Ich werfe alles um – bis zum 31.07.2013

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In letzter Zeit frage ich mich häufig: Ist es noch 5 vor 12 oder nicht viel mehr schon 5 nach 12?

Den ersten Artikel auf diesem Blog veröffentlichte ich am 21.03.2011. Mehr als 2 Jahre sind seitdem vergangen. 2 Jahre in dem ich glaubte, doch schon sehr weit gekommen zu sein. Viel gelernt zu haben. Dinge gesehen zu haben, die ein ganzes Leben umkrempeln können. Doch mehr als einmal habe ich hier auch schon das Fazit gezogen, dass trotz all meiner Versuche, trotz all dieser Ansätze doch immer alles beim Alten geblieben ist.

Es ist, als wäre ich ein Jojo – nicht nur gewichtstechnisch -, der jedes mal, wenn er dort angekommen ist, wo er hingehört mit voller Wucht in die Ausgangsposition zurückschnellt. Oder als stünde ich in einem Raum voller Türen. Ich öffne jede davon, schaue, was sich dahinter verbirgt, gehe aber nie hindurch … sei es aus Angst, aus einem „Morgen kann ich es ja auch noch tun“-Gefühl heraus, oder weil ich glaube, dass die anderen Türen sich schließen würden, wenn ich mich ersteinmal entschieden hätte, durch eine zu gehen.

Worauf ich hinauswill: Mir geht es momentan nicht besonders gut. Um ehrlich zu sein, geht es mir sogar super beschissen. Der Ärztemarathon, den ich damals mit diesem unglaublich erleichterndem Gefühl und dem Versprechen an mich selbst, zukünftig alles anders zu machen, hinter mich gelassen habe, liegt nun wieder vor mir. Ich möchte zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts weiter dazu schreiben, weil ich Angst vor gutgemeinten Tipps und irgendwelchen Mutmaßungen habe. Ich mache mich auch so schon total verrückt.

Ich habe hier leider nicht in der Hand, was passiert. Eines aber kann ich aber ändern … und zwar meinen Lebensstil. Und zwar sofort, hier und jetzt. Ab heute! Keine Ausreden mehr.

Die nächsten 2 Monate, genauer gesagt bis zum 31.07.2013, werde ich jede freie Minute darin investieren, alle graue Theorie endlich aufleben zu lassen. Alles, was ich weiß, und woran ich glaube, auch umzusetzen. Ich muss endlich anfangen. Vorankommen! Denn vor nichts habe ich mehr Angst, als vor dem, was passiert, wenn ich es nie schaffe, mich aus meiner derzeitigen Situation zu befreien.

Um folgende drei Bereiche soll es dabei gehen:

Ernährung

In der Vergangenheit habe ich schon häufig versucht, feste Regeln abzustecken und mich streng daran zu halten. Es hat NIE! funtioniert. Ich war eifrig dabei, Pläne zu schmieden und die ganzen Vorbereitungen zu treffen. Aber die Motivation ging in fast jeden Fall bereits am ersten Tag flöten.

In letzter Zeit habe ich daher kaum noch nach Regeln gelebt. Wenn ich mich danach gefühlt habe, dann hab ich Ei gegessen – oder auch Lachs. Zucker war in Ordnung, sofern es sich in Grenzen hielt und es zumindest Rohrohrzucker war. Auf Fett habe ich genauso wenig geachtet, wie auf Gluten.

Und genau da möchte ich auf langer Sicht auch hin. Entspannt und abwechslungsreich essen, ohne mir um die einzelnen Inhaltsstoffe immerzu Sorgen zu machen.

Aber das ist nicht das richtige für mich in den nächsten zwei Monaten. Warum? Weil ich das Gefühl habe, dass mein Körper einen Detox ganz dringend nötig hat. Weil ich eine cleane Ausgangslage schaffen, und den Stein ins Rollen bringen will. Am liebsten würde ich ja eine zeitlang Saftfasten wie Joe von Fat, Sick and Nearyl Dead, aber dafür fehlen mir momentan einfach die finanziellen Mittel.

basen

In den nächsten zwei Monaten wird es also Regeln geben. Ich möchte mich basisch, ganz simpel, unkompliziert und ohne viel Abwechslung ernähren. Auf das Wesentliche konzentrieren:

  • 4-5 Mahlzeiten
  • Morgens: Green Smoothie
  • auf Arbeit: Obst, Gemüse und Müsli (z.B. Porridge oder basische Mischungen wie „Basen Balance Frühstücksbrei“)
  • früher Abend: Green Smoothie, Frucht-Smoothie oder Obst-Snack
  • Abends: Kartoffeln/Vollkornnudeln/Reis/Hirse/Quinoa jeweils mit Salat und/oder Gemüse und einer frischen & selbstgemachten Sauce bzw. mit einem Dressing
  • Ausnahmetag Samstag: Alle Gelüste, die innerhalb der Woche auftauchen, „vertröste“ ich auf den Samstag
  • innerhalb der Woche heißt es: kein Kaffee, kein Zucker, kein Kakao, kein Soja (außer Tamari) und keine Fertigprodukte (außer Pflanzenmilch)
  • Grüner Tee & Basischer Kräutertee
  • mindestens 1 TL Kokosöl pro Tag (in Smoothies, dem Abendessen oder zur „Not“ pur)

nahrungsergänzung

Außerdem werde ich mit diesen kleinen Mittelchen „nachhelfen“:

  • 2x täglich morgens & abends die Amazonas Darmreinigung
  • 1x täglich abends vor dem Essen Aktiv Basen
  • jeweils 6 Spirulina-Tabs auf Arbeit und zum Abendessen
  • Vitamin D nach Bedarf
  • Zink nach Bedarf

Lifestyle

Ich arbeite viel und sitze dort täglich 8 bis 9 Stunden ausschließlich vor dem Computer. Wenn ich nach Hause komme, bin ich platt. Ich schaue Fernsehen oder setze mich auch noch einmal privat vor dem PC, um E-Mails zu schreiben, Blogs zu lesen oder Youtube Videos zu schauen.

Sport? Ist nicht mehr. Ich fand die Atmosphäre im Fitness Studio dann doch nicht mehr so toll, was wirklich nur an meinem Schamgefühl liegt (Step-Aerobic zu rhythmisch/karibischen Klängen). Andere Bewegung außer hier und da mal Treppen steigen oder einen kleinen Strandspaziergang habe ich auch nicht.

Und was genauso schlimm, wenn nicht sogar noch schlimmer ist: Ich habe irgendwie das Gefühl nicht abschalten und mich erholen zu können. Ständig fühle ich mich getrieben (von was auch immer) und kann den jeweiligen Moment nicht genießen. Auf Arbeit denke ich an meinen Feierabend, in meiner Freizeit mit Freunden daran, dass ich bald wieder arbeiten muss. Beim Kochen denke ich daran, dass ich das alles gleich wieder sauber machen muss, kurz vorm Einschlafen, dass ich gleich schon wieder hoch muss, morgens beim Aufwachen daran, dass ich wünschte, es wäre abends und ich könnte wieder ins Bett kriechen, beim Füttern der Waschmaschine, dass ich noch saugen und putzen muss, bei der Physiotherapie, dass ich nächste Woche einen Arzttermin habe usw.

Ich kenne das Gefühl wirklich ganz bei mir zu sein, ganz im jeweiligen Moment und wirklich „ruhig“ und friedlich. Man atmet, man fühlt sich lebendig und der Kopf ist aus. Aber ich habe das einfach viel zu selten. Manchmal muss ich Monate warten, um mal wieder kurz so einen Augenblick zu erhaschen. Das würde ich gern ändern.

tolle

Darum hier meine „Regeln“ für den Bereich Lifestyle:

  • 8 Stunden Schlaf jede Nacht (heißt, mindestens 8 1/2 Stunden vor Wecker klingeln im Bett liegen)
  • Lernen zu meditieren z.B. bei Quantum17
  • kein Computer an Donnerstagen
  • Grounding
  • mindestens 1x die Woche spazieren gehen
  • Achtsamkeit üben (Eckhart Tolle – „Jetzt“)
  • Autogenes Training
  • 15 Minuten Sonne jeden Tag (wenn sie nicht scheint, mein Vitamin D-Spay nutzen)
  • „Wofür bin ich dankbar“-Zettelchen schreiben und in einem Glas sammeln
  • Wohnung & Leben ausmisten, Stichwort Minimalismus
  • Kieser Training

Körperpflege

Und schlussendlich gibt es da noch die Körperpflege. Eigentlich bin ich in dem Bereich schon recht zufrieden. Ich nutze fast ausschließlich Naturkosmetik: Shampoos von Alverde und Dr.Bronner’s, Zahncreme von Santé, Kokosöl zum Abschminken, Organic Liquid Soap für die Gesichtsreinigung und die beste Creme der Welt für’s Gesicht.

Nur mein Make-up ist leider nicht Natur. Eine Zeit lang habe ich Bare Minerals verwendet. Da meine Haut aber zum Winter hin immer trockener wurde, sah das einfach nicht mehr gut aus.
Ich liebäugel ja mit dem Make-ups von Lavera. Mal schauen. Wer mir ein gutes empfehlen kann – nur her mit euren Tipps. Ich würde mich freuen.

bürste

Ansonsten habe ich mir folgendes vorgenommen:

  • tägliche Bürstenmassage
  • Wechselduschen
  • basische Fußbäder

Um all diese Themen soll es sich also in den nächsten Wochen drehen.

Das Abnehmen steht dabei nicht im Vordergrund. Natürlich möchte ich meine Kilos noch immer loswerden, aber ich habe im Moment auch noch andere, größere Probleme. Außerdem glaube ich hier nach wie vor an Ganzheitlichkeit: Die Seele, die Psyche, die Ernährung, die körperliche Verfassung, die Menschen und die Themen, mit denen man sich umgibt, die Lebenseinstellung – das alles spielt zusammen und spiegelt sich in dem wieder, was man ist und was man ausstrahlt.

Ich verstehe diese Kräfte, nicht, die da wirken. Sie sind für mich nicht logisch greifbar. Aber ich weiß mittlerweile, dass nur eine Kompenente seines Lebens ändern zu wollen, während einem überall sonst kleine Schlachtfelder entgegenblicken, ein Kampf ist, den man nie gewinnen kann.

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30 Gedanken zu “Ich werfe alles um – bis zum 31.07.2013

  1. Liebe Nicci,

    mein 19jähriger Sohn heißt Nici 🙂
    Wie schön, dass Du neue Energie hast für Veränderungen. Meditation, um im Hier und Jetzt zu sein, finde ich selbst auch hilfreich. Ich habe 8 Wochen Mindfulness Based Stress Reduction nach Jon Kabat-Zinn gemacht – entwickelt vor über 25 Jahren in einer Klinik in Amerika von ebenselbigen für Menschen, die körperliche Probleme haben, die stressbedingt sind (da gibt es ja viele bunte Problemlagen, gerade in unserer Kultur). Es geht um Präsenz im Augenblick zum Beispiel über die Beobachtung des eigenen Atems, das hat für ich enorm entspannende Wirkung.
    In einem weiteren Schritt bin ich bei Imaginationen angekommen, dh Fantasiereisen und da haben mich die Imaginationen von Luise Reddemann begeistert, insbesondere die zum Wohlfühlort in mir, den ich mit Üben ganz schnell aktivieren kann, nur durch meine innere Vorstellung…
    Ich wünsche Dir viel Freude und Zufriedenheit bei Deinen neuen Zielen!
    LG
    Claudia

  2. Schon wieder so viele Regeln! Ich wünsche Dir total viel Erfolg, glaube aber, die Regeln
    * viel Obst und Gemüse
    * wenn KH, dann Vollkornprodukte
    * so wenige Zusatzstoffe, wie es Dir möglich ist
    * ausreichend gute Fette
    * jeden Tag 30 Minuten Bewegung
    * Körperpflege/Entspannung mehr Raum geben
    würden ausreichen. Die sind praktikabel und führen zu einem ähnlich gesunden Lebensstil. Ich habe das Gefühl, Du kasteist Dich immer unglaublich und dann scheiterst Du, was Dich fürchterlich ärgert und total demotiviert.
    Für den Ärztemarathon drücke ich die Daumen, dass alles, was vielleicht festgestellt wird, behandel- oder umkehrbar ist!

    • Lieben Dank euch beiden.

      Julia, du hast vollkommen recht. Diese Regeln haben in der Vergangenheit nie zu etwas geführt. Regellosigkeit aber auch nicht. Was soll ich da tun?

      Wenige Regeln sind natürlich sinnvoll. Allerdings empfinde ich so etwas wie „Körperpflege/Entspannung mehr Raum“ geben immer sehr vage. Was hast das genau? Wenn ich keine Vorstellung davon habe, wie dieser „Raum“ aussieht, wie soll ich es denn umsetzen?
      Also versuche ich bereits vorab möglichst konkret zu werden, um es mir im jeweiligen Moment so einfach wie möglich zu machen. Regeln sind ja nicht da, um sich zu bestrafen, sondern um Orientierung zu geben. Zumindest ist das mein Plan.

      Ich versuche es dieses Mal komplett ohne das „für immer“ oder „langfristig“ anzugehen und nur bis zum 31.07. zu denken. Alles, was danach kommt, ist erstmal egal.

      Auf jeden Fall werde ich mich bemühen in den nächsten Tagen und Wochen viel darüber zu berichten 🙂

      • Hm, wie wäre es denn mit weniger Regeln, dafür welche, die sich gut in den Alltag integrieren lassen?
        Gerade beim Punkt „Lifestyle“ hast du dir soviel vorgenommen, dass das (zumindest mich) wohl eher wieder stresst. z.B würde ich mich zwischen Meditation und autogenem Trainig entscheiden. Das geht vom Prinzip her ja alles in die gleiche Richtung. Da eine Sache, die dafür aber entspannt und regelmäßig zu machen halte ich für sinnvoller, gerade wenn du diese Dinge noch nicht gewohnheitsmäßig machst oder erst lernen musst.
        Dann hatte ich noch die Idee alle Dinge, die dir gut tun, die man aber nicht unbedingt jeden Tag machen muss, auf kleine Zettel zu schreiben und jeden Tag einen oder zwei ziehen (dann sind das nur zwei Punkte auf deiner To-Do-Liste und wenn du sie nicht wieder zurücklegst, ist auch sicher gestellt, dass du sie alle nach einer Zeit durchhast bzw. regelmäßig machst, die Sachen, die du öfter machen willst kann man z.B auch mehrmals reintun, je nach bedarf) -> z.B würde für mich da sowas wie wechselduschen, massagen, grounding reinfallen. damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht, vor allem merkt man sehr schnell, was man wirklich nicht machen will, wenn man nämlich jedes mal beim ziehen, es am liebsten wieder in den Topf schmeißen würde 😉 so kann man auch gut Prioritäten finden.

  3. Deine Ernährung sieht ja schon wieder recht vegan aus, super :=)

    Ich könnte dir auch 80/10/10 oder die Obst und Grünzeugvariante High Carb Raw Vegan empfehlen um Gewicht zu verlieren, würde dir auch dabei helfen was du dann essen kannst, wobei es eigentlich egal ist solange möglichst viel frisches obst und dabei den Fettanteil gemessen an der kalorienzahl unter 10% zu halten. Ansonsten darfst du dann soviel essen wie du magst und verlierst durch die begrenzung des Fettabteils und trotzdem genug zu essen (mindestens 2500 kalorien für frauen, aber gibt ein programm das rechnet dir aus wie viel du essen musst um dabei Gewicht zu verlieren) Gewicht, weil dein Körperfett sich auf 10 % einpendelt und ohne viel fett in der Nahrung werden die Zucker auch nicht auf die Hüften gehn.

    Das wäre doch mal etwas langfristiges oder ? Alternativ gekochte kartoffeln, reis, hirse, quinoa usw. wie du schon sagtest mit Genüse. Kein Gluten, keine Milchprodukte, keine Eier, kein Fleisch, kein Fisch.

    Dabei solltest du deine Gerichte nicht salzen, nicht würzen, und vor allen dingen nicht an Fett anbraten oder so. Garkein Öl benutzen.

    • Danke für deinen Tipp, lieber Ken 🙂

      80/10/10 ist mir vertraut. Du findest hier im Blog schon einiges darüber – unter anderen Berichte von gescheiterten Versuchen oder eitlen Vorhaben in der Richtung ^^ In der Sidebar habe ich auch einen Banner, der direkt zu Freelees und Durianriders Forum führt.

      Vom logischen Verstand her – aber auch vom Herzen weiß ich, dass das in die richtige Richtung läuft. Aber leider kann ich das einfach nicht finanzieren.

      Ja, ich weiß, es geht auch günstiger – mit Bananen und Datteln. Für einige funktioniert das ja. Aber ich bekomme davon irgendwann Brechreiz und fange lieber an zu hungern, als mir noch etwas davon reinzuschieben.

      Mit viel Ehrgeiz ist es auch bei uns durchführbar- das zeigen ja viele. Aber für mich klingt das alles nur nach „Paradies“, wenn man auf einfach und unkompliziert an relativ preiswerten organischen Mangos, Blaubeeren, Kokosnüssen, Ananas, Melonen, Trauben usw. kommt.

      Das ist leider nicht so, also ist Getreide die nächstbeste Option für mich.

  4. Hallo Nici,

    ich finde es toll, dass du immer weiter machst, auch wenn es bislang noch nicht zum gewünschten Erfolg geführt hat. Es dauert vielleicht lange, seine Gewohnheiten zu ändern. Aber das macht ja nichts – dafür hast du hinterher 50/60/70 Jahre Zeit, in dieser neuen gesunden Gewohnheit glücklich zu leben. Ich habe – glaube ich – insgesamt 5 Jahre gebraucht um letztlich mit dem Rauchen aufzuhören. Also, es ist egal wie oft man hinfällt, solange man immer einmal öfter wieder aufsteht 😉

    Zum Make Up: Ich kann dir nur empfehlen, es ganz sein zu lassen. Es ist sooo viel gesünder für die Haut aber auch für den Körper. https://www.youtube.com/watch?v=dRvOkifYJas (Es gibt noch mehr Videos, wenn dich das interessiert, gib mal Toxins und Skin ein bei YT). Und: Man braucht es nicht. Klar, die erste Woche fühlt man sich nackt. Dann wird es langsam aber stetig besser. Gerade im Sinne des DETOX kann ich dir das nur sehr ans Herz legen..

    Ansonsten, danach hast du nicht gefragt, ich sage es dir trotzdem: Ich finde die Liste viel zu umfangreich. Du schreibst ja selbst, dass du ausmisten willst. Stichwort Minimalismus. Deine Liste ist ja eher maximalistisch. Da verliert man so leicht den Überblick.Wenn ich es recht in Erinnerung habe, hast du doch keine weiteren Verpflichtungen, also keine Kinder, keinen Mann, etc.?
    Warum machst du nicht morgens, bevor du den Tag beginnst Yoga?
    Vorteile: Es ist Sport (gur für Gesundheit und Stoffwechsel). Dich sieht keiner (wegen Schamgefühl), du bekommst ein viel besserers Körpergefühl, es ist auch entspannend (wie autogenes Training und Meditation). So schlägst du viele Fliegen mit einer Klappe.. Kennst du den Blog von Amala? Sie macht regelmäßig Yoga, das ganze mit Behinderung und Übergewicht. Ich finde ihren Blog super, falls du ihn noch nicht kennst, lies doch mal rein..http://www.netzwirkerin.de/
    Und natürlich kann und muss ich dir an dieser Stelle empfehlen, laufen oder am Anfang Walken zu gehen. Mal abgesehen von der Bewegung – allein die frische Luft (ja, auch bei Regen!) tut dem Geist so gut. Dabei kann ich immer abschalten. Joggen hat für mich etwas hoch meditatives. Also auch wieder win/win/win 😉

    Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du dein wahres Ich unter dem ganzen Übergewichtunzufriedenheitnichtsabschaltenkönnenangstvordemärztemarathon findest. Dein strahlendes, gesundes, ausgeglichenes ICH.

    Alles Liebe von Nina

    • Dankeschön Nina 🙂

      Auf Amalas Blog bin ich gestern sogar per Zufall gestoßen und fand’s super!

      Yoga, das klingt auch toll. Würde ich gern machen, habe ich allerdings noch nie. Bevor ich morgens starten könnte, müsste ich mich mal generell belesen oder mir ein paar Grundübungen aneignen. Auf jeden Fall wär’s bestimmt besser, als morgens Punkt 6 schauen im Bett zu liegen und mich selbst zu bemitleiden, weil ich ja noch soooo müde bin und sooooo gar keine Lust auf Arbeit habe 😉

      Mit dem Make-up ist das so eine Sache. Ich habe mir früher mal geschworen, dass, egal wie sehr ich mich allen alternativen Ideen öffnen werde, ich dennoch nicht das Bild aufgeben werde, was ich von meinem äußerlichen Ich habe.
      Etwas gewandelt hat sich das schon – ich habe beispielsweise aufgehört, mir die Haare zu färben. Die waren ewig abwechselnd blond gesträhnt oder dunkel gefärbt. Ne Zeit lang habe ich auch auch Henna ausprobiert, es dann ganz bleiben lassen. Ich akzeptiere mein langweiliges Straßenköterblond nun. Es gehört zu mir.

      Aber was Make-up betrifft, ich weiß nicht … Ich glaube, da bin ich noch nicht so weit (und ja, ich glaube es ist ein Reifungsprozess, zu erkennen, dass man nicht äußerlich greifbar sein muss, um zu „wirken“, zu sein…).
      Meine Hautzustand ist nicht der beste und es gibt mir das Gefühl, trotz meines Gewichts und der legeren Kleidungsauswahl (schwarze Jeans, Chucks, meist dunkle Oberteile) gepflegt rüberzukommen, was ich gerade im Büro wichtig finde. Es pusht mein Selbstbewusstsein.

      Aber denkst du tatsächlich, auch Make-ups im Naturkosmetikbereich wären so „schlecht“ für uns? Ich meine, abgesehen davon, dass man die Haut zukleistert (okay), sind da ja keine bedenklichen Inhaltsstoffe vorhanden?!

  5. Insgesamt klingt das voll positiv und gut, aber für mich klingt es auch wieder nach sehr vielen Regeln, gerade bei den Lifestyleregeln…Mich würden diese vielen Sachen eher stressen. Gerade bei den Entspannungstechniken u.ä. würde ich erstmal eins ausprobieren, z.B. Meditieren. Das finde ich allein schon schwierig genug…

    • Außerdem würden mich echt deine Erfahrungen mit der Damrreinigung interessieren…Habe das jetzt schon häufiger auf Blogs gelesen. Von den Inhaltsstoffen und dem Preis bin ich eher abgeschreckt und auch von dem Verkaufsversprechen dahinter….

      • Oki doki, ein Bericht folgt 🙂

        Der Preis hat mich auch ziemlich abgeschreckt, aber meine Skepsis hielt und hält sich durchaus in Grenzen. U.a. weil ich auf einem anderen Blog so eine tolle Review gelesen habe … und ich der Bloggerin da wirklich vertraue.

  6. In wie weit unterscheidet sich dieser Versuch von den unzähligen zuvor? Ich will Dich nicht demotivieren, aber das nächste Scheitern ist so doch gleich wieder vorprogrammiert. Was ist der Sinn der vielen Regeln? Gesünder leben? Denn erschließt sich mir aber der Sinn der Nahrungsergänzungsmittel und dem zusätzlichen Löffel Kokosöl (ist auch nur Fett) nicht. Detox ist doch entschlacken und nicht noch zusätzlich einen TL Fett zu sich nehmen! Und was soll ein Computerverbot am Donnerstag eigentlich bringen?

    • Ich empfinde das eigentich gar nicht als „zu viele Regeln“. Womöglich, weil das alles Dinge sind, die ich so mehr oder weniger schon immer gemacht habe – wenn auch nicht regelmäßig oder nur gedanklich.

      Nahrunsgergänzungsmittel und gesünder leben, das schließt sich doch nicht aus. Warum sollte es?
      Die Darmreinigung besteht hauptsächlich aus Superfoods in Rohkostqualität. Aktiv-Basen ist nur basisches Wasser. Und Spirulina ist ein Lebensmittel – eben nur in getrockneter Form.

      Detox bedeutet fettfrei?

      Computerverbot am Donnerstag … ich kann mich gedanklich drauf einstellen, dass es das diesen Tag eben nicht gibt. Sonst käme ich womöglich in Versuchung, kurz meine Mails zu checken und würde wieder in Blogs oder bei Youtube Videos stecken bleiben und meinen Abend sitzend vor dem Rechner verbringen (nachdem ich das schon den ganzen Tag auf Arbeit gemacht habe). So weiß ich, dass das ein Abend zum Abschalten ist, der mal komplett anders gestaltet wird.

  7. Liebe Nicci, schön wieder von Dir zu lesen. Mit so viel Elan und Motivation.

    Allerdings bin ich erstaunt, wie viel Gegenwind Du bekommst. Zugegeben, für mich wären das auch viele Regeln, die ich wohl nie einhalten könnte. Aber da Du sie Dir auferlegst, ist das für mich völlig in Ordnung. 😉 Ich werde hier jedenfalls gespannt verfolgen, wie Du sie umsetzt und vor allem wie es Dir damit geht. Hoffentlich besser! Alles Gute auch für Deinen Ärztemarathon. Kopf hoch, ich bin mir sicher, es wird schon werden. Ich drück die Daumen.

    Zum Make-up: ich benutze keins mehr. Kann aber Deine Argumentation total nachvollziehen. So ging es mir doch auch. Erst als mein Sohn da war und plötzlich die Babybedürfnisse definitiv vor meinen kamen, habe ich das Schminken sein lassen. Und es bis heute noch nicht wieder angefangen (außer Wimperntusche und Augenbrauenstift – so ein klitzekleines bißchen …). Ich fühle mich – mittlerweile – total prima damit. Dein Zeitpunkt wird auch kommen.

    Du fragst ja eigentlich wegen der Inhaltsstoffe: dazu kann ich Dir nichts sagen, aber Deine Haut (jede Haut) ist ein Organ, das absorbiert und alles aufnimmt, was Du drauf tust. Würdest Du Dein Make-up essen? Was lächerlich klingen mag, aber im Endeffekt das gleiche Ergebnis hat. Seit mir das klar ist, finde ich meine Gesichtspflege unschlagbar: Kokosöl. Ich wasche morgens mein Gesicht mit Wasser (und einer Prise Salz und Natron) und trage direkt auf die nasse Haut etwas Kokosöl ein (auf trockene Haut ist das nicht so schön). DAS.IST.GENIAL. Und einfach. Mein Gesicht fühlt sich den ganzen Tag angenehm geschützt an. Die Haut ist wunderbar weich. Kokosöl wirkt zudem antibakteriell – bye bye Pickelchen.

    LG,
    Emma Blue

    • Emma .. auch schön, dich wieder zu lesen ♥

      Was das Make-up betrifft: Ich habe das alles mal sacken lassen und noch etwas über deine und Ninas Worte nachgedacht. Ich habe nun einen tollen Kompromiss für mich gefunden. Wochentags reicht ein Concealer & ein transparentes Puder. Das richtig deckende Make-up hebe ich mir für den Abend oder den besoderen Anlass auf 🙂

      Ich wünschte, ich könnte Kokosöl als Gesichtspflege nehmen. Meine zickige Haut macht das aber leider nicht lange mit, bevor sie richtig trocken wird – und meine Problemzonen Wangen wieder anfangen rau zu sein :/

      • Ach das ist ja schade. Ich bin nämlich nach wie vor total angetan vom Kokosöl und kann mir für meine Haut gar nichts anderes vorstellen. Manchmal versuche ich Creme Reste aufzubrauchen, aber das gefällt mir gar nicht mehr.

        Ich bin mir aber sicher, dass Du auch noch das geeignete für Dich finden wirst. Und das Deine Haut wieder ins Gleichgewicht findet.

        LG Emma

  8. WAs für eine schöne Seite! Ich bin durch Zufall über Kristins Blog hier hingekommen. Und hatte gerade vorher auch die Darmreinigung bestellt. Lustig! Mal schauen, ob wir ähnliche Erfahrungen machen wie Kristin. Ich setze drauf.

    Oben wurde dir viel geschrieben über eine zu lange Liste und so weiter..ich glaube, wenn du das umsetzt wird es toll für dich werden. Vieles davon mache ich schon seit einer ganzen Zeit und ja, es gibt Tage da mag man nicht so recht und ist ein wenig undiszipliniert aber wenn das einfach Tage für dich sind wo du dir die Pause von Herzen selber gönnen kannst (statt dich fertig zu machen oder aufzuhören) dann wird es nach und nach sicher immer besser klappen. Also, ich find es gut und wie heißt es so schön: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es 🙂

    Wenn du mit Yoga starten magst, dann schau mal rein ich habe für Einsteiger zwei Posts. einen zum Thema „eigene Yogapraxis aufbauen“ http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/eine-kleine-anleitungfur-eine-tolle.html und eine zur Meditation http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/03/eine-kleine-anleitungzur-meditation.html
    Vielleicht hilft dir das? Keine Ahnung…so, ich werd hier bei dir mal weiter stöbern. Hab schon viele neue Ideen für mich gefunden. Danke dir dafür!

    Liebe Grüße und viel Erfolg

    Silja

    • Danke für die Verlinkung der beiden tollen Artikel. Eine richtig spannende Seite hast du da 🙂

      Und ich bin gespannt, wie das mit der Darmreinigung wird. Hast du schon Zwischenergebnisse? Und wirst du auch davon auf deinem Blog berichten?

      • Sehr gerne geschehen – ich wusste gar nicht ob dir das recht ist – sollte keine Werbung für mich sein sondern nur weil ich dachte, das passt gerade für dich. Schön also dass du mich richtig verstanden hast – puh :-).

        Zur Darmreinigung…tja, also 2 Wochen bin ich nun dabei morgen Abend. Nach den ersten Tagen hatte ich wirklich eine Verschlimmerung. Einige Pickelchen (und ich hab sonst nie Hautsorgen) und auch meine Schuppenflechte ist wieder größer geworden. Nun habe ich das Gefühl es wird besser. In der nun kommenden Woche müsste ja dann auch die innere Säuberung bemerkbar werden..ich bleibe also gespannt. Bericht gibt es am Ende. Kann nur jetzt schon sagen: Es schmeckt ja fürchterlich. Gewöhne mich etwas daran..aber nur ein wenig..

        Wie schaut es bei dir aus? Schon gestartet?

        Liebe Grüße

  9. Hallo,

    zu Deiner Lavera Make up Frage ist mir ein Video eingefallen, es ist von Lisa Eldridge, einer bekannten Visagistin, in dem Video benutzt sie nur NK Produkte, unter anderem ein Make up von Lavera. Sie scheint recht zufrieden und sie hat echt Ahnung davon.

    Vielleicht hilft Dir das ein wenig weiter:

  10. Ich habe auch gedacht, ui, ganz schön viele Ziele und Regeln. Aber wenn es Dir hilft, dass ist es prima. Ich habe nur bei mir beobachtet, dass ich bei sehr vielen „Regeln“ es eher sein lasse, weil dann häufig der Gedanke aufkommt, ach, jetzt hab ich das eine nicht mehr gemacht, also kann ich auch das andere auch gleich sein lassen. Und ich glaube mittlerweile, dass da auch dieses Gehetzt-sein-Gefühl herkommt. Das habe ich auch ganz oft, eigentlich ständig. Zu Vegan und Abnehmen würde ich Dir „Vegan for fit“ von Attila Hildmann empfehlen. Ist zwar derzeit so ein Trend und die Anschaffung ist nicht ganz günstig, aber mir hilft es enorm, weil ich mich ernährungstechnisch auf das Buch verlassen kann und so wenigstens mal ein Punkt weniger ist, über den man ständig nachdenken muss. Ich lese hier öfter was von diesem Kokosöl. Wo kauft ihr das? Apotheke? Ich habe auch ganz empfindliche und trockene Haut, da könnte es vielleicht auch etwas für mich sein. Viele Grüße, Katja

    • Hallo Katja,

      ja, Attila mag ich total gern. Sein neues Buch hatte ich auch tatsächlich schon oft in den Händen. Mal sehen 🙂

      Kokosöl kaufe ich im Bio-Laden. Das ganz normale, was man auch zum Kochen verwendet – aber das native, kaltgepresste, nicht diesen Butterblock mit der Aufschrift „Kokosfett“. Du merkst am Preis, dass du das richtige in der Hand hälst – kostet meist um die 5,00 EUR.

      Momentan habe ich das hier.

      Aber auch die von Kulau und Dr.Goerg hatte ich schon und kann sie empfehlen. Eigentlich sind sie alle gleich, sofern eben bio und nativ 🙂

      Als reine Gesichtscreme kann ich es bei meiner Haut nicht nutzen – 1, 2 Tage ist die Haut schön und frisch, dann wird sie trocken. Aber ich LIEBE es zum abschminken, als Sonnencreme (hat einen SPF von 7), als Nagelhaut-Öl, als Haarkur und als Body“lotion“.

  11. Hallo Nicci,
    ich bin heute durch Zufall auf deinen Blog gestoßen, habe jetzt einiges gelesen (wirklich nur einiges bisher!) und finde ihn sehr interessant. Zu 2 Einträgen, nämlich obigem und dem „Goodbye vegan“-Eintrag sind mir einige Sachen eingefallen und ich lasse sie dir einfach mal so hier 🙂

    Zu deinen Vornahmen bis zum 31.7.
    Ich finde schon die Überschrift, „alles umwerfen“ ein bisschen, sagen wir, groß. Das klingt so, als willst du fast all deine Gewohnheiten umkrempeln bis zum 31. Juli. Das wäre mir persönlich ein wenig viel, ich würde vielleicht eher versuchen, Schritt für Schritt einige Gewohnheiten zu ändern.
    Die Vorgabe, die Änderungen erst mal nur bis 31.7. zu versuchen und zu sehen, wie es läuft, finde ich hingegen echt gut, das nimmt einem ein bisschen den Druck, wer will schon Pläne für die Ewigkeit machen, wenn es um Essen und Kosmetik geht? Da will man doch ausprobieren und das ist, so denke ich, auch richtig und wichtig.

    Ja, dann ist mir auch aufgefallen, dass du dir sehr viel vorgenommen hast. Ich würde mich an deiner Stelle auf 1-2 Regeln pro Kategorie beschränken. z.B. 4-5 Mahlzeiten täglich und abends kh-arm in Kategorie Ernähriung, Yoga & Wohnung ausmisten in Kategorie usw.
    Und wenn du bis 31.7. die Sachen für gut befunden und in deinen Alltag integriert hast, dann könntest du ja wieder einen Zeitraum eröffnen, zb bis 30.9. und die nächsten Schritte in Angriff nehmen.

    Regeln sind wichtig, da hast du Recht, aber wenn es zu viel wird, setzt man sich unter Stress. Das mit dem Nicht-Abschalten-Können kenne ich leider sehr gut 😦 Ich bin in meinen Gedanken auch meist einen Schritt weiter und oft gar nicht wirklich im Hier&Jetzt. Gerade deshalb beschränke ich mich auf wenige Dinge, die ich anpacken will und erst, wenn die abgeschlossen sind, fange ich was Neues an.

    Ja und dann zum „Goodbye vegan“ 🙂
    Da scheinen wir uns in unseren Ansichten irgendwie super ähnlich zu sein! Ich versuche auch, mich so vegan wie möglich zu ernähren.
    Massentierhaltung verachte ich absolut, Fleisch kaufe ich daher überhaupt nicht. Obwohl ich es gern esse. Hätte jemand aus meinem Bekanntenkreis superglückliche Schweinchen zu Hause, die er nach einem langen zufriedenen Leben zu Fleisch verarbeiten würde, würde ich sicher bei ihm ein Steak mitessen 🙂 Schade, dass es so jemanden nicht gibt.
    Eier bekommen wir manchmal von Bekannten, die Hühner in ihrem Garten rumlaufen haben, da habe ich auch keinerlei Bedenken.
    Milch brauche ich gar nicht, Sojamilch schmeckt genauso gut, auch der Soja-Joghurt, wenn ich mich auch oft über den Preis ärgere.
    Und Fisch…ja, Fisch esse ich auch ab und zu, weil er so gesund ist. Aber so richtig zufrieden bin ich mit mir selbst da manchmal nicht. Einerseits denke ich, die Fischchen schwimmen da ganz zufrieden in ihrem Meer rum (ganz im Gegensatz zu den Schweinen, die eingepfercht stehen!), bis sie gefangen werden. Andererseits frage ich mich auch: wer bist du, dass du entscheiden kannst, ein Tier zu töten, nur um es zu fressen?
    Ist immer ein wenig eine Gewissensfrage, die ich noch nicht 100% für mich beantworten konnte.

    Und noch ein Schlusswort zur Ernährung. (Tut mir leid, dass es so ein Roman geworden ist!!)
    Ehrlich? Ich denke, keine Diät der Welt kann jemandem helfen, gesund und dauerhaft abzunehmen, weil einfach die Ernährung nicht grundsätzlich umgestellt wird. Soweit ich bisher gesehen habe, hast du extrem viel ausprobiert. Viele Begriffe, die ich hier gelesen habe, kannte ich gar nicht.
    Ich empfehle dir eine Sache: Es nennt sich Lebe-leichter, ist von 2 Frauen entworfen, die jahrelang bei Weight Watchers gearbeitet haben und ist keine Diät, sondern eine Ernährungsumstellung. Bisher habe ich davon nur Gutes gehört, ich mache es auch selbst, obwohl ich gar nicht viel abnehmen will und mein Vater hat damit super viel abgenommen.
    Online unter: lebe-leichter.info

    Ich könnte noch 1000 Sachen mehr schreiben, fürchte aber, dass ich es auch so schon übertrieben habe! O.o
    Ich wünsche dir noch viel Erfolg, mach dir das Leben nicht schwerer, als es so schon ist. Und ich schaue sicher wieder mal hier vorbei!
    LG, Rebekka

    • Liebe Rebekka,

      wow, danke für deinen Kommentar. Ich habe mich wirklich gefreut – besonders über den Buchtipp. Ich sammel immer Inspirationen 🙂

      Natürlich hast du Recht, was Diäten betrifft. Dass man damit langfristig Gewicht verlieren kann, damit habe ich schon vor Jahren abgeschlossen. Seit ich diesen Blog hier führe, beschäftige ich mich in Sachen Ernährung nur noch mit der Frage, was gesund, natürlich, möglichst unverarbeitet und moralisch vertretbar ist.

      Ich glaube auch nicht, dass Ernährung der Heilige Gral ist, der uns ein gesundes, glückliches und aktives Leben schenkt, aber eben ein großes Stück des Kuchens. Aus meiner Sicht größer, als viele vielleicht meinen.

      Dass es vielleicht zu viele Regeln waren, habe ich zwischenzeitlich auch eingesehen, und das Ganze etwas für mich abgeändert. Ich werde berichten 😉

      Und die Vegan-Geschichte seh ich fast genauso wie du – bis auf die Fleisch-Sache. Ich habe zu lange kein Fleisch mehr gegessen, als dass ich noch wüsste, wie es schmeckt. Aber bei Fisch komm‘ ich immer wieder ins Grübeln. Mal sehe ich es so, dann wieder so, je nachdem, welchen Blickwinkel ich einnehme. Einerseits habe ich auch diesen „Wer bin ich schon…?“-Gedanken, andererseits denke ich dann wieder, fressen oder gefressen werden – das ist doch die Natur. Das ist der „Trieb“ in jedem Tier auf dieser Welt. Ja, ich bin schlau genug, um es besser zu wissen, aber dem wild, und in seinem natürlichen Lebensraum lebenden Fisch ist es auch egal, ob er von mir oder einem anderen, größeren Fisch verspeist wird…
      Mal schauen, wohin diese widersprüchlichen Gedanken mich letztendlich führen werden 😉

      Ich freue mich auf jeden Fall, dass du hierher gefunden, und ein paar Anregungen dagelassen hast … und wünsche dir schon einmal (etwas verfrüht ^^) ein schönes Wochenende! Vielleicht liest man sich ja wieder!

  12. Liebe Nicci,

    per Zufall bin ich auf Deinen Blog gestoßen – und bin hängen geblieben. Leider fehlt mir im Moment die Zeit, mir alles durchzulesen, gleich muss ich geschäftlich los. Doch das, was ich gelesen habe, motiviert mich schon mal enorm! Ich finde es sehr stark, wie Du versuchst, Dein Leben zu verändern. Obwohl es sehr viel ist, was Du Dir vorgenommen hast, bin ich mir sicher, Du schafft es!

    Ich kenne es von mir, wie schwer es sein kann, etwas für sich selbst zu tun. Insbesondere wenn man – wie Du – 9 Stunden auf der Arbeit sitzt. Dann fehlt einfach die Zeit und die Kraft, sich zu Bewegung oder zu gesunder Ernährung zu motivieren.

    Wenn Du magst, hier ganz kurz, wie ich auf Deinen Blog kam. In diesem Jahr bin ich 30 geworden und habe mir gesagt: In diesem Jahr schaffe ich alles, was ich bis jetzt nicht geschafft habe: Abnehmen, eine sportliche Figur bekommen, beruflich weiter kommen etc. Und dann kam alles anders. Ich habe eine schwere Lungenentzündung mit Fieber um 40 bekommen und war 6 Wochen krank geschrieben. Danach bekam ich 2 Monate Sportverbot. Zu aller Letzt – und das ist, womit ich gerade versuche, fertig zu werden – fingen meine Haare an, zu Tausenden auszufallen. In nur einem Monat habe ich die Hälfte meiner – doch langen und schönen – Haare verloren, musste sie kürzer schneiden und bin total unglücklich darüber. Und es ist leider kein Ende des Haarausfalls in Sicht. Beim googeln bin ich auf eine möglich Gegenmaßnahme – und somit auf Deinen Blog – gestoßen: Darmreinigung und -Sanierung.

    Du schreibst, Du machst gerade eine Amazona´s Darmreinigungskur. Nach langer Recherche im Internet muss ich sagen, es wäre auch das Mittel meiner Wahl! Kannst Du bereits Erfolge sehen? Hat sich was getan in Sachen Verdauung, Stoffwechsel, Allgemeinbefinden, Abnehmen, sich-besser-fühlen etc.?

    Ich würde mich sehr freuen, mit Dir Erfahrungen auszutauschen. Ich habe sogar selbst überlegt, einen Blog anzufangen. Doch fehlt mir leider die Zeit dazu, da ich beruflich sehr viel unterwegs bin.

    Gleich am Flughafen werde ich mir Deinen Blog genauer anschauen!

    Beste Grüße,

    Natalya

  13. Hallo Natalya, das hört sich ja schlimm an. Du Arme 😦

    Meiner Schwester ging es genauso. Sie ist daraufhin zum Hautarzt gegangen und hat eine Haaranalyse machen lassen. Dabei kam heraus, dass sie einen großen Zink- und Eisenmangel hat.
    Sie hat sich entsprechende Nahrungsergänzungsmittel verschreiben lassen und sich zusätzlich dieses teure Zeug für die Kopfhaut gekauft. Regaine heißt das, glaube ich.

    Erstmal hat sich nichts getan, aber dann ging es stetig bergauf, sodass sie jetzt vielleicht noch kein volles und voluminöses Haar hat, aber keinen Schock mehr bekommt, wenn sie mal die Bürste benutzt.

    Die Darmreinigung, tja, so wirklich viel kann ich noch nicht berichten. Ich habe oft Bauchschmerzen und meine Haut hat sich erstmal verschlechtert. Das nehme ich aber in Kauf. Wenn man wirklich von Entgiftung spricht, dann muss einem ja klar sein, dass die „Gifte“, Schlacken oder wie auch immer, irgendwie raus wollen.

    Positiv fällt mir auf, dass ich mehr Energie habe und weniger Appetit. Aber ich warte erst die vollen zwei Monate ab, bis ich ein Fazit ziehe. Ich vertraue einfach darauf, dass es einen Grund hat, dass die Kur auf 2 Monate angelegt ist 🙂

    Schade, dass die dir Zeit für ein Blog fehlt. Ich hätte gern mitgelesen.
    Aber ich verstehe, dass es anstrengend und irgendwo auch belastend ist, wenn man von Vornherein weiß, dass man wenig Zeit haben wird.

    Stressiger Alltag, der! :/

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