Wocheneinkauf & food prep #1

Ich habe dieses Wochenende genutzt, um viele bunte Lebensmittel für die nächste Woche einzukaufen und einige Sachen bereits vorzubereiten. Ich bin ein großer Fan von food preparation, ist die wenige Zeit oder die schwindene Energie im Arbeitsalltag doch oft Schuld, dass man lieber etwas vom Bäcker, aus der Tiefkühltruhe oder vom Imbiss nebenan mitnimmt, als sich zuhause noch hinzustellen und leckere Sachen vorzubereiten.

Folgende Sachen habe ich für insgesamt 45,60 EUR gekauft:

wocheneinkauf

  • Früchtemülsi
  • Amaranth-Mais-Cornflakes
  • Kokos-Reismilch
  • Medjool Datteln
  • Hummus
  • Gemüsebällchen
  • rote Beete
  • Kopfsalat
  • Sellerie
  • Babyspinat
  • Kohlrabi
  • Eisbergsalat
  • Bananen
  • Mandarinen
  • Grapefruit
  • Weintrauben
  • Limette und Zitrone
  • Gurken
  • Tomaten
  • Paprika
  • Zwiebeln

Nicht bio waren davon die Zwiebeln, die Mandarinen, die Grapefruit, die Zitrone, die Gemüsebällchen und eine der beiden Gurken.

Den Kopfsalat, die Gurke, den Sellerie, die Kohlrabiblätter und eine Menge Äpfel von meinem Opa habe ich zu einem Green Juice verarbeitet. Aus der roten Beete, ihren Blättern, den Mandarinen, der Grapefruit und auch einigen Äpfeln ist ein roter Saft entstanden. Die Säfte habe ich als Base für Smoothies genommen – quasi Juicies – und das Ganze mit Banane, Zitrone und Spinat gemixt.

juicing

foodprep

Et voilá, entstanden sind fünf Frühstücks-Smoothies und drei Säfte für nachmittags:

juicies

Alle Gläser sind geradewegs in das Gefrierfach gewandert, und ich werde sie immer am Abend vorher rausnehmen und auftauen lassen. Ich habe das schon öfter gemacht, das funktioniert ganz gut. Klar, ganz frisch ist natürlich besser. Aber meine Nachbarn bringen mich um, wenn ich morgens um 6 den Omniblend anschmeiße. Abgesehen davon habe ich zu dieser Tageszeit auch einfach kleine Lust darauf.

Zur Arbeit werde ich mir Müsli, Bananen und irgendwelche anderen Kleinigkeiten mitnehmen (Äpfel, Gemüse und/oder Datteln).

Und für abends habe ich einmal eine Möhren-Linsen-Suppe mit Curry, Kokosmilch und Sellerie gekocht, und dann eine riiiesige Portion Quinoa. Außerdem habe ich Kohlrabi, Zwiebeln, Paprika und Petersilie geschnippelt. Das kommt fix in die Pfanne – und ist dann eine schöne Beilage zum Quinoa und den Gemüsebällchen. Eventuell mit etwas frischem Gemüse und Hummus – mal schauen. Und dann habe ich noch Eisbergsalat für die ersten 2-3 Tage geschnitten und in meinen Vakuumbehälter verstaut.

quinoa

Den Salat und den Quinoa bewahre ich im Kühlschrank auf. Die Suppe und das Gemüse habe ich aber eingefroren. Ich habe schon oft gesehen, dass viele direkt 5 Portionen fertig machen – z.B. mit Reis, gebratenem Gemüse, Kocheiern, Fisch oder Hähnchen, aber das ist mir persönlich nichts. Nicht nur, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass es am fünften Tag nicht mehr schmeckt, ich würde mir auch Sorgen um die Bakterien machen.

Joa, im Wesentlichen war es das. Eventuell werde ich noch ein paar Bananen nachkaufen und Pflaumen oder Mirabellen sammeln gehen, aber das ist die Basis meines Essens für die nächsten 5 Tage.

Wie sieht es bei euch aus? Macht ihr auch einen großen Wocheneinkauf, oder geht ihr lieber öfter für Kleinigkeiten los?
Kauft ihr nach Plan ein, oder eher nach Lust oder Laune?
Bio oder nicht bio?
Und was haltet ihr von food preparation? Bereitet ihr auch Sachen vor?

So viele Fragen 🙂

Ich wünsche euch allen einen ganz tollen Wochenanfang!

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14 Gedanken zu “Wocheneinkauf & food prep #1

  1. Oh, eine schönes Idee! Eine Arbeitskollegin von mir kocht auch immer für die ganze Woche vor und friert alles ein. Die kocht mit der Mikrowelle.
    Sieht lecker und gesund aus. Das mit den Smoothies einfrieren könnt ich auch mal testen.

    Ich kaufe noch Non-Bio, zu teuer in unserem Bioladen. Dafür aber aufm Wochenmarkt. Was mich da total ärgert, dass Pfirsiche und Nektarinen nach 2 Tagen schon gammelig sind. Ansonsten bin ich eher der Spontankäufer und dann doch zum Bäcker renner. :-/

  2. Ui wie toll – auf englischen Blogs sehe ich in letzter Zeit immer öfter, wie die Lebensmittel schon am Sonntag vorbereitet werden 🙂 Ich selbst konnte mich bisher noch nie dazu überwinden. Selbst wenn ich die Menus plane, so esse ich schlussendlich dann doch immer wieder etwas anderes, da ich nicht ganz alleine wohne und auf die anderen Rücksicht nehmen muss 🙂
    Liebe Grüsse
    Ariana

  3. Hey!

    *wow* Sehr sehr löblich. Ich wünschte ich könnte das, wenn ich wollte. 😀 Ich habe mir auch mal kurz überlegt, mir für einige Tage die Mahlzeiten vorzukochen, aber bei mir ist es so, dass ich nach Gelüsten esse. Jedoch nicht immer vom Bäcker oder im Allgemeinen ungesündere Sachen, sondern eben das, was mein Kühlschrank hergibt… ich höre da total auf meinen Körper und hoffe, dass dieser schlauer ist als ich… aber einige Dinge im Vorraus zu schnippeln schadet nie. Gerade Gemüse und solche Sachen.

    Ich esse eher nicht-bio, es sei denn, es lacht mich besonders an. Und einkaufen tue ich nach Lust und Laune und suche dann öfters danach nach Rezepten im Internet für deren Verarbeitung…

    Liebe Grüße

    PS: Hast du dein Gewicht halten können vom letzten oder vorletzten Mal? Bin auch auf dem abnehmenden Ast… hehe

    • Mein Gewicht habe ich leider nicht halten können 😦 Ich bin aktuell wieder bei 102kg. Aber ich gebe mein Bestes, um wieder voran zu kommen. Und ja, momentan läuft es gar nicht sooo schlecht 🙂

  4. gruß von einer anderen eingefleischten vorkocherin. das schnippeln sonntags hat was meditatives, und wenn ich in der woche zwischen verschiedenen vorbereiteten essen wählen kann ist alles gut. ohne diese angewohnheit, die ich im übrigen von einer kanadierein gelernt habe, wäre ich weiterhin lieblingskundin meines pizzalieferdienstes…:)

  5. Das klingt ziemlich gut. Sollte ich auch einmal versuchen. Bisher schnippel ich immer morgens oder am Vorabend, aber manchmal bin ich auch zu müde und dann gibt’s doch wieder Bäckerbrötchen. Davon möchte ich aber auch weg, weil ich leider auch häufig die ganzen guten Sachen im Kühlschrank habe, aber nicht dazu komme, die zu verarbeiten.
    Danke auch für die Idee, die Grünen Smoothies einzufrieren, bei mir stört es zwar keinen, wenn ich die morgens mache, aber manchmal möchte ich die Blätter nicht so gerne länger im Kühlschrank aufheben und dann ist es eine gute Alternative.

  6. DAS sollte ich auch versuchen! Ich fühle mich zurzeit völlig „Land unter“, was das Kochen anbelangt. Wenn ich mittags nach Hause komme, sitzt Junior schon hungrig da (bis vor kurzem aß er im Hort, jetzt mag er das nicht mehr) und ich muss mir blitzschnell und tagesaktuell überlegen, was ich jetzt schnell „zaubern“ könnte. Am Ende bin ich dann doch ganz schön geschafft, weil Kochen eben einfach nicht so mein Ding ist (man muss ja nicht alles können und mögen :-), oder?!). So werde ich diese Art der Essensvorbereitung und -planung gerne testen. Vielen Dank für die Anregung dazu!

    Sonnige Grüße

  7. YAY! Genau das habe ich dank deines Artikels heute gemacht. MEGA viel Obst und Gemüse eingekauft, dazu noch 2 Quattro Stagioni Gläser bei BUTLERS und los ging es. Heute Abend habe ich mich dem Kochen und Einfrieren gewidmet, so habe ich für nächste Woche zwei verschiedene Curries und mehrere Portionen Blumenkohl in Sahnesauce mit Kartoffeln. Total praktisch, dass ich da nicht früher drauf gekommen bin 😉 Mein Mann kann sich was zur Arbeit mitnehmen, wenn er will, ich hab auch immer etwas da in Zukunft. Super. Morgen früh mache ich Smoothies, einen für mich zum Frühstück, einen für den Gatten zum Frühstück, die Kinder brauche ich nicht zu fragen, leider. Und der Rest kommt auch in die Truhe. Bin mal gespannt, ob die Smoothies aufgetaut schmecken.
    Ich danke dir von Herzen für diese Inspiration. Den gläsernen Halm gibt es auch bald, hihi 😉
    LG NIna
    PS. Hast du eine Empfehlung für ein Schneidebrett? Möchte unsere Plastikbretter gern austauschen..

    • Hi Nina … wow klasse! Ich freue mich über deinen Kommentar 🙂

      Ja, die gläsernen Halme sind wirklich toll, oder? Kein Müll mehr, kein Gefahr durch bpa und viel schöner aussehen tun sie auch noch!

      Als Schneidebrett haben sich bei mir Bambusbretter etabliert. Die sind nicht nur chic, sondern auch aus einem schnell nachwachsenden Rohstoff. Vor allem aber: Sie sind günstig!

      Ich habe aber keine im Netz gekauft, sondern in Läden wir Penny (immer mal wieder in der Werbung) oder Komma 10.

      Ich freue mich übrigens, dich wieder gefunden zu haben. Habe deine Artikel vermisst. Schööön 🙂

  8. Hey Nicci 🙂
    Ich lese seit einigen Tagen hier heimlich mit und muss sagen, dass mir dein Blog echt gut gefällt. Schön zu sehen, dass es auch anderen nicht immer leicht fällt.
    Das mit dem Vorkochen ist an sich wirklich super, ich würde das auch echt gerne machen. Leider ist aber unser Kühlschrank so klein 😦 Ich richte zumindest an ein paar Tagen Salatdressing vor, welches ich dann für 2 Tage im Geschäft nutzen kann 🙂 Das ist doch schonmal was, oder? 😉 Und ein Smoothie würde mich glaube ich nicht satt machen :/

    Liebe Grüße und ein kuscheliges Herbst-Wochenende!
    Yvonne

    • Hallöchen Yvonne. Schön, dass du hergefunden hast 🙂

      Ein Smoothie macht mich auch nich wirklich satt (wenn zumindest nicht sehr lange). Ich trinke sie früh morgens als erstes Frühstück – mehr als Frischekick und Vitaminbombe, als als Sattmacher.
      Für mich passt das super, weil ich so zwischen 5 und 7 Uhr nie großen Hunger habe … und auch keine Zeit/Lust, mir etwas anderes zuzubereiten.

      Einen kleinen Kühlschrank habe ich leider auch :/ Aber bei mir ist es nicht allzu schlimm, weil ich allein lebe und daher auch nur mein Zeug reinpassen muss.
      Ich muss aber auch sagen, dass ich die meisten Lebensmittel, vor allem Obst, draußen lagere. Anders würde es gar nicht gehen.

      Ich wünsche dir auch ein tolles Wochenende … mit ganz viel Sonne 🙂

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