Das war der Januar

Da sich nun schon bald der Februar dem Ende zuneigt, dachte ich, ich sollte den Rückblick auf den Januar vielleicht mal abhaken. Let’s go!

Neujahrs-Blues

Kaum war die Silvesterparty vorüber und der böse Kater auskuriert, haben die Leute in meiner Umgebung sich motiviert auf ihre Vorhaben gestürzt.

Und ich? Ich habe mir den Neujahsblues eingefangen. Eine Bestandsaufnahme gemacht und dabei festgestellt, dass feststecke. Seit Jahren. Dass mich immer das berauschende Gefühl eines neuen Anfangs gepackt hat, dass ich begeistert Pläne geschmiedet habe und sofort laut „Und was kostet die Welt?“ hinausschreien wollte. Ja, Träumen und Pläne schmieden – das sind zwei geniale Sachen. Sie sind aufregend, ohne den Zeh ins kalte Wasser zu strecken. Sie haben es mir ermöglicht, das Abenteuer zu schmecken, ohne mich nur einen Zentimeter zu rühren. Und genau das war das Problem…

Ich bin nicht vorangekommen; meinen Zielen nicht ein Stück näher. Und nach all den Jahren war es, als hätte dieses Hamsterrad erste Abnutzungserscheinungen erlitten. Es fing an zu quietschen. Denn so gern ich auch weiterträumen wollte; etwas fehlte an diesem Neujahrstag. An irgendeiner Stelle setzte ein Lerneffekt ein. Es war mir plötzlich bewusster als jemals zuvor, dass „etwas wollen“ nicht ausreicht.

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Mein erstes Training – und ein halber Ohnmachtsanfall

Am letzten Samstag hatte ich dann mein erstes Training bei Mrs. Sporty.

Natürlich war ich anfänglich wieder super aufgeregt, habe mich selbst fertig gemacht („Das wird so peinlich!“) und hatte null Lust. Vermutlich wird das auch noch eine ganze Zeit lang so bleiben. Eben so lange, bis ich mich eingewöhnt habe und sich alles ganz normal und alltäglich anfühlt. Tja, da muss ich durch.

Alles in allem war es auch gar nicht so schlimm, wie ich vermutet habe. Gleichzeitig aber doch peinlich und ganz anders, als in meiner Vorstellung. Ich erzähl‘ einfach mal. Weiterlesen

104,6 kg

104

Aktuelles Gewicht: 104,6 kg. Weniger als ich gedacht hätte, dennoch 3 Kilo mehr als bei meinem letzten offiziellen Wiegetag (der vor einem Jahr war, wie mir gerade auffällt … oh je).

Was mich aber viel mehr schockiert, ist mein Körperfettwert. Der liegt nämlich bei 46%, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Trotz meiner Knochen, meiner Muskeln, Organe, meines Gehirns, meiner Schleimhäute … was auch immer, besteht fast die Hälfte meines Körpers aus Fett. Das ist ganz schön krass!

Nunja, jetzt wurde erst einmal alles sorgfältig dokumentiert. Auch mein Körperumfang an Armen, Bauch, Hüfte und Beinen. Es kann ja nur besser werden.

Mein nächster Checkup ist am 20.März. Ich hoffe mal, dass sich bis dahin ordentlich etwas tut! Mein Ziel ist es, endlich ENDLICH die 100 zu unterschreiten. Das ist ein Gewicht, was ich zuletzt 2007 hatte. Das wär seit Gründung dieses Blogs also wirklich ein kleiner Durchbruch.

In der Zwischenzeit werde ich auch dem Drang widerstehen, irgendwo auf die Waage zu steigen oder selbst Maß zu nehmen. Ich mag Überraschungen 🙂

Vorbei mit der wöchentlichen Wiegerei

Gut, es ist jetzt wirklich nicht so, als hätte ich mich bisher jede Woche regelmäßig gewogen – und schon gar nicht habe mein Gewicht in letzter Zeit noch hier gepostet, aber ich hatte es immer vor.

Ich war der Meinung, regelmäßige Kontrolle wäre wichtig, und es wäre umso motivierender, wenn ich den aktuellen Stand der Waage jeden Freitag mit euch teile.

Dann bin ich aber aus dem Konzept gekommen und hatte keine Lust mehr, mich zu wiegen. Ein anderes Mal hat meine Waage nicht funktioniert, weil die Batterien leer waren. Dann wiederum habe ich mich mal bei meinen Eltern, mal bei meinen Großeltern und mal zuhause gewogen, und mir wurde immer etwas anderes angezeigt. Das Gewicht zuhause hat auch immer varriert, je nachdem, ob man sich um Bad oder im Wohnzimmer gewogen hat – obwohl der Boden überall gleich hart und eben war. Letztlich habe ich meine Waage wohl komplett geschrottet, denn trotz neuer Batterien geht nichts mehr. Frustrierend!

Dabei ist mir dann aufgefallen, dass mich das Ding eigentlich total unflexibel macht und so ziemlich überflüssig ist. Ja, ich möchte wissen, wie viel ich ungefähr wiege. Aber muss ich das wirklich jede Woche auf die Kommestelle genau schwarz auf weiß haben? Nein! Wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, dann weiß ich auch so, wann ich abgenommen, und zugenommen habe. Das Körpergefühl ändert sich einfach und ich habe da oft eine gewisse Ahnung. Nicht ohne Grund meide ich das Ding manchmal instinktiv. Weiterlesen