New Year’s resolution

2014

Die Leser, die beim lesen der Überschrift ein mitleidiges Grinsen im Gesicht haben oder auch mit den Augen rollen, begleiten mich und meinen Blog vermutlich schon eine ganze Zeit.

Alle anderen, die nicht verstehen, warum gute Vorhaben für das neue Jahr Mitleid erregen sollten, verweise ich an dieser Stelle einmal an meine festen Vorsätze und Rückblicke für das Jahr 2012 und 2013.

Vieles, was ich zu dem Zeitpunkt geschrieben habe, ist aktueller denn je und bräuchte aus diesem Grund auch nicht wiederholt zu werden:

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Die Jahre ziehen ins Land. Die guten Absichten sind da. Das Wissen ist da, die Einsicht und auch ein reicher Erfahrungsschatz. Wirklich geklappt hat das, was ich mir zum Rutsch ins neue Jahr vorgenommen habe, nie.

Und dennoch stehe ich hier und sage „2014 wird anders. 2014 werden die Kilos purzeln!“

Ich nehme es euch nicht übel, wenn ihr euch an dieser Stelle das Lachen nicht verkneifen könnt. Niemand, der mich seit längerem kennt, hat die Selbstbeherrschung, bei solchen Aussagen noch ernst zu bleiben. Aber ich glaube trotzdem an mich. Das muss ich. Wer außer mir sollte es sonst tun?

Wie ich es schaffen will? Ich habe vor, das Feld von hinten aufzuräumen.

Was ich bisher all die Jahre gemacht habe, ist die Konzentration auf den typischen Abnehmweg zu legen. Gut, ich habe vielleicht nicht das gemacht, was man gemeinhin unter Diät versteht, aber ich habe das Blickfeld immer auf Ernährung und Bewegung gerichtet. Ich habe mich aber nie – oder zumindest nur selten – gefragt, warum denn alles ist, wie es ist? Warum meine Ernährung, mein gesamter Lebensstil so aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Meine Theorie, dass sich schon alles von selbst in Ordnung bringen würde, sofern mein Körper nur gute und richtige Nährstoffe erhält und ich ihn etwas in Schwung bringe, ist gut und schön. Aber sie hat sich nicht als wahr erwiesen. Kurzfristig habe ich mich zwischendurch immer mal gut geschlagen, aber Kleinigkeiten konnten alles sofort wieder ins Wanken bringen.

Was ist, wenn ich stattdessen einfach mal versuche, mir keine strengen Ernährungsregeln mehr aufzuerlegen und mich vordergründlich um mein seelisches und körperliches Wohlbefinden kümmere? Das würde im Zweifelsfall beispielsweise heißen, nicht auf den Kaffee zu verzichten, weil ich weiß, dass er mir gut tut, auch wenn mein Kopf mir sagt, dass er wohl nicht gesund sein kann.
Was ist, wenn das Chaos sich ganz langsam lichtet, wenn ich beginne, meiner Intuition zu trauen anstatt nach Wahrheiten anderer zu leben? Wenn alles gut wird, sobald ich nur anfange, mir selbst zu vertrauen?

Natürlich möchte ich dennoch versuchen, mich gesund zu ernähren – aber ganz ohne Zwang und festen Regeln. Ein Schritt nach dem anderen. Mich nur so weit aus dem Fenster lehnen, wie es mir noch gut tut.

Stattdessen möchte ich mehr Wert auf folgende Dinge legen:

  • 8 Stunden Schlaf
  • Meditation / Entspannung
  • Grounding
  • frische Luft / Natur
  • regelmäßige Bewegung
  • mehr Abenteuer / mehr mit Freunden erleben
  • Vitamin D

Auch wenn es viele gibt, die sagen, es wäre Unsinn, sich mit solchen Vorsätzen bis zur Neujahrsnacht Zeit zu lassen, finde ich, es ist der beste Zeitpunkt des Jahres.

Man wacht morgens auf und ist perfekt eingestimmt. Es ist kein Tag wie jeder andere: Im Idealfall hat man frei. Es ist ruhig und besinnlich. Man hat eine rauschende Nacht hinter sich, eine Nacht, in der man sein vergangenes Jahr Revue passieren lassen konnte – und mit Blick in den leuchtenden Himmel in der Lage war, loszulassen und alles Neue zu begrüßen.
Alle Energien sind auf Neuanfang gerichtet. Warum sollte man diese nicht nutzen?

400pixelsHier im Blog wird sich einiges verändern. Schon bald werde ich rüber zu free-falling.de ziehen. Ein frischer Start auch für mein Blogumfeld.

Außerdem werdet ihr wieder regelmäßig von mir lesen. Die Themen bleiben bunt und vielfältig. Jeden Sonntag gibt es zudem einen Statusbericht, wie es mir auf meinem Weg bis dato so ergangen ist.

Meine Lieben, wir lesen uns im neuen Jahr! Ich wünsche euch an dieser Stelle trotz des Trubels in der Silversternacht einige ruhige Minute zum Innehalten und zum auf euch selbst besinnen. 2014 wird unser Jahr, das verspreche ich euch 🙂

Rutscht gut rein!

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Es weihnachtet sehr…

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Gehört ihr auch zu den Personen, die den ganzen Dezember grübeln, was sie ihren Liebsten schenken könnten, um dann kurz vor Ladenschluss einen Panikkauf zu machen – etwas, von dem man weiß, dass es weder besonders kreativ und originell ist, und das man schon gar nicht mit Liebe und Bedacht ausgewählt hat?

Ich kann mich erfreulicher Weise zu den Glücklichen schätzen, denen es nicht so geht. Jedes Jahr wieder freue ich mich darauf, Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Dieses Jahr habe ich es sogar im November geschafft, alles zu besorgen oder zumindest, schon online zu bestellen.

Natürlich finde auch ich es nicht leicht, für Jeden etwas Passendes zu finden. Heutzutage kann sich doch fast jedes alles leisten, was er braucht oder gern hätte. Und wenn nicht, dann übersteigt es oft auch das Budget, was man für Weihnachtsgeschenke zur Verfügung hat.

Und womöglich habe auch ich oft schon daneben gelegen und etwas geschenkt, mit dem der- oder diejenige so rein gar nichts anfangen konnte. Aber ich finde das auch nicht so tragisch. So abgegriffen, wie wie das auch klingen mag, aber schließlich zählt doch die Geste! Kann man einem Geschenk ansehen, dass der Schenkende sich Gedanken gemacht, und sich Mühe gegeben hat, dann freut man sich auch – selbst wenn man das eigentliche Geschenk dann nach Weihnachten an andere weiterreicht, verstauben lässt oder geradewegs in die Mülltonne befördert.

Allen, die noch ein paar Angregungen brauchen, zeige ich hier, was ich für meine Leutchen besorgt habe, stelle ein paar Ideen vor, wie man passende Geschenke findet und zeige meine Lieblingsprodukte. Weiterlesen