Wer du bist

wildandfree

Du bist nicht dein Stil. Nicht der perfekte Brigitte Bardot Lidstrich oder das glänzende Bronzing-Puder. Nicht die individuelle Haarfarbe, die der Exklusiv-Friseur deines Vertrauens aus drei verschiedenen Highlights färbt oder das Shirt mit dem feschen Statement drauf. Nicht die teueren Laura Ashley Tapeten in deiner Wohnung, die Zutaten deines Green Smoothies, die Farbe deiner Haut, die Breite deiner Hüften, das „Let go and live“ Tattoo auf deinem Knöchel, die Form deiner Brust oder deine Vorliebe für Indie Musik, Yoga und Schwarzweiß-Filme. Du bist nicht deine politische Einstellung, dein Uni-Abschluss, dein Beruf oder deine ethisch korrekte Haltung. Nicht deine Art dich zu artikulieren, dein Talent oder die Länder, die du schon bereist hast.

Nein, du bist das Licht, was in deinen Augen funkelt. Die Wärme, die du anderen Menschen gibst. Du bist das verschmitzte und unbewusste Zucken deiner Mundwinkel, wenn ein flüchtiger Gedanke dich amüsiert. Du bist das Kribbeln in deinem Bauch, wenn die Sonne deine Haut küsst, die Leidenschaft, die auflodert, wenn du Feuer fängst. Du bist deine Tränen, dein Mitgefühl, die sich aufstellenden Häärchen an den Armen, wenn etwas dein Herz berührt, du bist die Energie, die andere mitreißt und Menschen aufblicken lässt, wenn du einen Raum betrittst. Du bist dein Atem, wie er im Schlaf einen sanften Rhythmus anstimmt, Du bist, wen du liebst und nicht, wer dich liebt, du bist die Sehnsucht nach etwas, was du nicht benennen kannst, wonach du aber schon dein ganzes Leben lang suchst, du bist Freiheit und Abenteuer, ein unschuldiges Kind, losgelöst und wild.

„Du bist wer, bevor du anfängst, jemand zu sein.“

Was dich wirklich ausmacht, das ist so viel größer als die Stimme in deinem Kopf, die dir diktieren will, wie du zu sein hast, um deinen Platz in dieser Welt zu finden.

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7 Gedanken zu “Wer du bist

  1. Toll!! Wir verfangen uns leider immer wieder in den imageprägenden Dingen und es kostet so viel Mühe, sich selbst dabei wieder zu erkennen.

    • Hi Lena. Es könnte besser laufen *pfeift* Aber alles in allem ist es doch okay. Ich hab meine Befunde bekommen … und obwohl es nichts Schönes ist, bin ich trotzdem beruhigt. Ich will nicht sagen, dass dies meine Motivation, alles über einen Haufen zu werfen, negativ beeinflusst hat, aber man sollte halt auch nicht unterschätzen, was Angst – große . Angst so alles möglich macht…

      Ich schreib‘ am Wochenende mal ein bisschen was.

      Fühl‘ dich lieb gedrückt!

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