811 aktuell – wo stehe ich?


Das liebe Katharinchen hat sich gewünscht, dass ich mal wieder einen Artikel darüber schreibe, wie es mit meiner Ernährung derzeit läuft, und wie es mit meinen 80/10/10-Versuchen steht.
Eigentlich war das schon längst fällig. Aber ich habe mich geziert, weil ich gar kein richtiges Statement abgeben kann.

Meine derzeitige Ernährung unterliegt keinen Regeln. Die enthält 811-Elemente – z.B. literweise Bananensmoothies, Schoko-Dateorade oder viele, viele Erdbeeren. Sie enthält aber auch Kaffee, Veggie Döner, Wraps oder Schokolade. Praktisch eine Mischung aus gesund und ungesund, die letztlich nicht sehr ausgewogen ist. Man kann nicht einen Liter Dateorade trinken, und anschließend etwas sehr Fettiges essen (oder andersrum). Damit schießt man am Ziel vorbei.

Aber was ist denn nun mein Ziel? Was möchte ich für die Zukunft anvisieren?
Zu 100 Prozent weiß ich das selbst noch nicht. Weiterlesen

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Strong Is The New Skinny?


„Shut up an run“ (Nike), „I won’t stop when I’m tired. I stop when I’m done“, „Sweat is fat crying“ oder auch „If weights could talk, they’d beg for mercy“. Was ist falsch an solchen motivierenden Aussagen, die zumeist mit einem Bild einer schlanken, jungen und durchtrainierten Frau einhergehen, die in den meisten Fällen auch noch gephotoshopped ist? (ein Beispiel gibt’s hier oder hier)

Ich habe lange Zeit nie weiter darüber nachgedacht; mich einfach nur gewundert, warum so viele Frauen in ihren Blogs oder auf Facebook diesen Trend der Sportindustrien mitmachen.
Gestern habe ich diesen Artikel in einem tollen Awareness-Blog gelesen, und da viel es mir dann wie Schuppen vor den Augen.

Natürlich! „Strong ist the new skinny“. Ein beliebtes Schlachtwort.
Aber was war denn das „old skinny“? Richtig. Nichts weiter als ein Ideal, für das man sich unter Druck gesetzt hat. Für die meisten unerreichbar. Weiterlesen

10 Dinge, die wir von Rumi lernen können


Fast 900 Jahre später, und das, was er einst nieder schrieb, hat noch immer Aktualität. Ich habe in den letzten Tagen viele Zitate vom persischen Poeten und Mystiker Dschalal ad-Din ar-Rumi gelesen, und möchte meine Lieblinge mit euch teilen.

  1. Strebe nach mehr als nur der Mittelmäßigkeit. Hebe dein Gesicht und schreite mutig voran:

    “You were born with wings, why prefer to crawl through life?”

  2. Gutes zu tun ist niemals umsonst. Nennen wir es Karma. Oder wie Rumi:

    “It is certain that an atom of goodness on the path of faith is never lost.”

    Weiterlesen

Kochfaul

Einkaufen, waschen, schnippeln, kochen, braten, anrichten, essen – allein – abwaschen, wegräumen, uff. Ein Outing: Ich hasse es. Ich habe lange gebraucht, mir das einzugestehen, aber es ist eine Katastrophe. Nicht zuletzt auch, weil meine Küche eine Katastrophe ist. Nicht größer als drei Quadratmeter, fensterlos und hoffnungslos zugestellt mit Geräten. Ich habe keine freien Ablageflächen mehr, und wenn ich etwas zubereiten will, endet es entweder damit, dass ich anfange, alles umzustellen, oder mich gleich auf dem Fußboden ausbreite:

Lange Zeit habe ich gedacht, ich würde es lieben, Essen zuzubereiten und immer neue Varianten auszuprobieren. Auf jeden Fall habe ich es geliebt, durch die Regale des Biomarkts zu stöbern, viele bunte Sachen in meinen Korb zu werfen, und mir vorzunehmen, ein Rezept dafür zu finden. Aber irgendwann habe ich mich gewundert, warum mein Vorratsschrank immer voller wurde, ich diese Vorräte aber so gut wie nie verwendet habe. Buchweizen, Sojamehl, Wildreis, Reisflocken, Curry, Cayennepfeffer usw. – alles unangetastet. Und ich sehe es auch schon kommen, dass alles genau in dem Zustand ablaufen wird. Weiterlesen

Die Erdbeer-Frage

Ich habe heute 500g leckere Bio-Erdbeeren für 2,95 Euro bekommen. Die konventionellen aber lokalen Erdbeeren aus dem Nachbarort, die in diesen süßén Erdbeerständen verkauft werden, kosten aktuell 2,70 Euro das Pfund.
Preislich gesehen ist da gar kein großer Unterschied. Geschmacklich auch nicht.

ABER: Bei den Bio-Erdbeeren besteht die Möglichkeit, dass sie durchs ganze Land gekarrt wurden (im Biomarkt wusste man nicht genau woher, nur dass sie eben aus Deutschland kommen), während die anderen ein waschechtes lokales Produkt sind.

Was also machen? Bei (fast) gleichem Preis mehr Wert auf das bio oder auf das lokal legen?
Wofür würdet ihr euch entscheiden?