt nicht in der Lage ist die anvertrauten Tiere unterzubringen, weil PETA kein einziges Tierheim unterhält. Hier könnte PETA den anderen Tierheimen in Amerika zeigen wie es besser geht. Weil kein Tierheim vorhanden ist, werden die meisten Tiere schon in den ersten 24 Stunden getötet. Man macht also noch nicht einmal den Versuch die Tiere zu vermitteln. PETA erreicht eine Vermittlungsquote von 5%, staatliche Tierheime von 50%.

    Der Hinweis auf die gefälschten Statistiken ist schon unverschämt, denn es sind staatliche amerikanische Unterlagen. Es ist auch vollkommen egal wer diese anerkannten Zahlen veröffentlicht hat.

    • Lieber Tierfreund, dein Kommentar ist zwar schon eine Weile her,aber ich möchte auch etwas dazu sagen. Ich finde es absolut richtig was du geschrieben hast, es ist der gleiche Vorstand. Egal ob Peta Deutschland oder Amerika, beide sind mir mehr als suspekt . Alleine die Vorstellung ohne ein Haustier leben zu müssen, ist für mich eine Horror Vorstellung, Ich kann nicht da Tiere retten wollen, und auf der anderen Seite Tiere töten nur weil sie alt sind. Diese Aktivisten gehören verboten.

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