WIAW #3

Es ist Mittwochabend und mal wieder an der Zeit, euch meine Yummy-Sachen des heutigen Tages zu zeigen.

Starten wollte ich heute eigentlich mit der Amazonas Darmreinigung. Ich habe es mir aber anders überlegt. Ich glaube, ich bin noch nicht so weit. Die Darmreinigung verlangt, dass man sich auch insgesamt ausgewogen und gesund ernährt – und das erste, wonach mir heute morgen war, war ein richtig schöner Kaffee. Erst die Kräuter – und dann gleich wieder Koffein? Unpassend. Ich weiß auch nicht, irgendwie habe ich nicht so weit gedacht. Ich denke, ich werde das Projekt mit der Darmreinigung doch lieber auf den März verlegen. Denn auf den morgendlichen Kaffee zu verzichten – so weit bin ich einfach noch nicht.

Apropos Kaffe, den habe ich mir dann auch gleich gegönnt. Einen Soy Latte aus Guidos Coffebar:

guidoscoffee

Da ich momentan Urlaub habe, ist alles ein bisschen verschoben. Mein Mittagessen, Dinkel-Spaghetti mit Tomatensauche Napoli + Paprika, Möhren, Zwiebeln, Sellerie (kurz in Kokosöl angebraten), gab es daher auch erst am Nachmittag:

vollkornnudelnpaprika

Dazu habe ich einen Kamillentee von Tea Stir getrunken, der zwar nur „Kamille“ heißt, aber auch mit grünen Tee gemischt ist. Eine Kollegin auf Arbeit steht auf diese Tees und hat mich neugierig gemacht. Man steckt einfach das Teeteil in kochendes Wasser und rührt damit so lange, bis die gewünschte Teestärke erreicht ist.
Sehr lecker, aber ob ich ihn noch einmal nachkaufe, weiß ich nicht. Irgendwie ist mir doch nicht so wohl dabei, so ein Stück … ja, was ist es denn, Plastik? Aluminium? – in kochendes Wasser zu stecken:

kamillentee

Wenig später gab es wieder einen Kaffee mit Soja-Reismilch (den ich leider nicht fotografiert habe) und einen rohen beond-Riegel mit Datteln, Mandeln, Acai usw.:

beond

Am Abend hatte ich dann zwei Vollkorntoast-Sandwiches mit Champignon-Pastete und Tomatenaufstrich + Gurke und eine Drachenfrucht:

drachenfrucht

Woche 4

105-januar Okay, ich habe es kapiert. Nicht nur kapiert, sondern kapiert-kapiert. Es ist angekommen. Nicht kopfmäßig, es fließt durch meinen ganzen Körper. Ich fühle es. Ich weiß nicht, ob ich es als „den Klick“ bezeichnen soll, oder einfach nur als Angst? Aber dazu gleich mehr.

Zunächst einmal zwei Worte zur vorletzten Woche / Woche 3. Oder nein, ein Wort: Totalausfall. Es wäre kein eigenen Artikel wert gewesen. Sorry für alle, die an mich glauben und darauf gewartet haben. Sorry auch an mich selbst.

Und zum Bild oben: Ich habe mich getraut und mich einfach mal in meinem jetzigen Zustand mit meinem jetzigen Gewicht knipsen lassen. Ich möchte das nun jeden Monat tun, und hoffentlich tolle Fortschritte sehen. Mir ist bewusst, dass ich auf den Fotos fertig und leicht dämlich aussehe. Ich habe es nicht zum Fotoshooting ausgeweitet und die besten Schüsse rausgesucht, sondern einfach die erstbesten Bilder genommen. Es geht nicht um Ästhetik, sondern um Authentizität. Mein Startgewicht: 105 Kilo.

Ich habe mir vorgenommen, mich nur einmal im Monat zu wiegen. Zwar freue ich mich über purzelnde Zahlen, aber mein Hauptaugenmerk möchte ich nicht auf eine digitale Anzeige, sondern auf mein Wohlbefinden und mein Körpergefühl richten. Nicht + oder – zwei Kilo sollen über meinen Erfolg entscheiden, sondern ausreichend Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, viel Schlaf und Lachen und Sonne und Natur.

The Weight of the Nation

Zum Thema Angst/ Klick: Ich habe die Woche „The Weight of the Nation“, eine HBO-Dokumentation, geschaut. Wen es interessiert – man kann sie in vier Teilen auf Youtube sehen. Teil 1 findet ihr hier.

Es geht darum, was falsche Ernährung mit der Gesundheit tut, was sie dem Gesundheitssystem und auch jedem einzelnen kostet. Spannend, aber im Grunde nichts, was man einem nicht ohnehin schon bewusst wäre, sofern man Filme wie „Forks over Knifes“, „Hungry for Change“, „May I be Frank“ oder Bücher wie „Die China Studie“ kennt.

Doch im ersten Teil war da dieser ältere Herr. Er leidet unter Diabetes, kann kaum noch richtig gehen und hat bereits ein Bein verloren. Er heute sind ihm die Zusammenhänge zwischen seinem Leiden und seiner Ernährung bewusst. Er und seine Frau versuchen, mittels gesunder Kost dem Fortschreiten seiner Krankheit und auch dem Verlust eines zweiten Beines entgegenzuwirken.

Auch wenn ihm dadurch die Möglichkeit gegeben ist, zu hoffen und dennoch optimistisch in die Zukunft zu schauen, fand ich die einzelnen Szenen so unendlich traurig. Wie er Fotos von früher anschaute. Und wie seine Frau sagte, dass es alles nicht hätte soweit kommen brauchen, wenn sie ihr heutiges Wissen bereits früher gehabt hätten. Der Blick des Mannes, sein zitternder Mund und die Augen, die sich langsam mit Flüssigkeit füllten, sind mir in diesem Augenblick so sehr ans Herz gegangen, dass ich weinen musste. Ich habe für euch zwei Screenshots von der Szene gemacht: weightofthenation weightofthenation2 Es ist schon nicht leicht, zu wissen, dass man sich einen Teil seiner Vergangenheit versaut hat – und dass man auch die Gegenwart nicht erträglicher für sich macht, sofern man den Hebel nicht umlegen kann. Aber das Wissen, dass es nun zu spät ist – das etwas für immer verloren ist und man zukünftig keine Chance mehr bekommt, noch einmal ganz von vorn anzufangen, das muss unglaublich schmerzhaft sein.

Viele Fehler kann man ausbügeln, aber wenn man den Karren erst einmal gegen die Wand gefahren hat, dann ist nicht mehr als Schadensminderung drin. Hierzu fällt mir der Spruch ein, dass es wirklich unschön ist, dass wir unser Leben vorwärts leben müssen, aber erst rückwärts verstehen. Nur dass es für mich persönlich in Sachen Ernährung anders ist: Ich weiß, was mich erwartet, wenn ich den Absprung nicht schaffe.

Schocknachricht

Am Mittwochabend habe ich eine Schocknachricht erhalten. Mein Onkel, der mir sehr nahe steht und mit dem ich quasi aufgewachsen bin, wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Er hat in den letzten Monaten extrem abgebaut, sah sehr ungesund, mager und fast schon grau im Gesicht aus. Zudem hat er immer wieder über Schmerzen, Übelkeit oder Schwindel geplagt. Jedem war bewusst, dass vermutlich irgendetwas nicht stimmt, insbesondere, da er jahrelang einen sehr ungesunden Lebensstil geführt hat (Alkohol, Zigaretten / Kettenraucher, Koffein von morgens bis abends, deftige und fleischlastige Hausmannskost). Aber dass so etwas dabei herauskommen konnte, das hätte wohl keiner vermutet.

Er plagte den ganzen Tag über Kopfschmerzen – eigentlich schon seit Wochen, nur dass diesmal die Schmerztabletten nicht so richtig anschlugen. Das Ganze steigerte sich zum Abend hin in eine heftige Migräneattacke mit ständigem Erbrechen. Ich glaube, Migräne kann man das auch nicht mehr nennen – er schrie vor Schmerzen, bis er schlussendlich in einen komatösen Schlaf überglitt. Es ist der Erfahrung meiner Tante als Krankenschwester zu verdanken, dass ihn, nachdem sie von der Arbeit nach Hause kam, nicht einfach erleichtert weiterschlafen ließ, sondern ihn wecken wollte um zu fragen, ob es ihm besser ging. Als sie keine Antwort erhielt und es nicht schaffte, ihn aufzuwecken, rief sie den Bereitschaftsarzt und der schließlich einen Krankenwagen. Er wurde sofort mit Verdacht auf Meningitis ins Krankenhaus eingeliefert.

Das CT zeigte dann allerdings eine andere Diagnose auf: Hirnblutungen. Mein Onkel wurde um 2 Uhr nachts sofort notoperiert und liegt seither auf Intensivstation. Er hat noch immer große Schmerzen und Fieber. Meist schläft er. Sofern er ansprechbar ist, erzählt er viele Dinge, die kaum einen Sinn ergeben und erweckt den Eindruck, als könne er sich nichts merken und keine Zusammenhänge herstellen. Die Ärzte wagen keine Prognose 😦

Es gibt viele Ursachen für Hirnbluten. Die wahrscheinlichste in seinem Fall: Verstopfte/verkalkte Arterien. Eine Volkskrankheit, die auch zu Herzinfarkten oder Schlaganfällen führt. Da in Verbindung mit Bluthochdruck, unter dem er auch litt, ist eine explosive Mischung. Ich bin kein Arzt, aber von dem was ich weiß, sind das zwei Leiden, die zu fast 100% Lebensstil-bedingt sind.

Ich weiß, dass auch genug Menschen, die eigentlich alles richtig machen bzw. so bewusst wie möglich leben, eine Menge Scheiße passiert. So große Scheiße, dass viele Umstehende sich denken mögen, wozu das alles? Wozu auf Dinge verzichten und sich zurücknehmen?

Es stimmt, wir können keinen Freifahrtschein gewinnen, wenn wir unsere Ernährung und unsere gesamte Art zu leben überdenken. Wir sind deshalb nicht automatisch davor gefeit, schlimme Krankheiten zu kriegen. Aber uns sollte bewusst sein, dass dieses Risiko, das sowieso jeder in uns trägt, nur noch viel höher wird, wenn wir unseren Tag mit der Einstellung „Ach scheiß drauf!“ beginnen.

Es ist eben nicht egal. Auch wenn wir das in unserem Alltag manchmal vergessen: Jeden Tag passiert irgendwo ganz großer Mist. Von einer Minute auf die andere ändert sich irgendwo für einen Menschen und seinen Angehörigen schlagartig alles. Zwei Tage zuvor kann noch alles gut gewesen sein. Vielleicht hat man bei Kaffee und Kuchen zusammengesessen, gelacht und sich an der Schönheit des Lebens erfreut. Und plötzlich kommt heraus, dass eben dieser Kaffee und der Kuchen – natürlich über Jahre – die kleinen Fettpölsterchen, das Sofa und die Faulheit … das regelmäßige Bierchen mit den Kumpels, die Zigarette danach, der Braten am Abend, eben alles, was das Leben lebenswert machen soll, das ist, was am Ende alles kaputtmacht.

Ich will das nicht! Ich will mich nicht von diesen Dingen abhängig machen und ihnen Macht über mein eigenes Schicksal geben. Ich möchte nicht immer wieder in die Falle tappen, mich mit anderen Menschen zu vergleichen und zu denken „Übertreib‘ doch nicht so maßlos, denen geht es doch auch gut?!“

Es mag für den Augenblick übertrieben und radikal wirken, gegen den Strom zu schwimmen und quasi auf alles zu verzichten, womit die Industrie uns den Alltag erleichtern will, aber auf langer Sicht macht es nun einmal Sinn! Warum vergesse ich das immer wieder? Ich möchte endlich etwas mit meinem Wissen, dem Bewusstsein anstellen. Ich möchte meine Erkenntnisse auch leben. Allein schon für meinen Onkel. Und für meine Oma, für meine Mama – für alle Menschen, deren Weg sich irgendwann mit meinem kreuzen wird, für alle, die ich gernhabe und die es trotz diverser Wehwehchen nicht schaffen, aus ihrem eingefahrenen Alltag auszubrechen. Ich möchte für alle, um die ich mich sorge und um die ich weine, als positives Beispiel vorangehen. Es nützt nichts, mit den Mund fusselig zu reden. Nur das, was man vorlebt, trifft bei anderen Menschen einen Punkt, der es ihnen erlaubt, mit ganzem Herzen und ganzer Seele zu verstehen.

Meine Ziele für diese Woche:

  • Ernährung nach Plan ohne Ausrutscher
  • mit der Amazonas Darmreinigung beginnen
  • mich dem Thema Meditation widmen
  • Bewegung
  • regelmäßig bloggen

So long, I’ll keep you updated, my friends!

WIAW #2

Lang lang ist’s her (knapp ein Jahr um genau zu sein), also dachte ich, es gibt mal wieder ein „What I ate Wednesday“. Ich denke, ich werde solche Posts zukünftig wieder öfter bringen. Mitmachen werde ich wie gehabt drüben bei Peas and Crayons. Es gibt da immer so viel zu entdecken und so viele Inspirationen die auf einen warten 🙂

So, let’s go!

Zum Frühstück hatte ich einen grünen Saft:

greenjuice

Der kam am Vorabend aus der Tiefkühltruhe und den Morgen frisch aus dem Kühlschrank. Da ich mich kenne, bereite ich meine Smoothies oder Säfte meist am Wochenende vor. Andernsfalls wäre ich wohl zu faul und würde meinen grünen Kick am Morgen einfach nicht zur Priorität machen. Ja, durch das Einfrieren und längere Aufbewahren gehen vielleicht ein paar Vitamine verloren. Aber lieber ein paar Vitamine weniger als überhaupt keine.

Ich muss zugeben, bei dem Saft habe ich ein wenig geschummelt. Normaler Weise nutze ich als Basis immer Gurke. Das bietet sich an, zum einen ist sie selbst grün, zum anderen garantiert sie eine große Saftausbeute. Samstag kurz vor Ladenschluss waren Gurken im Supermarkt allerdings aus. Ansonsten hatte ich lediglich Grünkohl, Spinat und eine Zitrone vom Biomarkt. Das wär‘ nicht wirklich was geworden. Also habe ich einen fertigen Orangensaft aus der Kühlung mitgenommen – und meine grüne Basis damit aufgegossen, sodass ich letztendlich drei große Gläser herausbekommen habe.

Auf Arbeit gab es drei Kaffee (nicht auf dem Bild zu sehen) mit Soja-Reismilch (in dem kleinen Becher), einen uuuuunglaublich leckeren Clif-Energieriegel, der wirklich lange satt macht, und außerdem noch Porridge (Haferflocken, Soja-Reismilch, Vanille-Xylit, Chia-Samen) mit Bananen:

clifbar

Und eben zum Abendessen habe ich mir noch zwei große Portionen hiervon hintergeholfen:

fusilli

Das ist eine Nudelpfanne mit Dinkel-Fusilli, Champignons, Möhren, Frühlingszwiebeln, Tomaten, Kokosöl und Sojasauce.

Da ich noch immer krank bin und das Gefühl habe, die doofe Erkältung ist mir mittlerweile auf meine Nebenhöhlen geschlagen, werde ich es mir jetzt noch mit ein paar Tassen Kamillentee zu DSDS (jaaaaa ;-)) gemütlich machen. Lecker!

Woche 2

Abgekackt. Kurz und bündig. Ich möchte mich nicht erklären, da jede Erklärung – viel Arbeit, Erkältung, emotionale Instabilität-  was auch immer, ein stückweit nur die Suche nach Ausflüchten ist. Es geht nicht um die Hindernisse, sondern darum, wie wir schaffen, sie zu überwinden. Sie nicht die Steine auf unserem Weg sein zu lassen.

Gut, es hat eben nicht alles so geklappt, wie ich es mir vorgenommen habe. Damit will ich die Sache auch abhaken. Ich weiß, dass der Schalter dabei ist, umgelegt zu werden und dass es sich jetzt lediglich um kleine Anlaufschwierigkeiten handelt. Natürlich ärgere ich mich darüber, aber dieses Mal werde ich deswegen nicht aufgeben. Und ich werde auch nicht aufhören, euch Woche für Woche wieder von meinem Scheitern zu erzählen, wenn es denn wirklich sein muss. Denn nichts würde dadurch besser werden, dass ich den Kopf in den Sand stecke und darauf warte, dass eines Tages von allein alles anders wird.

Leider scheint mich neuerdings wieder eine Art Hater zu begleiten. Komisch – da postet man monatelang nichts, aber die Menschen, auf deren Einwürfe man wirklich verzichten kann, lassen sich wohl nicht so leicht abschütteln. Eigentlich habe ich keine Lust, irgendwelcher negativen Energie zu viel Aufmerksamkeit zu schenken, und die Kommentare pikieren mich jetzt auch nicht sonderlich, aber da ist eine Sache, die mir auf dem Herzen liegt:

Wenn ich selbst nicht verstehe, woran ich scheitere, dann tut das auch niemand in den Weiten des Internets, der mich gar nicht kennt. Jedes Urteil, was man sich dann erlaubt, ist nur mehr eine Projektion eigener Schwächen/Probleme auf andere. Frage dich doch einfach mal ganz ehrlich, lieber „Hater“, warum ich dich mit meiner Fehlbarkeit nerve, obwohl du keinerlei Nachteil dadurch hast? Und warum du trotzdem immer wieder hierher zurückkommst, um weiterzulesen?

Ich weiß, wie einfach es sein kann, Erfolg zu haben. Dass manchmal einfach alles wie von allein funktioniert und man sich ernsthaft fragt, warum es einem je schwergefallen ist – oder warum es anderen Menschen schwerfällt. Aber es ist zu leicht, es mit Faulheit, Disziplinlosigkeit oder gar Blödheit zu begründen. Jeder von uns ist in seinem eigenen Körper gefangen und kann in ganz vielen Momenten einfach nicht bewusst steuern, wie er sich fühlt, welche alteingesessenen Muster abgerufen und einem quasi aufgedrängt werden oder welche Emotionen an die Oberfläche gelangen. Es gibt eben Momente, da reicht es nicht aus, sich mit Zwang etwas überzustreifen, was in dem Moment einfach nicht passt. Unser Körper, wir als Gesamtheit, sind schlauer, als unser Bewusstsein, welches sich nicht darum schert, was unsere Seele oder unser Geist braucht, und einfach seinen Willen mit sturen Mitteln durchsetzen will.

Ich kann dir nicht sagen, warum Dinge sind wie sie sind. Aber du darfst mir gern glauben, dass es kurze Momente gibt, in denen man in absoluter Sinnlosigkeit herumdümpelt – in Gleichgültigkeit und Leere. Momente, die man nicht spüren möchte, und von denen man glaubt, sie würden nun ewig dauern. Manchmal ist es eben leichter, den Kampf gegen diese Leere aufzugeben, ans rettende Ufer der comfort zone zu schwimmen, sich mit Musik und Genussmittel zu umnebeln und auf Morgen zu hoffen.

Herauszufinden, wie ich mich und meinen Körper zurück in eine gesunde Balance bringen kann, das ist leicht, wenn alles in meinem Leben gerade alles super läuft und ich auf rosa Wolken tanze. Sofern ich mich aber mit dem manchmal harten und kalten Alltag konfrontiert sehe und in erster Linie damit beschäftigt bin, mein Päckchen zu tragen, dauert es vielleicht etwas länger, den Weg zu mir selbst zu finden.

Egal wie lange, für mich ist es das trotzdem wert. Für mich ist diese Reise spannend. Und es ist mir wichtig, auch dann den Raum zu haben, meine Gefühle und Gedanken zu teilen, wenn ich nicht schaffe, was ich mir vorgenommen habe. Vielleicht habe ich so rückwirkend irgendwann einmal die Möglichkeit, Zusammenhänge besser zu verstehen und für die Zukunft aus ihnen zu lernen.

Auf in die Woche 3!  Mein Ziel: Zumindest von zwei kleinen Erfolgserlebnissen berichten zu können!

Amazonas Darmreinigung – wer macht mit?

An dieser Stelle mal ein dickes Sorry an alle, die immer wieder gefragt haben, wie es mir mit der Amazonas Darmreinigung denn so gehen würde, und was ich berichten könnte. Ich gestehe, ich habe es nach ein paar Mal trinken abgebrochen. Das Pulver, welches ja nun auch nicht gerade günstig ist, war mir viel zu schade für die Art von Ernährungsweise, die ich zu dem Zeitpunkt gepflegt hatte, und die bei der Kur natürlich auch nicht empfohlen wird. Irgendwie habe ich mich zu dem Zeitpunkt auch ständig aufgebläht gefühlt und an Bauchschmerzen gelitten, sodass ich mir eine kurze Pause gönnen, und erstmal das Junk Food von meinem Speiseplan befördern wollte.

Ja, Ende vom Lied: Dazu ist es leider nicht gekommen, und die Dose wartet bis heute noch im Kühlschrank auf ihr Comeback. Ich habe es seither nicht mehr angerührt.

Aber einen neuen Starttermin habe ich schon festgelegt: Den 27.01.
Da habe ich Urlaub, kann mich langsam ranpassen und habe vor allem auch die Zeit, den Mix morgens zu trinken und anschließend eine halbe Stunde zu warten, bis ich irgendwas frühstücke.

Hat jemand von euch zufälliger Weise auch noch eine Dose davon rumstehen oder schon immer einmal damit geliebäugelt, sich eine zu besorgen? Dann würde ich mich riesig freuen, wenn ihr „den Club joinen“ würdet und wir gemeinsam starten könnten 🙂